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Zahnarzt Dr. Gerner

Zahnerhalt und Zahnersatz, mikroskopische Wurzelbehandlungen

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Wolfgang Gerner

Kosten

08.11.09 by Wolfgang Gerner

Fakt ist: die Kosten einer aufwändigen Wurzelkanalbehandung werden nicht vollständig von gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Fakt ist auch: Jeder Zahnarzt geht anders mit dieser Problematik um. Für Patienten kann das sehr verwirrend sein, wenn in einer Praxis a die Behandlung den Betrag x kostet, während die Arbeitskollegin für die „gleiche“ Behandlung in der Praxis b den Betrag y bezahlt hat. Dementsprechend können Gespräche zwischen Zahnarzt und Patient über Eigenanteile an der Behandlung von mehr oder weniger viel Stress begeleitet sein. Dabei könnte alles ganz einfach sein. Die Krankenkassen übernehmen sämtliche Kosten einer Behandlung, sei sie noch so kompliziert und aufwändig. Schluß, aus, fertig. Dieser Zustand wird jedoch Fiktion bleiben, hier ist auf absehbare Zeit keine positive Veränderung in Sicht. Uns Zahnärzten wird deshalb auch in Zukunft nichts anders übrig bleiben als Kosten beim Namen zu nennen, dem Patienten wertschätzend zugewandt, transparent und ehrlich, während Patienten …einfach alles bezahlen sollen? Nein, Patienten haben ein Recht darauf, im Rahmen eines Aufklärungsgespräches über die Hintergründe informiert zu werden. NIcht stundenlang, dafür aber wertschätzend, transparent und ehr …

Im Zweifelsfall gilt immer noch der alte Spruch aus Kindestagen: Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem anderen zu. In diesem Sinne wünsche ich mir für die Zukunft ein konstruktives und entspanntes Miteinander statt ätzenden Diskussionen über mißwirtschaftende Krankenversicherungen und Versäumnisse der Gesundeitspolitik.

(Reihe: Die häufigsten Fragen ….zusammengetragen von Svenja Söllner, Vertrieb VDW München)

Kategorie: Grundlagen, Vermischtes

Klassiker Teil IV.

24.10.09 by Wolfgang Gerner

telefon

20er Jahre Hawthorne, Illinois. Die Harvard Professoren Fritz Roethlisberger und William J. Dickson führen von 1924 bis 1932 eine Untersuchung im Auftrag der Western Electric Company durch, die Fragestellung lautet, wie sich die Arbeitsleistung der Mitarbeiter steigern lässt. Das Ergebnis ist verblüffend und geht als Hawthorne-Effekt in die Geschichte der Psychologie ein. Was war passiert? Trotz Verschlechterung der Bedingungen am Arbeitsplatz gelang es die Arbeitsergebnisse zu steigern. Und zwar durch Interviews, in denen die Arbeiterinnen persönliche Zuwendung erfuhren, Anteilnahme und Verständnis. Einer der Interviewer war Carl Rogers, kurz vor dem Abschluss seines Psychologie-Studiums und 25 Jahre jung. Die Ergebnisse von Roethlisberger und Dickson stellten die wirtschaftliche Betriebsführung in Frage und mündeten in dem als human-relations-Ansatz genannten sozioökonomischen Modell, wonach ein menschliches Betriebsklima als der Faktor für Produktivität und Arbeitsleistung gelten

Kategorie: Vermischtes

Wiederverwendbarkeit von Feilen

20.10.09 by Wolfgang Gerner

Zunächst sind Nickel-Titan-Instrumente Werkzeuge – nützliche Helfer auf dem Weg zu einer optimalen Wurzelkanalbehandlung. In der weiteren Betrachtung sind Ni-Tis relativ teuer, so entspricht eine VDW-Mtwo ca. 4 VDW K-Feilen für den Handgebrauch. Und damit erreichen jene doctors little helpers eine gewisse Berühmtheit im Praxisbudget. Zumindest sollten sie das, denn, was die die Wiederverwendbarkeit angeht, sind Nickel-Titan-Instrumente wegen der immer vorhandenen Bruchgefahr mit Vorsicht zu genießen. Vor allem bei mehrfach verwendeten Feilen steigt die Bruchgefahr deutlich an, als Vorsichtsmaßnahme wurde empfohlen, die Vorgeschichte des jeweiligen Instruments zu dokumentieren. Ums vorwegzunehmen, diese Dokumentiererei hat bei uns nicht funktioniert. Nicht mit Markierungen im Schaft, nicht mit Kreuzchen auf einem Zettel, nicht mit Extra-Stopper zum Draufstecken. War alles nix. Das einzige was bei uns hinhaut sind neue von gebraucht/sterilisierten Feilen zu trennen. Es ist also immer klar, ob ein neues Instrument eingesetzt wird oder ein gebrauchtes. Denn, je nach Situation ist eine neue, optimal schneidende Feile erforderlich oder es handelt sich um einen vergleichsweise gutmütigen Wurzelkanal, dann kann ein Werkzeug mit Arbeitsspuren verwendet werden. Also statt unsicherer Doku lieber eine realitische Einschätzung in der Situation. Im Zweifelsfall immer zugunsten der neuen Feile entscheiden. Und darauf hoffen, daß sich mit dem nächsten einfachen Fall die Sache mit den Kosten erledigt hat.

