
Wenig gebloggt in letzter Zeit. Das lag vornehmlich an der neuen Präsentation für das Endo-Intensiv-Seminar vom vergangenen Freitag. Und so geht´s direkt weiter. Und zwar mit einem Vortrag bei cosmundis Tag der offenen Tür am 8. Dezember.
Zahnerhalt und Zahnersatz, mikroskopische Wurzelbehandlungen

Wenig gebloggt in letzter Zeit. Das lag vornehmlich an der neuen Präsentation für das Endo-Intensiv-Seminar vom vergangenen Freitag. Und so geht´s direkt weiter. Und zwar mit einem Vortrag bei cosmundis Tag der offenen Tür am 8. Dezember.

Die neue Präsentation ist weitgehend fertig, das Kursprogramm auch. Braucht´s nur noch Freitag werden …

Die Lauferei begann irgendwann am Anfang des Studiums. Bald gings zum ersten Marathon, das war 1991 in Berlin. Es folgten Läufe in Köln, Hamburg und Frankfurt, auch Berlin war nochmals darunter. Das ging alles wunderbar, bis Mannheim 2005. Und plötzlich hatte der Spaß ein Loch. Dort war bei km 30 Schluß, entnervt stieg ich in die Strassenbahn ein um mich zum Ziel spedieren zu lassen. Im gleichen Jahr dann noch die Pleite von Florenz: hingeflogen, die Unterlagen abgeholt und den Start verweigert. Mit Frankfurt 2007 ist die Durststrecke zu Ende und der Kopf wieder frei für Neues. Die Rohdaten: Zeit 3:48h (handgestoppt), Verpflegung unterwegs 1,5 Bananen und rund 40 Schluck Wasser, Gewicht vor dem Start 71 kg, nach dem Lauf 68,5 kg.
Untere Molaren zu klammern ist nicht immer ganz einfach. Undichtigkeiten v.a. auf der zungenwärts gelegenen Seite nerven besonders: manchmal gewinnt man den Eindruck, der Speichel drängt direkt aus den Unterzungenspeicheldrüsen ins OP-Feld. Hu-Friedy´s Kofferdam-Klammer 7A verspricht Abhilfe. Dank der aufwärts gebogenen Spitzen liegt die Klammer nur punktuell am Zahn an und hält den Gummi nicht davon ab, sich vollständig an den Zahnhals anzulegen. Läßt man den Gummi nach dem Anlegen noch etwas nach oben in Richtung Krone rutschen ist regelmäßig für eine komfortable Trockenlegung gesorgt. Ganz ohne Silkon oder Cavit. Sollte auf jedem Kofferdam-board zu finden sein.


2004 gegründet, haben es sich die Herausgeber der edition esefeld & traub, zum Ziel gesetzt, jedes Jahr ein besonderes Buch zu veröffentlichen. Und so erschien kürzlich, nach den „Umkehrungen“ und dem „Bunkerbiotop“, der 2007er-Band „Laufspuren“. Klaus Humpert, emeritierter Prof. für Städetbau der Uni Stuttgart beschreibt darin seine Lesart von Spuren im Schnee, Trampelpfaden auf Wiesen und Wegen zwischen zwei Dörfern. Es ist ein herrliches Buch, in dem, knapp formuliert, der Frage nachgegangen wird, wie Mensch und Tier von A nach B kommen und warum sie dafür die eine Strecke bevorzugen und nicht die andere. Resumee: Auch der dritte Band der edition e&t nähert sich einem speziellen Thema auf eine äußerst kurzweilige Art und Weise – man darf auf den vierten Band mit Recht gespannt sein.

Kontinuierlich sinkende Fallzahlen für Wurzelspitzenresektionen spiegeln anschaulich den Niedergang dieser stark kritisierten Behandlungsmethode. Dabei gehören WSR´s zum Standardrepertoire eines jeden gestanden Kieferchirurgen und reseziert wird eigentlich alles, was bei drei nicht auf dem Baum ist. Im patiententengünstigsten Falle handelt es sich um einen Frontzahn, Seitenzähne hingegen erfordern eine besonders leidenschaftliche Hingabe an chirurgische Eingriffe. Jene war im vorliegenden Fall nur ebenso rudimentär vorhanden wie die zahnärztliche Indikation. Gut, daß Patient die Frage genau beantwortet haben wollte, ob es nicht ohne operieren geht. Geht wunderbar – ist nur nicht jederzahnarzts Sache.