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Zahnarzt Dr. Gerner

Zahnerhalt und Zahnersatz, mikroskopische Wurzelbehandlungen

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Wolfgang Gerner

gingiva.org

28.09.06 by Wolfgang Gerner

Okay, ich geb´s zu: das abgrasen des www um neue Schätze zu heben ist meine Sache nicht. Dafür lieber spiegel-online und youtube, gähn. So erfahre ich erst heute, das es seit gut drei Monaten das dentalblog gibt. Moritz Kebschull, er ist der Schreiberling, war so freundlich auf das zahnblog zu verlinken und eine e-mail an den verpooften zahnblogger zu schicken, grazie!

Kategorie: Vermischtes

Dental-Depot

21.09.06 by Wolfgang Gerner

Letztendlich kommt der eine nicht ohne den anderen aus. Heute: das Dental-Depot.

Anruf Gerner beim Depot: Hallo Herr K., kurze Frage zur Wasserspritze an meiner dci-Einheit. Die tropft leicht, was kann man da machen?
Herr K.: Hallo Dr. Gerner, es gibt zwei Möglichkeiten. Ich kann Ihnen einen Techniker vorbei schicken oder als Alternative, sie schicken mir die Wasserspritze.
Gerner: Das kann nicht ihr Ernst sein. Wegen einer tropfenden Wasserspritze das komplette Programm rauf und runter? Ich habe den Eindruck, daß jede kleinste Gelegenheit zum Anlass genommen wird, ordentlich Kasse zu machen. Das ist die gleiche Nummer wie mit meinem Elektrotom unlängst. Jaja. Wie wärs wenn Sie mr einfach einen neuen O-Ring für das Ding schicken und das wars. Und wir können dann in aller Ruhe über den neuen Steri reden. Ist mein Gerät eigentlich Typ B?
Herr K.: Das stimmt so nicht. Diese Reparaturen sind alles andere als lukrativ, wenn irgendwo noch was verdient ist, dann mit Material oder einer neuen Einheit. Außerdem sind wir voll ausgelastet. Ihr Autoklav ist ein Typ S.
Gerner: Typ S klingt gut. Klingt irgendwie nach S-Klasse.
K. setzt derweil seinen Vortrag über Autoklaven fort.
Gerner unterbricht K. etwas später: Und was machen wir jetzt mit der Wasserspritze?
Herr K.: Es gibt hundert verschiedene O-Ringe für diese Wasserspritzen, das einfachste wäre es, wenn Sie uns ein Bild schicken.
Gerner hat in der Zwischenzeit, das Telefon hinters Ohr geklemmt, das Ventil der Wasserspritze zerlegt.
Gerner: Okay Herr K., die Maße des O-Rings sind: Außendurchmesser xy,z mm, innen hat er rund 1,5 mm weniger und er ist ca. 1,5 mm stark. Reicht das als Angabe?
Herr K.: Da kann ich nichts damit anfangen weil die O-Ringe in Zoll-Maßen gemessen werden.
Gerner: Ich habe die Maße gerade mit einem Mikrometer abgenommen. Das hätten sie bestimmt auch geschafft.
Herr K.: Wir brauchen ein Foto.
Gerner: In Gottes Namen, dann mach ich eben ein Foto.
Herr K.: Wie machen wir mit dem Steri weiter?
Gerner: Ich denke Sie schicken sie erst mal das neue Ventil.

Nachtrag. Gerner baut das Ventil wieder zusammen. Seitdem tropft die Spritze nicht mehr. Nach 10 Tagen treffen die neuen Ventile ein….

