Nach rund zehntägigem Einsatz der neuen Oral B Triumph hat eine leichte Zufriedenheit die anfängliche Ernüchterung abgelöst. Denn ein nagelneuer Bürstenkopf vom Format eines „MicroPulse“ verbreitet erstmal keine gute Laune, selbst wenn er an einer neuen elektrischen Edel-Zahnbürste steckt. Die fabrikfrischen Borsten rumpeln arg über den Schmelz, das lädierte Zahnfleisch ächzt und schmerzt. Da spielt es keine Rolle, das sich die Zähne nach der Prozedur eigentlich glatt und sauber anfühlen. Ein Blick in die Bedienungsanleitung und Zahnputzer weiß: „In den ersten Tagen der Verwendung … kann es zu leichtem Zahnfleischbluten kommen .. nach einigen Tagen aufhört“. Ganz so schlimm war es dann doch nicht, eine Bejubelung ist zunächst aber definitiv nicht drin. Hat der neuen Bürstenkopf seine Rauhbeinigkeit abgelegt, läßt es sich dann doch recht angenehm putzen mit der neuen Zahnbürste. Eben wie es so geht mit einem solchen Ding. Auf den zweiten Schalter gedrückt wechselt Triumph die Putzart, zur Verfügung stehen „Reinigen“, „Sanft“, „Massage“ und „Polieren“. Den praktischen Nutzen bewerte ich zwar eher als gering, eine Abwechslung ist´s aber allemal. Fehlt nur noch die Musik wie bei den Kinderzahnbürsten. Hat Zahnputzer mindestens zwei Minuten geputzt, rüttelt die Maschine und es gibt es einen Smile. Grund ist das Erreichen der angeblich von Zahnärzten empfohlenen „zweiminütigen Mindestputzzeit“. Was es nicht alles gibt. Gottseidank gewährt die Maschine auch längere Putzzyklen, doch aufgepasst, mehr smiles lassen sich dadurch nicht erbeuten.
Fazit: Eine ordentliche elektrische Zahnbürste sinnvoll eingesetzt, vermag die Zahnpflege deutlich zu verbessern. Unterschiedliche Putzarten sind nach meinem Dafürhalten dafür nicht unbedingt notwendig. Wenn es dem einen oder anderen Zahnpflegenden damit aber leichter fällt seine Zähne zu reinigen sind sie gerne willkommen.






