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Zahnarzt Dr. Gerner

Zahnerhalt und Zahnersatz, mikroskopische Wurzelbehandlungen

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Vermischtes

Aus Liebe zur Praxis

05.06.06 by Wolfgang Gerner

aus_liebe

Werbetexter haben´s nicht leicht. Glaube ich jedenfalls, wenn ich einen A4-Umschlag aus der Post ziehe, der eine Seminarankündigung mit dem Titel „Aus Liebe zur Praxis“ enthält. Es geht im Allgemeinen um Marketing in der Zahnarztpraxis, speziell um „Ertragssteigerungen von 30 bis 40 Prozent und mehr“ wie im Vorwort des flyers geschrieben steht. Das Seminar dauert einen halben Tag, kostet 70 Euro und besteht aus verschiedenerlei Vorträgen von A (Advision/Erfolgsleitfaden) bis Z (ZA eG/Zeit ist Geld). So einfach ist das mit der Umsatzsteigerung. Bonus: Getränke mit Imbiss, CD-ROM mit allen Referaten und 5 BZÄK-Fortbildungspunkte. Also reingehen, soviel Gewinnsteigerung Liebe muss sein….

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Oral B

14.05.06 by Wolfgang Gerner

triumph

Wie an dieser Stelle bereits angedeutet, ruht meine persönliche Zahnpflege, speziell was Zahnbürsten angeht, auf Produkten der Fa. Oral B. Lange habe ich mich gefragt was dieser merkwürdige Schriftzug „Oral B“ bedeutet. Gleichwohl der Engländer W. Addis im Jahre 1780 als erster Zahnbürsten in einer Art Serienproduktion herstellte dauerte es noch über 100 Jahre bis die erste Massenproduktion von Zahnbürsten erfolgte. Hier zeichnet der Amerikaner H.N. Wadsworth verantwortlich, und zwar mit seiner oral brush. Vergangene Woche kamen die Marketingleute von Oral B mit ihrer jüngsten Entwicklung rüber, der „Braun Oral-B Triumph“. Ob der Name Programm ist? Triumph über die Bakterien im Zahnbelag oder, da mit interaktiver Steuerung zur Patientenmotivation versehen, Triumph über den inneren Schweinehund? Jedensfall wurden umgehend verschiedene Exemplare zur Praxiserprobung geordert. Anwendungbericht folgt.

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Kein Dienstag wie jeder andere

09.05.06 by Wolfgang Gerner

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Dass ein Patient unentschuldigt ausbleibt kommt vor, dass zwei Patienten hintereinander ausbleiben ist schon recht ärgerlich. An diesem Dienstag waren wir auf Rekordjagd und hatten am Ende nicht weniger als vier Patienten vermisst, alle zwischen 8 Uhr 30 und 9 Uhr 30. Das gabs in den ganzen sieben Jahren noch nicht. Gut, eine Patientin kam dann später doch noch und hat damit die Statistik etwas gerade gebogen – dass uns jedoch die Laune nicht vollständig abstürzte ist das Verdienst von Frau Eschner, Medizinprodukteberaterin und unterwegs für GABA. An GABA schätze ich va. die Meridol-Zahnpasta und die Zahnputzuhren, die wir gerne an kids weitergeben. Vielleicht schätze ich auch bald Elmex sensitive-Zahnpasta und –Mundspüllösung im praktischen Beutel, wie von Frau Eschner heute morgen wärmstens empfohlen. Bei so viel Begeisterung darf die Unterschrift aufs Bestellformular nicht ausbleiben. Im Gegenzug gab´s ein Portrait fürs blog. Und wenn wieder einmal Patienten ausbleiben aber dafür Frau E. zufällig reinschaut? Dann geh ich raus auf den Parkplatz und schaue erstmal im Kofferraum von Frau Eschner´s Wagen nach..

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P.D. James

08.05.06 by Wolfgang Gerner

pd james

Eigentlich beschäftige ich mich auch nach Feierabend noch gerne mit Zähnen. Les einen Artikel aus dem International Endodontic Journal, bastel an irgendwelchen Folien für meine Kurse oder scanne Röntgenbilder ein. Seit mehreren Tagen ist damit aber Schicht. Grund: Zunächst ein Buch von Manda Scott, dem gleich ein zweites folgen mußte und jetzt dieser 600 Seiten P.D. James. Deshalb wirds erst am kommenden Wochenende wieder was fürs blog geben. Bis dahin …

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Bergenholtz

30.04.06 by Wolfgang Gerner

bergenholtz

Letztendlich ist das Ziel einer Wurzelkanalbehandlung die Ausheilung oder Vermeidung einer apikalen Parodontitis. Der Weg dorthin ist jedoch verschlungen. Zumindest wenn man die unterschiedlichen Ansichten betrachtet, die hierüber existieren. Prof. Gunnar Bergenholtz ist ein, wenn nicht der Vertreter der „skandinavischen Schule“ in der Endodontie. Sein Vortrag auf dem Quintessenz-Kongress am Samstag-Vormittag war wie es sich für einen Doyen dieses Faches gehört: kompetent, spannend und lehrreich. Sicherlich waren die Inhalte seines Vortrages jedem Teilnehmer im Gedächtnis, trotzdem erweist es sich als ein ungemein kurzweiliges Erlebnis diese genau von demjenigen präsentiert zu bekommen, der sie mitentwickelt hat. Ein Charismatiker wir Bergenholtz macht nicht den Fehler hinlänglich bekanntes in epischer Breite aufzuarbeiten. Stattdessen springt er von den Fragezeichen zu den Fragezeichen unseres Faches. Zeigt auf die Probleme und bietet Lösungen an. Ein Meister eben.

Für die Nicht-Endodontisten: Ein Unterschied zwischen der „skandinavischen“ und der „amerikanischen“ Schule ist die Präpartion des apikalen Drittels. Eigentlich kann man nicht glauben, wie 1-2 mm Zahnwurzel in einem Gelehrtenstreit münden können: Während die Skandinavier das „stay short“-Axiom präferieren, beharren va. Endodontisten amerikanischer Provenienz auf dem „patency-concept“. „Der Glaube ist des Menschen Himmelreich“ – In Studien konnte kein habhafter Unterschied zwischen den beiden Behandlungstechniken dargestellt werden.

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Kongress

26.04.06 by Wolfgang Gerner

quintessenz

Seitdem die „Endo“ aus dem Dornröschenschlaf erwacht ist, locken allerorts Veranstaltungen und Kongresse. Am kommenden Wochenende wird in Köln der Quintessenz-Kongress stattfinden. Das Programm ist interessant und abwechslungsreich, dazu konnten die Veranstalter mit Gunnar Bergenholtz auch echtes endodontisches Urgestein verpflichten. Also am Freitag früh raus aus den Wurzelkanälen und nix wie hin!

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