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Zahnarzt Dr. Gerner

Zahnerhalt und Zahnersatz, mikroskopische Wurzelbehandlungen

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Wolfgang Gerner

Triumph,Total, Extreme

28.07.06 by Wolfgang Gerner

Ob Triumph, Total oder Extreme – die Zahnmedizin scheint auf dem Weg in die Superlative. Während es sich bei Ersterem um eine bereits besprochene elektrische Zahnbürste handelt, verbergen sich hinter Position zwei und Rang drei Zahnpasten.

Die Colgate Total verspricht „12 Stunden Schutz“ und wird zur Anwendung bei Parodontitis empfohlen. Diese Erkrankung des Zahnhalteapparates wird als Infektionskrankheit angesprochen – besondere, sog. parodontopathogene Keime lösen eine Entzündung des Parodonts aus. Folge kann der Verlust des Zahnes sein. Die medikamentöse (Mit-)Behandlung der Parodontitis zielt deshalb auf die Eliminierung dieser speziellen Keime ab. Also totaler Abschuss der Bakterien? In unserer Praxis ist die Colgate Total die Zahnpasta für Parodontitis-Patienten. Der Grund: Colgate Total enthält den antibakteriellen wirksamen Stoff Triclosan. Der Clou: Triclosan wirkt zuverlässig und auch über einen längeren Zeitraum annähernd nebenwirkungsfrei. Wer sich über einige Wochen mit Chlorhexamed beschäftigen musste, weiss wovon hier die Rede ist. CHx ist zwar als Munddesinfiziens äußerst wirksam, jedoch sind die Verfärbungen auf Zähne und Zunge verbunden mit Beeinträchtigungen des Geschmackes nicht jedermanns Sache. In der Anwendung ist die Colgate völlig unspektakulär um nicht zu sagen langweilig, sie sieht aus und schmeckt eben so wie man es von einer Zahnpasta erwartet.

Im Gegensatz dazu kommt die Odol-med 3 Extreme kommt zumindest mit zwei Streifen aus der Tube. Macht zusammen mit der weißen Paste drei Farben. Der Spruch auf der Schachtel „die Tiefenreinigung für Zähne und Zunge“ ist nur bedingt nachvollziehbar, die Ankündigung „dringt selbst in schwer erreichbare Stellen im Mund vor“ erst recht. Also extrem was bitte? Vielleicht geht es ja um die extreme „Reinheit und Frische des gesamten Mundraumes bis in die Atemwege“. Denn neben einer großzügigen Portion Menthol enthält die Odol-med3 auch Zink. Und letzterer Wirkstoff bewährt sich in der Behandlung des Mundgeruchs.

Kategorie: Vermischtes

Praxisleitfaden Endodontie

23.07.06 by Wolfgang Gerner

„Lücken schließen“ wollen die Autoren Bargholz, Hör und Zirkel mit Ihrem Praxisleitfaden Endodontie, der gerade bei Elsevier erschienen ist. Gemeint ist wohl die Lücke zwischen dem normalerweise beim Erscheinen bereits veralteten Lehrbuch, in welchem in der typischen ausufernden Manier allzu viele Hinweise gegeben werden welche in der Praxis wenig relevant sind, und der periodisch publizierten Fachzeitschrift, in der auch kurzfristigste Trends abgearbeitet werden und teilweise für Verwirrung sorgen. Und diese Rechnung der Autoren geht auf. Ausgehend von den vitalerhaltenden Maßnahmen, die das erste Kapitel füllen bis hin zum Bleichen, Kapitel 22, wird auf rund 416 Seiten zu Allem und Jedem rund um die Endodontie Rede und Antwort gestanden. Und zwar aus Sicht des in der Praxis arbeitenden Zahnarztes. Jedes Kapitel endet mit einer Literaturübersicht, teilweise sind recht viele Arbeiten aufgeführt. Eine hervorragende Übersicht innerhalb der Kapitel wird durch das Hervorheben von besonderen wichtigen Inhalten mit einprägsamen Symbolen erzielt: das sind zum einen substanzielle facts (Ausrufezeichen), weiter beachtenswerte Hinweise (Blitz) und schließlich besondere Gefahrensituationen (Bombe). Der Praxisleitfaden macht auf Anhieb einen umfassenden Eindruck, der beim näheren Hinsehen freilich kleinere Risse aufweist. So wird beispielsweise viel Energie darauf verwendet, jeden einzelnen auf dem Dentalmarkt verfügbaren drehmomentbegrenzten Aufbereitungs-Motor darzustellen. Wichtiger wäre stattdessen eine Erklärung gewesen, warum neben der Drehmomentsteuerung die Bereitstellung einer konstanten Umdrehungszahl ebenfalls von fundamentaler Bedeutung ist. Der Leitfaden ist geeignet für alle Zahnärzte, die sich intensiver mit endodontischen Themen auseinander setzen wollen. Ob ein taugliches Spülprotokoll oder eine Anleitung zur Insertion eines Glasfaserstiftes, die praktischen Hinweise sind „up to date“ und mit vielen Bildern gut aufgearbeitet. Kostet 59,95€, kaufenswert.

