• Zur Hauptnavigation springen
  • Skip to main content
  • Home
  • Gutachter

Zahnarzt Dr. Gerner

Zahnerhalt und Zahnersatz, mikroskopische Wurzelbehandlungen

  • Mikroskopische Wurzelbehandlungen
  • Kontakt
  • Impressum und Datenschutz

Wolfgang Gerner

Tapetenwechsel II

02.09.06 by Wolfgang Gerner

Ein Strandaufenthalt gewinnt nicht unwesentlich von der verfügbaren Lektüre. Anders formuliert: Ohne eine tagesfrische Zeitung unter dem Arm geklemmt wöllte ich keinen auch noch so sonnigen Strand aufsuchen – die Gefahr der nervtötenden Langeweile wäre mir einfach zu groß. Weit genug von Genua entfernt und mit einem Sicherheitabstand zu „Cinque Terre“ versehen ist Cavi di Lavangna ein gemütlicher Deal um die Sonne zu genießen und entspannt zu lesen. Kaum teutoische Landsleute, dafür gute Stimmung mit der, bis zu Ende August verbliebenen, Handvoll einheimischer Urlauber. Die gute Süddeutsche Zeitung ist in Sestre de Levante verfügbar und zusammen mit einem Café immer einen Ausflug wert. Nach der SZ einen ordentlichen Krimi und diesem Tag kann überhaupt gar nichts mehr etwas anhaben. So ein wunderbares Buch ist Arnaldur Indridasons „Tödliche Intrige“. Eine lösbare Aufgabe zwischen 14 und 23 Uhr, der unvermeidliche Restaurantbesuch gegen 20 Uhr verkommt zur schieren Nahrungsaufnahme und gerät so kurz als möglich….

Kategorie: Vermischtes

Tapetenwechsel

01.09.06 by Wolfgang Gerner

So ein kurzer Tapetenwechsel ist schon was feines. Uns reichen 10-12 Tage um den Kopf wieder frei zu bekommen, dann dürstet aber der geschundene Rücken nach der eigenen Matraze und ungezählte Restaurant- und Café-Besuche lassen den geliebten Herd vermissen. Im ersten Teil unserer diesjährigen Sommerfrische besuchten wir die Schweiz. Zunächst ein Kurzbesuch im vertrauten Vals, von dort aus über Tomül-Pass und Safiental nach Splügen. Mit Postauto und Bahn zurück nach Vals. Eine wunderschöne 2-Tages-Tour über insgesamt rund 40 Kilometer, an Höhenmeter waren ca. 1900 Meter zu bewältigen. Das ist in gemütlichen 11 Stunden zu schaffen. Klasse: die Übernachtung im Bergasthaus Turrahus. Der Hirschbraten: eine Sensation.

Kategorie: Vermischtes

zm

16.08.06 by Wolfgang Gerner

<

„Zahnärztliche Mitteilungen“ ist der äußerst griffige Titel einer im zweiwöchigen Abstand erscheinenden Publikation der Bundeszahnärztekammer und der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung. Unter dem Stichwort EDV und Technik gibt´s in der aktuellen Ausgabe ein Beitrag „Das Web als Wegweiser für Patienten: Im Netz präsent“ indem die Autoren Antje Hess und Dirk Roettges auch auf den Zahnarzt aus der Nähe von Stuttgart hinweisen, der „seinen gesamten Internetauftritt als Blog aufgebaut“ hat und damit „laufend aus der Praxis“ berichtet. Nun, laufend wäre sehr praktisch – liesen sich damit doch zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. In realiter findet das Ganze hinter dem notebook sitzend statt, gerne mit einem alkoholfreien Weizenbier und etwas Hintergrundmusik.

Kategorie: Vermischtes

professionelle Zahnreinigung

12.08.06 by Wolfgang Gerner

Warum werden weiße Zähne braun? Proteine aus dem Speichel bilden einen feinen Überzug auf den Zähnen, das „pellicle“. Die allgegenwärtigen Bakterien nutzen diese Schicht um die Zähne zu besiedeln. Daran ist zunächst nichts auszusetzen, denn mit Karies hat das noch nichts zu tun. Eher mit Schönheit. Pigmente aus der Nahrung lagern sich in diese Beläge ein, fertig sind die verfärbten Zähne (Bild oben). Wir empfehlen unseren Patienten in diesen Fällen eine professionelle Zahnreinigung. Die erinnert ein Stück weit an eine Waschmaschine. Vorwaschgang, Hauptwaschgang, dann blitzten die guten Stücke wieder. In der ersten Sitzung werden Beläge mit Ultraschall und Polierkelch sorgfältig entfernt, nicht zu vergessen die Instruktion des Patienten zur Optimierung seine häuslichen Pflegegewohnheiten. In der zweiten Sitzung gehts in die Feinarbeit. Ziel sind dieses Mal die Reste aus der ersten Sitzung (schwarze Vierecke im mittleren Bild) und eine weitere ordentliche Portion Mundhygiene-Motivation.


