
Fundort: Hemden aus der Reinigung geholt. Die Kollegin aus der Nachbarschaft läßt offensichtlich auch hier reinigen … und hat vorsorglich ein paar Visitenkärtchen vor der Kasse deponiert. Eins eingesteckt und einen Blick auf die website geworfen. Fundstück: Ein orgineller Hinweis für Patienten. Sachen gibts.
Vermischtes
Eberbach

Anders als die permanenten Ladeschwierigkiten der homepage klappt die Organisation des Eberbacher-Jedermann-Triathlons reibungslos. Zunächst gilt es 700m den Neckar hinab zu schwimmen, dazu wird das komplette Starterfeld auf eine Fähre geladen und stromaufwärts gekarrt. Ab in die trüben Fluten und rund 7 Minuten später steht der Wechsel aufs Rad an. Auch diese Strecke erweist sich als gut überschaubar: es geht 10 Kilometer den Berg hoch und anschließend 10 Kilometer runter. Der abschließende Wetz über 6 Kilometer ist ebenfalls eine Wendepunktstrecke, flach am Neckar entlang. Auf den letzten Kilometer die restlichen Körner verbraten, nach 1:22 h winkt der Zieleinlauf, die Dusche im örtlichen Freibad und Bratwurst mit Weizenbier. Dank an Raimond, die Sportausflüge in die Umgebung sind kaum zu übertreffen.
Gnocchi alla sardegna

Ob es die typische Pasta der Sarden ist lies sich nicht ermitteln, ganz sicher hingegen ist es die Lieblingspasta von Rosanna und Antonio: Gnocchi hergestellt aus einem Teig aus Weizenmehl und Eiern. Rosanna empfielt ein Kilo Mehl, zwei Eier und etwas warmes Wasser. Der Teig ruht für eine Weile und wird dann in Stücke von der Größe eines Hühnereis geteilt. Die „Hühnereier“ werden zu dünnen Schlangen ausgerollt, von den dünnen Schlangen hingegen schneidet Rosann kleine Stücke von der Länge einer Olive ab. Über die stumpfe Seite einer Reibe gerollt und fertig sind die Gnocchi mit den kleinen Stacheln. Auf dem Herd köchelt ein leckeres Ragout aus Salsiccia und Tomaten, bald steht ein herzhafte Leckerei auf dem Tisch. Im Anschluß daran einen ordentlichen Branzino vom Grill und die rote Hausmarke, sind noch Wünsche offen? Wir strecken unsere Bäuche vor und lehnen energisch ab, Antonio schmunzelt zufrieden und angelt den Mirto aus dem Gefrierfach. Ein Mirto geht immer – danach kugeln wir friedlich in unsere Ferienwohnung in Erwartung der seligsten Träume. Zweiter und letzter Teil des Sommer-Beitrags im zahnblog.
Sardinien
Im Gegensatz zum letzten Jahr setzen wir heuer auf Sonne, Sand und Faulenzerei und erhalten über regelmäßige Sardiniengänger die Adresse von Rosanna und Antonio, Pensionäre und Ferienwohnungsvermieter in Personalunion.

Antonio holt uns vom Flughafen in Olbia ab, bis zur Wohnung in Porto Istana sind es 20 Minuten mit der „macchina“ und schnell wird klar, „no parlano tesdesco, sempre italino“. Wunderbar, in Verbindung mit unseren reichhaltigen Italienisch-Kenntnissen stehen uns aufgeräumte Zeiten bevor. Unmittelbar nach der Begrüßung im Haus spricht Rosanna eine Essenseinladung für den Abend aus, wir sagen zu und fragen uns, wie wir den Abend überstehen sollen. Jetzt, nach Rückkehr ins heimatliche „Stoccarda“, fragen wir uns, wie wir soviel Herzlichkeit und Gastfreundschaft verdient haben…
Porto Istana´s Strand befindet sich weitgehend in italienischer Hand, das Wasser schimmert Türkis und der Kaffee an der Bar macht unzweifelhaft süchtig. Die Tage ziehen beschaulich dahin, begleitet vom taktak der Beachball-Spieler und den allgegenwärtigen Einwanderern, die mit allerhand Tand den Strand auf und ab gehen. Mondäner gehts in Porto Rotondo zu, gut erreichbar mit dem Linienbus „numero cinque“. Der dortige Sandalenladen löst bei der Begleiterin Freundenstürme aus, Autor freut sich über den Kauf einer „giornale tedesco“. Erster Teil des Sommer-Beitrags im zahnblog.
Sterbezeit

Mit ordentlich Tempo jagt Norbert Horst den Leser durch sein viertes Buch mit KHK Konrad Kirchenberg, da bleibt an einem sonnigen Sonntag auf der Liege kaum Zeit für anderes. Sterbezeit ist eine eindrückliche Schilderung der Arbeit eines Polizisten, mit allen Höhen und Tiefen zwischen Montag-Morgen und Samstag-Nachmittag, schnörkellos und authentisch. Humor und Spannung schließen sich bei Horst nicht aus, Kostproben sind Montag, 17 Uhr 03, Dienstag, 18 Uhr 24 und Freitag, 12 Uhr 35. Sowie der Rest der ganzen Woche.
Weltkatzentag
Das zahnblog im Sommerloch. Da kommt der Weltkatzentag am 8. August wie gerufen. Unser Prachtstück heißt Minka und verfügt über diverse Eigenheiten. So weigert sie sich beispielsweise beharrlich, beim Foto in die Linse zu gucken. Ebenso ablehnend verhält sie sich gegenüber Dosenfutter. Dafür mag sie Brezel mit Butter. Und Hühnchen natürlich. Hühnchen mit Haferflocken, Hühnchen mit Kartoffeln oder Hühnchen mit Nudeln. Eine richtige Hühnerkatze eben, obwohl sie ab und an auch mit ´ner Maus nach Haus kommt.