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Zahnarzt Dr. Gerner

Zahnerhalt und Zahnersatz, mikroskopische Wurzelbehandlungen

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Vermischtes

Praxisleitfaden Endodontie

23.07.06 by Wolfgang Gerner

„Lücken schließen“ wollen die Autoren Bargholz, Hör und Zirkel mit Ihrem Praxisleitfaden Endodontie, der gerade bei Elsevier erschienen ist. Gemeint ist wohl die Lücke zwischen dem normalerweise beim Erscheinen bereits veralteten Lehrbuch, in welchem in der typischen ausufernden Manier allzu viele Hinweise gegeben werden welche in der Praxis wenig relevant sind, und der periodisch publizierten Fachzeitschrift, in der auch kurzfristigste Trends abgearbeitet werden und teilweise für Verwirrung sorgen. Und diese Rechnung der Autoren geht auf. Ausgehend von den vitalerhaltenden Maßnahmen, die das erste Kapitel füllen bis hin zum Bleichen, Kapitel 22, wird auf rund 416 Seiten zu Allem und Jedem rund um die Endodontie Rede und Antwort gestanden. Und zwar aus Sicht des in der Praxis arbeitenden Zahnarztes. Jedes Kapitel endet mit einer Literaturübersicht, teilweise sind recht viele Arbeiten aufgeführt. Eine hervorragende Übersicht innerhalb der Kapitel wird durch das Hervorheben von besonderen wichtigen Inhalten mit einprägsamen Symbolen erzielt: das sind zum einen substanzielle facts (Ausrufezeichen), weiter beachtenswerte Hinweise (Blitz) und schließlich besondere Gefahrensituationen (Bombe). Der Praxisleitfaden macht auf Anhieb einen umfassenden Eindruck, der beim näheren Hinsehen freilich kleinere Risse aufweist. So wird beispielsweise viel Energie darauf verwendet, jeden einzelnen auf dem Dentalmarkt verfügbaren drehmomentbegrenzten Aufbereitungs-Motor darzustellen. Wichtiger wäre stattdessen eine Erklärung gewesen, warum neben der Drehmomentsteuerung die Bereitstellung einer konstanten Umdrehungszahl ebenfalls von fundamentaler Bedeutung ist. Der Leitfaden ist geeignet für alle Zahnärzte, die sich intensiver mit endodontischen Themen auseinander setzen wollen. Ob ein taugliches Spülprotokoll oder eine Anleitung zur Insertion eines Glasfaserstiftes, die praktischen Hinweise sind „up to date“ und mit vielen Bildern gut aufgearbeitet. Kostet 59,95€, kaufenswert.

Kategorie: Vermischtes

Benz

19.07.06 by Wolfgang Gerner

Der Besuch des ein oder anderen Weiterbildungsseminars erfordert eine gewisse Überwindung. Warum trotzdem hingehen? Das kann z.B. eine schlichte Notwendigkeit sein, siehe die Einführung der neuen RKI-Verordnungen für die Zahnmedizin. Oder ein Kammerkurs zur Erlangung der Berechtigung der dezentralen Helferinnen-Weiterbildung. Sowas also. Zu anderen Fortbildungen geht man mehr aus Neugierde oder aus Interesse oder beidem. Beim Thema „Röntgendiagnostik in der Mundmedizin – Aktuelle apparative und medizinische Anwendungsgebiete“ ist die Argumentationslage schwierig. Das dachte sich bestimmt auch Prof. Dr. Christoph Benz und hat deshalb dieses typisch-trockene Thema in einer Art und Weise aufgearbeitet, wie man es nicht erwarten durfte. In einer rot-gelb karierten Jacke steckend, mit reichlich Wortwitz und tiefer Sachkentnis ausgestattet gelang es dem Wahl-Münchner einen Stoff dazubieten, welcher normalerweise nach spätestens zehn Minuten Gewissenbisse verursacht: „Warum bin ich nicht in den Biergarten gegangen und sitze hier, ich armer Sünder?“. Absolut gelungene Veranstaltung, wichtige Basisinformationen praxisgerecht aufgearbeitet. Danke!

