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Zahnarzt Dr. Gerner

Zahnerhalt und Zahnersatz, mikroskopische Wurzelbehandlungen

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Vermischtes

Fortbildungsherbst

15.09.07 by Wolfgang Gerner

Der heutige Samstag gehörte der ersten von drei Fortbildungsveranstaltungen in den kommenden Wochen. Ein Knaller war aber höchstens dieser herrliche Artikel in der Wochenendbeilage der SZ, den ich während der angenehm entspannten Bahnfahrt genießen konnte. Ansonsten war die Veranstaltung der LZK zum BuS-Dienst eine sehr spröde Sache. Bleibt zu hoffen, daß bei GAK-Spezial und DGEndo die Zeit kurzweiliger verrinnt.

Kategorie: Vermischtes

Missverständis ausgeschlossen?

10.09.07 by Wolfgang Gerner

Natürlich gibt es auch Klassifizierungen für Wurzelkanäle. In Frage kommt die K.en nach Weine oder nach Vertucci. Beide beziehen sich nicht auf den gesamten Zahn, sondern auf einzelne Wurzeln. Deshalb kann ein Zahn in einer Wurzel eine Klasse X haben und in einer anderen eine Klasse Y. Weines´s Klassifizierung ist nach meinem Dafürhalten sowohl die einfachere wie auch die geläufigere. In unserem Beispiel liegen zwei Hauptkanäle mit getrennten Zugängen vor, hier mesial und distal gelegen, die in einem apikalen Foramen münden. Macht Weine Klasse II. Nach Vertucci eingeteilt, würde auch eine Klasse II herauskommen. Fazit: Im dargestellten Fall wären Missverständnisse eingentlich ausgeschlossen. Allerdings verfügt ein unterer Siebener meist über zwei getrennte Wurzeln….

Kategorie: Fallbeispiele, Vermischtes

Türkis

05.09.07 by Wolfgang Gerner

Auch die zweite Westweg-Etappe endet mit einer Abkürzung. Noch etwas angestrengt von den 500 Höhenmetern zwischen Hausach und Farrenkopf lockt uns ein Wegweiser nach Gutach. Also wirds leider nix mit der Übernachtung auf der Wilhelmshöhe – Gottseidank nicht reserviert. Der Weg nach Gutach führt über eine gemütliche Lichtung mit Bank. Das heißt erstmal Pause mit obligatorischen (Nach-)Mittagsschlaf. G. ist bald erreicht, der nächste Bus zum Ausgangsort Hausach hingegen soll erst in eineinhalb Stunden eintreffen. Also Autostop? Der dritte Wagen hält. Aus dem silberfarbenen Kleinwagen italienischer Herkunft dröhnt death-metal, die junge Dame am Steuer dreht etwas leiser und nickt uns freundlich zu. Innen im Auto ist alles türkis. Die Türverkleidungen, die Polster, die Handtasche auf dem Beifahrersitz, Pullunder und Lidschatten der Fahrerin. Bald gehts nach Hohenheim zum Studieren, WiWi wirds. Wir fahren schon mal heute abend Richtung Stuttgart, nach eineinhalb Stunden sind wir zurück. Zweiter und letzter Teil des Sommer-Beitrags im zahnblog.

Kategorie: Vermischtes

Oral-B Triumph Smartguide

31.08.07 by Wolfgang Gerner

Unter dem etwas sperrig geratenen Namen Triumph Professional Care 9900 Smartguide hat Oral-B eine Funkzahnbürste auf den Markt gebracht. Da gab´s natürlich kein halten, her damit. So geht´s: Zahnbürste funkt an Display die bisher erbrachte Putzzeit und erteilt nach dem Putzvorgang Smilies. Außerdem Infos über zu starken Anpreßdruck, die eingestellte Reinigungsstufe und, wenn es soweit ist, den fälligen Austausch der Bürste. Wird gerade nicht geputzt zeigt das Display die Uhrzeit an. Endlich ist die morgendliche Sucherei nach der Polar-Uhr vorbei … Mittlerweile ist die Zahnbürste im badezimmerlichen Einsatz und wäre da nicht diese herrliche Beschreibung unlängst in der Suedeutschen Zeitung zu lesen gewesen, ich hätte mir einen Kommentar verkniffen. Eine Neuerfindung der elektrischen Zahnbürste hat nicht stattgefunden und der Rest kann hier nachgelesen werden. Zu den diversen Reinigungsstufen schreibt Sebastian Herrmann in der SZ: „Aber diese Wahlmöglichkeiten wird nach einmaligem Ausprobieren nie wieder verwendet. Schon weil die Bürste beim Programm „Polieren“ klingt wie ein anfahrendes Moped.“ Recht hat er.