Kategorie: Vermischtes

Benz

19.07.06 by Wolfgang Gerner

Der Besuch des ein oder anderen Weiterbildungsseminars erfordert eine gewisse Überwindung. Warum trotzdem hingehen? Das kann z.B. eine schlichte Notwendigkeit sein, siehe die Einführung der neuen RKI-Verordnungen für die Zahnmedizin. Oder ein Kammerkurs zur Erlangung der Berechtigung der dezentralen Helferinnen-Weiterbildung. Sowas also. Zu anderen Fortbildungen geht man mehr aus Neugierde oder aus Interesse oder beidem. Beim Thema „Röntgendiagnostik in der Mundmedizin – Aktuelle apparative und medizinische Anwendungsgebiete“ ist die Argumentationslage schwierig. Das dachte sich bestimmt auch Prof. Dr. Christoph Benz und hat deshalb dieses typisch-trockene Thema in einer Art und Weise aufgearbeitet, wie man es nicht erwarten durfte. In einer rot-gelb karierten Jacke steckend, mit reichlich Wortwitz und tiefer Sachkentnis ausgestattet gelang es dem Wahl-Münchner einen Stoff dazubieten, welcher normalerweise nach spätestens zehn Minuten Gewissenbisse verursacht: „Warum bin ich nicht in den Biergarten gegangen und sitze hier, ich armer Sünder?“. Absolut gelungene Veranstaltung, wichtige Basisinformationen praxisgerecht aufgearbeitet. Danke!

Kategorie: Fundstücke, Vermischtes

Praxisposter

15.07.06 by Wolfgang Gerner

Nach aus Liebe zur Praxis nun Neues zum Thema Marketing in der Praxis. Wurde auch langsam Zeit, nach vier Wochen… Dieses mal gehts um informative Praxisposter fürs Wartezimmer, einer Idee der Werbetrommel. Mit pfiffigen Texten und vielen Bilder mit fröhlichen Menschen dienen die Poster dem Zweck, einen nach Informationen dürstenden Patienten aus dem Wartezimmer über Prophylaxe, Kronen+Brücken und viele andere wichtige Zahnarzt-Sachen aufklären. Nix mehr mit dem Studium der Gala, dem Gespräch mit dem anderen Patienten im Wartezimmer oder gar der Beschwerde an der Rezeption, wozu Termine eigentlich vereinbart werden, wenn sich die Praxis nicht daran hält. Unterm Strich also eine dankbare Sache, so ein Plakat. Wir stellen uns ja schließlich seit langer Zeit die Frage „Verdient Ihr Wartezimmer schon Geld?“ und fanden darauf keine Antwort. Danke, das sich die Werbetrommel diesem Thema angenommen hat. „Vermissen Sie ein Thema in unserer Praxisposter-Kollektion?“, so eine Aufruf in der Broschüre. Ja, ich könnte mir eine gute alte Schiefertafel mit Kreide und Schwamm im Wartezimmer gut vorstellen: „Diese Woche im Angebot: Schmerzbehandlung mit Spritze 20€“

Kategorie: Vermischtes

single-visit-treatment

08.07.06 by Wolfgang Gerner



„Die Wurzelbehandlung gehört zur hohen Schule der Zahnmedizin; es ist eine schwierige und langwierige Behandlung, die meist mehrere Sitzungen erfordert…“ Ob unsere Patienten den Stiftung Warentest Zähne Ratgeber lesen? Die typische Frage seitens der Patienten zielt auf die Dauer der Behandlung ab und die Anzahl der Sitzungen oder kurz: Wie lange dauert´s und wie oft müssen wir kommen? Unwissentlich nähern sich die Patienten einem Thema in der Endodontie, das das Zeug zum Glaubensstreit hat. Während die einen Wurzelbehandler das Unternehmen auf mehrere Sitzungen verteilen, sog. multiple-visit-treatment, versuchen die anderen die Behandlung in einer Sitzung abzuschließen, single-visit heißt das dann. Hintergrund ist das Potential der medikamentösen Einlage, das Wurzelkanalsystem zwischen den Behandlungssitzungen zusätzlich zu desinfizieren. In verschiedenen Studien wurden unterschiedliche Ergebnisse erzielt, mit einem leichten Vorteil für die einzeitige Behandlung. In unserer Praxis entscheidet die individuelle Situation am Patienten über single-visit oder nicht. Lassen sich in einer Sitzung alle Kanäle sorgfältig aufbereiten und trocknen, versuchen wir die Behandlung auch direkt abzuschließen. So wie in vorliegendem Fall eines unteren linken Backenzahnes. In Sachen mehrwurzelige Backenzähnen geling das freilich selten, bei vergleichsweise einfacheren Front- oder kleinen Backenzähnen ist die single-visit-Behandlung jedoch das Mittel der Wahl.

Kategorie: Fallbeispiele

Sperlinge in der Praxis

05.07.06 by Wolfgang Gerner

Diese im Moment eher gebremst wirkende Truppe ist eine Abordnung des Waldkindergartens aus Musberg, die diese Woche in der Praxis war um mal zu schauen, „was der Zahnarzt so macht“. Das Ganze war eine recht fröhliche Veranstaltung und wenn die Gören hoffentlich Recht behalten, haben Karies und Baktus vor lauter Wasser statt Cola, Brot mit Gurke statt Nutella und Apfel statt Schokoriegel eh kein Chance auf irgendein noch so kleines Löchchen in den Zähnen.

Kategorie: Vermischtes

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