Kategorie: Fundstücke, Vermischtes

Praxisposter

15.07.06 by Wolfgang Gerner

Nach aus Liebe zur Praxis nun Neues zum Thema Marketing in der Praxis. Wurde auch langsam Zeit, nach vier Wochen… Dieses mal gehts um informative Praxisposter fürs Wartezimmer, einer Idee der Werbetrommel. Mit pfiffigen Texten und vielen Bilder mit fröhlichen Menschen dienen die Poster dem Zweck, einen nach Informationen dürstenden Patienten aus dem Wartezimmer über Prophylaxe, Kronen+Brücken und viele andere wichtige Zahnarzt-Sachen aufklären. Nix mehr mit dem Studium der Gala, dem Gespräch mit dem anderen Patienten im Wartezimmer oder gar der Beschwerde an der Rezeption, wozu Termine eigentlich vereinbart werden, wenn sich die Praxis nicht daran hält. Unterm Strich also eine dankbare Sache, so ein Plakat. Wir stellen uns ja schließlich seit langer Zeit die Frage „Verdient Ihr Wartezimmer schon Geld?“ und fanden darauf keine Antwort. Danke, das sich die Werbetrommel diesem Thema angenommen hat. „Vermissen Sie ein Thema in unserer Praxisposter-Kollektion?“, so eine Aufruf in der Broschüre. Ja, ich könnte mir eine gute alte Schiefertafel mit Kreide und Schwamm im Wartezimmer gut vorstellen: „Diese Woche im Angebot: Schmerzbehandlung mit Spritze 20€“

Kategorie: Vermischtes

Sperlinge in der Praxis

05.07.06 by Wolfgang Gerner

Diese im Moment eher gebremst wirkende Truppe ist eine Abordnung des Waldkindergartens aus Musberg, die diese Woche in der Praxis war um mal zu schauen, „was der Zahnarzt so macht“. Das Ganze war eine recht fröhliche Veranstaltung und wenn die Gören hoffentlich Recht behalten, haben Karies und Baktus vor lauter Wasser statt Cola, Brot mit Gurke statt Nutella und Apfel statt Schokoriegel eh kein Chance auf irgendein noch so kleines Löchchen in den Zähnen.

Kategorie: Vermischtes

Oral-B Triumph

01.07.06 by Wolfgang Gerner

Nach rund zehntägigem Einsatz der neuen Oral B Triumph hat eine leichte Zufriedenheit die anfängliche Ernüchterung abgelöst. Denn ein nagelneuer Bürstenkopf vom Format eines „MicroPulse“ verbreitet erstmal keine gute Laune, selbst wenn er an einer neuen elektrischen Edel-Zahnbürste steckt. Die fabrikfrischen Borsten rumpeln arg über den Schmelz, das lädierte Zahnfleisch ächzt und schmerzt. Da spielt es keine Rolle, das sich die Zähne nach der Prozedur eigentlich glatt und sauber anfühlen. Ein Blick in die Bedienungsanleitung und Zahnputzer weiß: „In den ersten Tagen der Verwendung … kann es zu leichtem Zahnfleischbluten kommen .. nach einigen Tagen aufhört“. Ganz so schlimm war es dann doch nicht, eine Bejubelung ist zunächst aber definitiv nicht drin. Hat der neuen Bürstenkopf seine Rauhbeinigkeit abgelegt, läßt es sich dann doch recht angenehm putzen mit der neuen Zahnbürste. Eben wie es so geht mit einem solchen Ding. Auf den zweiten Schalter gedrückt wechselt Triumph die Putzart, zur Verfügung stehen „Reinigen“, „Sanft“, „Massage“ und „Polieren“. Den praktischen Nutzen bewerte ich zwar eher als gering, eine Abwechslung ist´s aber allemal. Fehlt nur noch die Musik wie bei den Kinderzahnbürsten. Hat Zahnputzer mindestens zwei Minuten geputzt, rüttelt die Maschine und es gibt es einen Smile. Grund ist das Erreichen der angeblich von Zahnärzten empfohlenen „zweiminütigen Mindestputzzeit“. Was es nicht alles gibt. Gottseidank gewährt die Maschine auch längere Putzzyklen, doch aufgepasst, mehr smiles lassen sich dadurch nicht erbeuten.

Fazit: Eine ordentliche elektrische Zahnbürste sinnvoll eingesetzt, vermag die Zahnpflege deutlich zu verbessern. Unterschiedliche Putzarten sind nach meinem Dafürhalten dafür nicht unbedingt notwendig. Wenn es dem einen oder anderen Zahnpflegenden damit aber leichter fällt seine Zähne zu reinigen sind sie gerne willkommen.

Kategorie: Vermischtes

Oral B II

21.06.06 by Wolfgang Gerner

Die neuen elektrischen Zahnbürsten sind eingetroffen. Gehören übrigens im Jargon der Oral B ins Marktsegment „elektrische Mundpflegegeräte“. Vor Beginn des Praxistests gab´s einen Blick in die Bedienungsanleitung: „Führen sie die Bürste langsam von Zahn zu Zahn“. Aha. Ohne gewisse Banalitäten scheint es also doch nicht zu gehen. Demnächst mehr von der neuen Wundermaschine.

Kategorie: Vermischtes

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