[audio:triumph-smartguide.mp3]

Kategorie: Vermischtes

Entscheidungsfindung III/Abschluß

26.08.07 by Wolfgang Gerner


Mit dem Einsetzen der Krone endet die Behandlung des linken unteren Quadranten. Dazu wurde eine Keramikkrone aus der Zahnwerkstatt von Jürgen Dieterich geordert – wie gewohnt eine elegante Symbiose aus Form und Farbe.

Kategorie: Fallbeispiele, Vermischtes

Von acht bis acht

18.08.07 by Wolfgang Gerner

„Kommt in Zeitung?“ Gut gelaunt steckt mir Busfahrer Jurij K. kurz hinter Freudenstadt seine Adresse zu. Wir sind um acht Uhr in Stuttgart gestartet, mit der Gäubahn bis Eutingen gefahren, dort wartet bereits die „S-Bahn“ Richtung Schwarzwald. In Freudenstadt rechnen wir mit einer beispiellosen Busaktion, so das Ergebnis meiner ca. 1-stündigen Recherche vom Vortag. Stattdessen fragt uns Busfahrer Jurij K. ziemlich belustigt, warum wir am Marktplatz umsteigen wollen, wenn wir doch sowieso mit ihm nach Kniebis fahren müßen. Die Tücken der elektronischen Fahrplanauskunft. Jedenfalls schließen wir mit Jurij K. direkt Freundschaft und bitten um ein Foto.

Vom Hotel Alexanderschanze aus wollen wir den Westweg Richtung Süden wandern, vorgesehen sind satte 32 Kilometer bis Hausach. Der Weg verläuft meistens als ordentlicher Trampelpfad mitten durch den Wald, ganz selten werden „ausgebaute“ Waldwege zur Streckenführung verwendet. Das ist absolut herrlich, an den 32 Kilometern ändert das aber definitv nichts. Die ziehen sich und ziehen sich und trotz knapper Pausen müßen wir unsere Ankunftszeit in Hausach im Kinzigtal laufend nach hinten verschieben. Eine kurzen aber deftigen Schauer können wir noch mit den Regenschirmen meistern, dann, 10 Kilometer vor Hausach erreicht die Laune einen neuen Tiefpunkt. Wir fallen der Abzweigung nach Oberwolfach zum Opfer, die uns eine Ersparnis von 5 Kilometern verspricht.

Statt dem Westweg weiter zu folgen nehmen wir am nächsten Morgen den Bus nach Schapach, „Ah Sie haben es passend, excellent!“ und gehen auf dem kleinen Hans-Jakob-Weg Richtung Freudenstadt. Zunächst sind rund 400 Höhenmeter fällig, dann verschwindet der Weg im Unterholz. Kurze Zeit später ist auch unsere Orientierung unauffindbar, „sag mal, stimmt eigentlich die Karte?“ Über den Mittelweg erreichen wir wieder Freudenstadt, die letzten Schritte erspart uns eine freundliche Pensionärin, die uns mit dem Wagen zum Marktplatz spediert. Tatsächlich soll auch eine knappe Stunde später eine S-Bahn Richtung Eutingen starten, so bleibt noch ausgiebig Zeit für eine Samstags-Ausgabe der SZ. Die gut gebuchte „S-Bahn“ fährt ein. „Können wir uns hier hin setzen?“ K. bittet ein Seniorenpaar freundlich um die Herausgabe zweier Plätze eines Vierers. Entrüstung kommt auf. Ob wir nicht woanders sitzen können? Im nächsten Vierer sitzen zwei Übergewichtige und rutschen verlegen zur Seite. Wunderbar, Körperkontakt mit Wildfremden hat was. Kurz darauf ist die Karosse gestopft voller Pensionäre und ihrer Fahrräder – anscheinend sind mittlerweile nicht nur Helme Ausrüstungs-Standard, sondern auch Westen mit vielen kleinen aufgenähten Taschen. Im Interregio ab Eutingen ist dann etwas mehr Platz, v.a. in der 1. Klasse. Hier sitzt kein Mensch und wir trauen uns nicht. Um acht sind wir wieder zurück in Stuttgart. Der Muskelkater morgen wird die Hölle.

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