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Zahnarzt Dr. Gerner

Zahnerhalt und Zahnersatz, mikroskopische Wurzelbehandlungen

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Fallbeispiele

kleiner Bruder

26.02.06 by Wolfgang Gerner

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Der kleine Bruder des Keramikinlays heißt „Composite“. Mit diesem Begriff werden raffinierte Kunststoffmaterialien umschrieben, zahnfarben und hoch talentiert. Dort wo früher die gute alte Amalgam-Füllung eingesetzt war, sind heute unsichtbare Materialien geschätzt. Eines davon ist Composite, es eignet sich vor allem zur Behandlung kleinerer „Löcher“. Kleine bis winzige Läsionen sind meist nur mit einer speziellen Röntgenaufnahme zu erkennen, der sogenannten Bißflügelaufnahme (Bild oben). Warum die so heißt? Keine Ahnung. Jedenfalls gab´s auf jener welche wir hier zeigen eine kleine kariöse Läsion am ersten oberen kleinen Backenzahn der rechten Seite (Kringel). Warten bis das Ding größer ist? Bitte nicht. Wir entschieden uns deshalb für die Versorgung des Zahnes mit einem kleinen Composite-Aufbau, der zwei Jahre später klinisch unauffällig ist und hoffentlich auch in den kommenden Jahren treu seinen unsichtbaren Dienst verrichtet.

Kategorie: Fallbeispiele, Vermischtes

unsichtbar

18.02.06 by Wolfgang Gerner

Wer so nahe kommt, der schließt die Augen! Pflegte ein Hochschullehrer zu sagen, der für unsere prothetische Ausbildung verantwortlich zeichnete.

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Gemeint waren „sichtbare“ Restaurationen im Seitenzahngebiet, wie im aktuellen Fall dargestellt. Zahn wurde vor längerer Zeit mit einer weißen Füllung versorgt. Nachdem wieder ein Teilchen abgesplittert war, wurde eine Neuversorgung des Zahnes erforderlich. Nach Entfernung der defekten Füllung gähnt ein ausgedehnter Krater im Zahn. Und genau davon hängt ab, welche weitere Vorgehensweise nun gewählt wird. Im vorliegenden Fall entschieden wir uns für ein Keramikinlay, mit dem der Zahn nach einer Art Ergänzung wiederhergestellt wird. Der Vorteil: durch die Befestigung mittels eines speziellen Klebers („dentinadhäsiv“) muss keine gesunde Zahnhartsubstanz dem Halt zuliebe geopfert werden. Beißt hervorragend. Ist unsichtbar. Und schmeichelt jedem Auge, daß näher kommt. (Keramikinlay Zahntechnikermeister A. Hauke)

Kategorie: Fallbeispiele

Zahnerhalt?

14.02.06 by Wolfgang Gerner

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Das soll Zahnerhalt sein? Die Wiederherstellung eines angegriffen Zahnes beginnt schon mal mit dem teilweisen Verlust desselben. In diesem Fall erwischte es die gaumenwärts gelegene Wurzel eines oberen Backenzahns, Ursache war ein „drittgradiger Furkationsbefall“. Fortsetzung folgt.

Kategorie: Fallbeispiele

Auseinander gebrochen!

12.02.06 by Wolfgang Gerner

Wurzelkanalbehandlungen sind grundsätzlich ein dankbares Betätigungsfeld… und in der Mehrzahl der Behandlungsfälle können wir auch erheblich kompromitierte Zähne dauerhaft erhalten. In der Folge wagt man sich auch an Zähne, die eigentlich nicht mehr widerhergestellt werden können.

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Fraktur der Krone eines
oberen Backenzahns

Frakturen oder Brüche sind in den meisten Fällen so eine Art Totenglöckchen für den Zahn. Unter Vorbehalt des Misserfolges schloßen wir in vorliegendem Fall die Wurzelkanalbehandlung des stark angeschlagenen Zahnes ab und versorgten die Krone mit einer dentinadäsiven Aufbaufüllung. Diese sollte die beiden Teile des Zahnes („Fragmente“) über eine Klebeverbindung stabilisieren. Leider nur ein frommer Wunsch: zwei Wochen nach Abschluß unserer Behandlung brach der Zahn auseinander. Wir mußten den Zahn daraufhin entfernen – ein trauriger Höhepunkt in der vergangenen Woche.

Kategorie: Fallbeispiele, Vermischtes

ausgegraben-II

09.02.06 by Wolfgang Gerner

Zehn Tage nach dem Ausgraben steht die Nahtentfernung an. Ein schönes Ergebnis, die Wundheilung verlief optimal. Warum? Kleine Eingriffe brauchen keine großen Nebenwirkungen haben. So wie ein Elfmeter am Samstag-Nachmittag normalerweise ein Tor ist. Im Detail steckt eine gewebeschonende, „atraumatische“ OP-Technik dahinter. Und dazu atraumatisches Nahtmaterial, mit zarter Nadel und kostbarem Faden. Wir verwenden 5-0 Nahtmaterial. Das erinnert sehr stark an Angelschnur, ist aber hauchdünn. Genau hinschauen: auch an den Stellen an denen die Naht in das Zahnfleisch eindringt ist keine Rötung erkennbar. Fortsetzung folgt.

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Kategorie: Fallbeispiele

apikale Parodontitis

05.02.06 by Wolfgang Gerner

Eine apikale Parodontitis ist eine Entzündung („-itis“) des Zahnhalteapparates („Parodont“) im Bereich der Wurzelspitze („apikal“). Klingt einfach, oder? Die Ursache dieser Entzündung ist meistens ein abgestorbener Zahnnerv. Unser Zahn erhielt vor vielen Jahren eine Krone, durch die Verletzung des Zahnbeins ging das Zahnmark nebst Nerv in die ewigen Jagdgründe ein. Dabei kann der Patient von üblen Zahnschmerzen bis nullkommanull Probleme alles erleben. Hier bemerkte Patient ein Eiterbläschen am Zahnfleisch. Sowas nennen wir Zahnärzte ein Fistelmaul. Das Problem lässt sich mittels einer sorgfältigen Wurzelkanalbehandlung gut lösen. Die Kontrolle unserer Wurzelfüllung schaut ordentlich aus, das wird was. Der schwarze Fleck an der Wurzelspitze zeugt übrigens von dem Umstand, das an der -itis auch Bakterien beteiligt sind.

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Nach einem halben Jahr gibt es eine erste Kontrolle des Heilungsverlaufes. Patient, in aufgeräumter Stimmung, berichtet, daß die Eiterblase verschwunden sei und keinerlei Probleme aufgetreten seien. Das bestätigt unser Röntgenbild: der schwarze Fleck ist weg, die Entzündung ist ausgeheilt.

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Kategorie: Fallbeispiele

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