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Zahnarzt Dr. Gerner

Zahnerhalt und Zahnersatz, mikroskopische Wurzelbehandlungen

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Wolfgang Gerner

Perforation II

02.06.06 by Wolfgang Gerner

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Zwei Wochen nach Op läßt das Ergebnis zu wünschen übrig: Im Bereich der Perforation kam es zu einem deutlichen Rückgang der Gingiva, dies nennt man „Rezession“. Wie daß? Zunächst versuchten wir zwar den Lappen in der alten Position zu fixieren, im Rahmen der Ausheilung nach OP beobachtet man jedoch so gut wie immer einen gewissen Gewebeverlust. Ein weiterer Punkt könnten Mikrobewegungen im OP-Bereich sein, die durch Wangenzug oder durch Manipulationen wie sie z.B. bei der Zahnpflege ausgelöst werden können. Alles in allem ist dieses Resultat zwei Wochen nach OP aber im Bereich dessen, was kommen kann. Freilich läßt diese Situation im Augenblick keine Weiterversorgung der Zähne mit Kronen zu, wie es ursprünglich geplant war. Vielmehr wird nach einer angemessenen Wartezeit von einigen Wochen die Situation neu bewertet und entsprechend angegangen. Fortsetzung folgt.

Kategorie: Fallbeispiele

Modellguß

29.05.06 by Wolfgang Gerner

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Modellgußprothesen, gerne auch Klammerstahl genannt, gelten als robustes Mittel Zähne zu ersetzen ohne allzu tiefe finanzielle Lücken zu hinterlassen. Ob deshalb der „Stahl“ in vielen Dentallabors das ungeliebte Kind ist? Für Patient und Zahnarzt heißt das regelmäßig Stress bei der Einprobe und Geduld bei der Eingewöhnung der neuen Arbeit. Die Alternative heißt Klaus Dittmar. Seine Modellgußarbeiten (Bild) sind äußerst paßgenau und bei aller geforderten Stabilität sehr grazil. Also eben genaus so wie´s sein soll. Fortsetzung folgt.

Kategorie: Fallbeispiele, Grundlagen

Perforation

20.05.06 by Wolfgang Gerner

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Perforationen sind kein Spaß. Nicht im Seitenzahngebiet und schon gar nicht in der Front. Was ist passiert? Beim Aufbohren des Zahnes wurde die Zahnwurzel durchbohrt und so die Unversehrtheit der Wurzeloberfläche verletzt. Je nach Lage der Perforationsstelle ergeben sich unterschiedliche Konsequenzen. Hier erwischte es den „rechten oberen Einser“. Im ersten Arbeitsschritt haben wir den Zahn aufbauversorgt und die Perforationsstelle von innen mit Guttapercha (Kreis) abgedeckt. Nun geht´s an den Verschluß der „Perf“, der in diesem Falle mit Composite erfolgt. Wichtig ist nach unserem Dafürhalten ein optimal zugängiges Arbeitsfeld, denn nur trockene und übersichtliche Verhältnisse garantieren eine zuverlässige Verarbeitung dieses empfindlichen Kunststoff-Materials. In Anbetracht der Lage direkt am Zahnfleischrand entschieden wir uns für einen voll-mobilisierten Zahnfleischlappen („access flap“). Im Gegensatz zur chirurgischen Kronenverlängerung sollte der Zahnfleischrand bei dieser Operationstechnik nach der Ausheilung in der ursprünglichen Lage verbleiben. Eine Veränderung im Sinne einer Verlängerung der Krone ist nicht im Sinne des Erfinders Operateurs. Fortsetzung folgt.