Das kostet Geld und funktioniert (Bild unten). Und ist kaum anstrengender als den Deckel der Waschmaschine aufzumachen, das Zeug reinzustopfen und ….

Kategorie: Grundlagen, Vermischtes

Perforation III

06.08.06 by Wolfgang Gerner

Rund fünf Wochen nach der Nahtentfernung ist zwar die „marginale Gingiva“, also das unmittelbar am Zahn anliegende Zahnfleisch weiter ausgeheilt, der Zahnfleischverlauf (weiße Kurve bzw. Achterbahn) bleibt aus ästhetischer Sicht diskussionswürdig. Gut erkennbar ist der Umstand, daß der eine Zahn länger ist als der andere. Und das mittendrin. In dieser Situation empfehlen wir eine Rezessionsdeckung mit einem Bindegewebstransplantat vom Gaumen. Klingt nach einer größeren Geschichte, ist in Wirklichkeit aber recht simpel. Mit der Verpflanzung des Gewebes kann der nach oben gerutschte Zahnfleischverlauf wieder ausgeglichen werden und die ursprüngliche Lage wie vor der Perforation wiederhergestellt werden. Die Patientin bat um Bedenkzeit. Nachdem in der Zwischenzeit auch schon wieder vier Wochen rum sind, ist die Fortsetzung des Falles leider recht ungewiß.

Kategorie: Fallbeispiele

Zyste?

01.08.06 by Wolfgang Gerner

Kreisrunde dunkelgraue Schatten im Bereich der Wurzelspitze (sog. „apikale Läsionen“) eines Zahnes werden schon mal als Zysten bezeichnet. Das ist nicht korrekt und hört sich eher nach Verlegenheitsdiagnose an, als nach medizinischem Sachverstand. Richtig ist daß a, die Diagnose Zyste nur nach feingeweblicher Aufarbeitung zulässig ist und deshalb b, eine Röntgenaufnahme maximal einen Verdacht auslösen kann. Da nützt es es auch nichts wenn, obwohl etwas genauer, von radikulärer Zyste gesprochen wird.



Hinter einer Aufhellung steckt in über 2/3 der Fälle ein sog. Granulom, also harmloses Entzündungsgwebe. In rund 15% der Fälle handelt es sich um eine „odontogene Zyste“, also eine von Zahngewebe ausgehende Zyste. Differenzialdiagnostisch könnte es sich dann um eine echte Zyste oder eine Taschenzyste handeln. Der fundamentale Unterschied: echte Zysten haben keine Verbindung zum Wurzelkanal des betroffenen Zahnes, Taschenzysten schon. Was die Therapie angeht tut das zunächst nichts zur Sache: Das Mittel der Wahl ist in beiden Fällen die orthograde Wurzelbehandlung. Taschenzysten heilen nach einer lege-artis Behandlung ab, echte Zysten zu einem überwiegenden Teil auch. So zumindest schreibt Nair 1998 in seiner oft zitierten Arbeit „New perspectives on radicular cysts. Do they heal?“ Deshalb war das Vorgehen im gezeigten Fall durch und durch „normal“. Eröffnen des Pulpenkavums, Entfernen des abgestorbenen Gewebes und sorgfältige Desinfektion mit Chlorbleiche. Die Wurzelfüllung erfolgte in der zweiten Behandlungssitzung, der Verschluß der Krone wurde mit Kunststoff („Composite“) durchgeführt. Das weitere Vorgehen: Abwarten und eine Kontrollaufnahme in spätestens einem Jahr. Fortsetzung folgt.

Kategorie: Grundlagen

  • « Go to Previous Page
  • Seite 1
  • Interim pages omitted …
  • Seite 47
  • Seite 48
  • Seite 49
  • Seite 50
  • Seite 51
  • Interim pages omitted …
  • Seite 59
  • Go to Next Page »

Zahnarzt Dr. Gerner, Zahnerhaltung und Zahnersatz, mikroskopische Wurzelbehandlungen.