

Der kleine Bruder des Keramikinlays heißt „Composite“. Mit diesem Begriff werden raffinierte Kunststoffmaterialien umschrieben, zahnfarben und hoch talentiert. Dort wo früher die gute alte Amalgam-Füllung eingesetzt war, sind heute unsichtbare Materialien geschätzt. Eines davon ist Composite, es eignet sich vor allem zur Behandlung kleinerer „Löcher“. Kleine bis winzige Läsionen sind meist nur mit einer speziellen Röntgenaufnahme zu erkennen, der sogenannten Bißflügelaufnahme (Bild oben). Warum die so heißt? Keine Ahnung. Jedenfalls gab´s auf jener welche wir hier zeigen eine kleine kariöse Läsion am ersten oberen kleinen Backenzahn der rechten Seite (Kringel). Warten bis das Ding größer ist? Bitte nicht. Wir entschieden uns deshalb für die Versorgung des Zahnes mit einem kleinen Composite-Aufbau, der zwei Jahre später klinisch unauffällig ist und hoffentlich auch in den kommenden Jahren treu seinen unsichtbaren Dienst verrichtet.