Kategorie: Fallbeispiele, Grundlagen

paper point technique

16.05.06 by Wolfgang Gerner

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Die Bestimmung der Länge eines Zahnes ist zunächst recht einfach. Lineal an den Zahn halten, ablesen, fertig. Alternativ das Lineal an das Röntgenbild des betreffenden Zahnes halten, das tut weniger weh… Mit der Bestimmung der Arbeitslänge in der Wurzelkanalbehandlung hat das aber wenig zutun. Die Arbeitslänge ist der Abstand von einem sogenannten Referenzpunkt im Bereich der Krone bis zu demjenigen Punkt, an dem die Aufbereitung endet. Neben der elektronischen Längenbestimmung (Beitrag hierüber später) setze ich oft die paper point technique ein. Das Prinzip: im Kanal des Zahnes bleibt die Papierspitze trocken, außerhalb des Zahnes nimmt die Papierspitze Feuchtigkeit auf, wie z.Bsp. etwas Blut. Stimmt die „Länge der Papierspitze“ mit der Arbeitslänge überein, wird die Wurzelfüllung dort enden wo sie enden soll: im Wurzelkanal und nicht im Kieferknochen. Im anderen Fall ist eine Korrektur fällig. In unserem Beispiel geht es um einen oberen seitlichen Schneidezahn („oberer Zweier“). Die Kontrollaufnahme zur Lage des Stiftes vor der Wurzelfüllung sieht ordentlich aus (Bild oben links). Abmessen der Länge des Stiftes (Bild unten links) und des paper points (Bild unten rechts) mit der Meßlehre (in unserer Praxis „Lineal“ genannt). Der Guttaperchastift der später die Grundlage der Wurzelfüllung bildet wird auf diese Länge überprüft.. und eingesetzt. Die Kontrolle schaut gut aus (Bild oben rechts), das wird funktionieren.

Kategorie: Grundlagen

Oral B

14.05.06 by Wolfgang Gerner

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Wie an dieser Stelle bereits angedeutet, ruht meine persönliche Zahnpflege, speziell was Zahnbürsten angeht, auf Produkten der Fa. Oral B. Lange habe ich mich gefragt was dieser merkwürdige Schriftzug „Oral B“ bedeutet. Gleichwohl der Engländer W. Addis im Jahre 1780 als erster Zahnbürsten in einer Art Serienproduktion herstellte dauerte es noch über 100 Jahre bis die erste Massenproduktion von Zahnbürsten erfolgte. Hier zeichnet der Amerikaner H.N. Wadsworth verantwortlich, und zwar mit seiner oral brush. Vergangene Woche kamen die Marketingleute von Oral B mit ihrer jüngsten Entwicklung rüber, der „Braun Oral-B Triumph“. Ob der Name Programm ist? Triumph über die Bakterien im Zahnbelag oder, da mit interaktiver Steuerung zur Patientenmotivation versehen, Triumph über den inneren Schweinehund? Jedensfall wurden umgehend verschiedene Exemplare zur Praxiserprobung geordert. Anwendungbericht folgt.

Kategorie: Vermischtes

Kein Dienstag wie jeder andere

09.05.06 by Wolfgang Gerner

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Dass ein Patient unentschuldigt ausbleibt kommt vor, dass zwei Patienten hintereinander ausbleiben ist schon recht ärgerlich. An diesem Dienstag waren wir auf Rekordjagd und hatten am Ende nicht weniger als vier Patienten vermisst, alle zwischen 8 Uhr 30 und 9 Uhr 30. Das gabs in den ganzen sieben Jahren noch nicht. Gut, eine Patientin kam dann später doch noch und hat damit die Statistik etwas gerade gebogen – dass uns jedoch die Laune nicht vollständig abstürzte ist das Verdienst von Frau Eschner, Medizinprodukteberaterin und unterwegs für GABA. An GABA schätze ich va. die Meridol-Zahnpasta und die Zahnputzuhren, die wir gerne an kids weitergeben. Vielleicht schätze ich auch bald Elmex sensitive-Zahnpasta und –Mundspüllösung im praktischen Beutel, wie von Frau Eschner heute morgen wärmstens empfohlen. Bei so viel Begeisterung darf die Unterschrift aufs Bestellformular nicht ausbleiben. Im Gegenzug gab´s ein Portrait fürs blog. Und wenn wieder einmal Patienten ausbleiben aber dafür Frau E. zufällig reinschaut? Dann geh ich raus auf den Parkplatz und schaue erstmal im Kofferraum von Frau Eschner´s Wagen nach..

Kategorie: Vermischtes

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