(Reihe: Die häufigsten Fragen ….zusammengetragen von Svenja Söllner, Vertrieb VDW München)

Kategorie: Grundlagen Stichworte: Ni-Ti-Instrumente

Praktischer Arbeitskurs im Labor Boger, Reutlingen

15.10.09 by Wolfgang Gerner

Dem Vortrag Ende März 09 werden wir im Januar 2010 einen praktischen Arbeitskurs anschließen. Im Vordergrund steht die praktische Anwendung von MTwo-Feilen am Plastikblöckchen und extrahierten Zahn. Erst wird gezeigt, dann geübt. Aufbereiten in der brushing-motion, abfüllen mit einem Zentralstift oder mit dem Guttamaster. Setzen eines Glasfaserstiftes. Dazwischen kurze Theorie-inputs zu folgenden Fragen: Wie läßt sich die Bruchgefahr von NiTi-Feilen verringern, wie oft können die Feilen verwendet werden, was ist mit den Kosten für die Behandlung?

Freitag, den 22. Januar 2010, 14 Uhr 30, Dentallabor Boger, Reutlingen. Für jeden Teilnehmer stehen MTwo-Instrumente (im Preis enthalten) und ein VDW-Endo-Motor zur Verfügung. Bitte extrahierte Zähne mitbringen, für die Übungen bitte großzügig trepanieren. Interesse? Bitte mail an das zahnblog, wir leiten die Anfrage an Herrn Boger weiter.

Kategorie: Vermischtes

Bruchgefahr der Feilen

13.10.09 by Wolfgang Gerner

Den flexiblen NiTi-Feilen gebührt das Verdienst, die Wurzelkanalbehandlung erheblicht vereinfacht zu haben. Woran liegt das? Bestimmt erinnern sich viele Zahnärzte an die ermüdenden Beschreibungen der verschiedenen Hand-Aufbereitungstechniken während Ihrer Ausbildung und deren praktische Umsetzung im Phantom-Kurs. Die roten Fingerkuppen, gefühlos bis hin zur Taubheit. Letztendlich dann das stundenlange Schaben in den Wurzelkanälen mit der Haustechnik, begradigte Kanäle, Verlust an Arbeitslänge und purer Frust. An die zähen Diskussionen mit den Kollegen ob der Hedström- oder der K-Feile der Vorzug zu geben sei. Vergessen, vorbei, ums Eck, mit Nickel-Titan. Wäre nicht die allgegenwärtige Bruchgefahr, die Niti´s hätten das Zeug zum Star. Denn, ist die Feile jedoch im Kanal geblieben, hat der Spaß ein Loch. Und nicht wenige Behandler wenden sich wieder der Handaufbereitung zu, den roten Fingern … In zahllosen Studien zum Frakturverhalten von NiTi-Instrumenten wurden zwar alle Arten von Parametern untersucht und die verschiedensten Empfehlungen ausgespochen, ist die Feile weg, hat man davon jedoch wenig.

Folgende wenige Regeln erleichtert meine praktische Arbeit und mögen deshalb Leseres Phantasie in Sachen Umgang mit NiTi-Instrumenten bereichern. Sie werden jedoch das Problem des Feilenbruches nicht vollständig lösen können.

  • Geradliniger Zugang zum Wurzelkanal durch Abtragen der Überhänge im Bereich der Kanaleingänge. In Molaren möglichst mesial und möglichst weit buccal trepanieren.
  • Gleitpfad per Hand präparieren, Iso 10 verwenden.
  • Schwierige, grazile, stark gekrümmte Kanäle nur mit neuen Feilen instrumentieren.
  • Endo-Motor verwenden. Rund 300 Touren eintippen, niedriges Drehmoment wählen. Ständiges Anpassen an die jeweilige Feile ist nach meiner Erkenntnis nicht erfoderlich.

(Reihe: Die häufigsten Fragen ….zusammengetragen von Svenja Söllner, Vertrieb VDW München)

Kategorie: Grundlagen Stichworte: Feilen, Ni-Ti-Instrumente

Wie oft waren sie beim Zahnarzt?

04.10.09 by Wolfgang Gerner

Über die Jahre hinweg kommen einige Leidensgeschichten zusammen, mit denen die Patienten dann in unserer Praxis erscheinen. Manchmal „nur“ Monate, es gab auch schon Jahre. Zahnschmerzen, Behandlung, die Freude über die Linderung der Schmerzen, das Entsetzen wenn die Schmerzen wieder auftreten, die Enttäuschung, die Angst… Allen Patienten gemeinsam: Sie wollen wissen warum das so kommen musste, was ich anders machen werde, ob es helfen wird. Lange Zeit habe ich biologisch argumentiert, die Bakterien, wissen sie, dann technisch, was ohne Kofferdam?, mittlerweile sehe ich an dieser Stelle den Mensch im Mittelpunkt. In der Behandlung setze ich dann mein Behandlungskonzpt um, ausgerichtet auf eine streng antiseptische Arbeistweise. Es hilft. Lassen die Verhältniss es zu, ist der Spuk in einer Sitzung vorbei. Wie im vorliegenden Fall. Ich lasse mir die Zusage geben, in jedem Fall per mail über den Fortgang der Dinge unterrichtet werden. Aber frühestens nach einer Woche – Heilung braucht Zeit. Frau W. schickt mir pünktlich nach sieben Tagen eine mail. Voller Dankbarkeit und Achtung vor meiner Leistung. Ich bin gerührt und freue mich. Und werde auch im nächsten Fall mein ganzes Wissen in die Waagschale werfen. Wenn es sein muss auch wieder freitags, wenn ich die Praxis schon halb abgeschlossen habe.

Kategorie: Vermischtes

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