Kategorie: Vermischtes

Entscheidungsfindung

17.09.06 by Wolfgang Gerner

Ein derzeit in der Zahnärzteschaft sehr engagiert diskutiertes Thema heißt „Implantat vs. Zahnerhalt“. Anders formuliert geht es um die Frage, wann ein Zahn mittels einer aufwändigen Wurzelbehandlung noch erhalten werden kann und wann die Extraktion des Zahnes mit einer nachfolgenden Implanation die geeignetere Versorgung darstellt. Zu diesem Thema erhielt ich diese Woche ein mail eines Kollegen mit der Bitte um Stellungnahme. Nach Ansicht der Röntgenbilder riet ich zur Extraktion des betroffenen Zahnes (mittlerer Pfeil). Meine Argumentation: Die Revionsbehandlung des Zahnes wird einen nicht unbeträchtlichen Aufwand an Behandlungszeit und -kosten erfordern. Die Prognose des Zahnes selbst bleibt schwer einschätzbar auch wenn die Behandlung klinisch sehr gut ablaufen würde. Darüberhinaus sind die Nachbarzähne bereits prothetisch versorgt (linker Pfeil) oder müssen im unmittelbaren Zusammenhang mit der Behandlung ohnehin versogt werden (rechter Pfeil), beide Zähne sind jedoch nicht wurzelkanalbehandelt. Hier wird deshalb die Entfernung des Zahnes und eine Versorgung der Lücke mit einer dreigliedrige Brücke nach meinem Dafürhalten die wohl beständigere Lösung darstellen. Als Alternative kann natürlich auch ein Implantat inseriert werden. Sicherlich läßt sich dieses Thema nicht in einem einzigen Beitrag des zahnblog darstellen. Deshalb, Fortsetzung folgt.

Kategorie: Fallbeispiele, Vermischtes

Apexifikation

10.09.06 by Wolfgang Gerner


Zähne junger Patienten mit weit offenen Apices (Pfeil im Bild oben) zu behandeln ist nicht ganz einfach. Die Ausgangssituation war ein ordentlich gelöcherter oberer Backenzahn, das Alter der Patientin: ganze 11 Jahre. Das Wurzelwachstum ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen – also, wie die Wurzel füllen, wenn sie noch gar nicht vollständig ist? Mit Calciumhydroxid und viel Zeit geht das. Das Calciumhydroxid ist ein echter Tausendsassa: es hat eine antimikrobielle Wirkung, es löst Gewebe auf, hemmt die Wurzelresorption und induziert „reparatorische Hartgewebsleistungen“ (Dank an Hör und Beer für diesen schönen Satz). Anders gesagt: es bildet sich eine Art Wurzel, die sich füllen läßt. Genau hinschauen, man erkennt eine schwarze Linie (Pfeil Bild unten), die man Parodontalspalt nennt. Auf der einen Seite dieser Struktur ist Kieferknochen, auf der anderen Seite Zahnwurzel. Leider ziehen sich solche Behandlungen enorm in die Länge: so feiert unsere Patientin in zwei Monaten ihren 14. Geburtstag.

Kategorie: Fallbeispiele

Ando

06.09.06 by Wolfgang Gerner

Eine gute Nachricht zum ersten Arbeitstag nach den Praxisferien: Unser Endo-Intensiv-Seminar am 13. und 14. Oktober in Weil-am-Rhein findet statt. Veranstaltungsablauf hier. Das gibt ein Wiedersehen mit einem wundervollen Zeugnis architektonischer Schaffenskraft, dem Konferenzgebäude auf dem Gelände der Vitra GmbH (Bild), ein Entwurf des japanischen Architekten und Pritzker-Preisträgers von 1995 Tadao Ando. Im März 2005 konnten wir dort einen ersten Aufbereitungskurs durchführen, die Stimmung in diesen Räumen ist äußerst angenehm und fördert die Aufnahme von Theorie und hands-on Übungen ganz entscheident. Im vergangenen Jahr wurde übrigens in Hombroich auf der ehemaligen NATO-Raketenstation Ando´s zweites Gebäude in Deutschland eröffnet, die Langen-Foundation. Das Museum mit den Werken des Kunstmäzen Langen ist zwar ebenfalls eine Reise wert, eine Endo-Fortbildung der Extraklasse ist dort leider aber nicht zu finden.

Kategorie: Vermischtes

Dovgan

03.09.06 by Wolfgang Gerner

Ein Fortbildungs-Leckerbissen der Extraklasse war am vergangenen Samstag in Köln angerichtet. Joseph Dovgan, Scottdale/Arizona, ist den Kennern der Szene als Mitbegründer der roots-community bekannt, einer äußerst regen online-Gruppe, die in ihrem jährlichen meeting („roots-summit“) regelmäßig die besten Vertreter unseres Faches in einem Saal versammelt. Ein Besuch bei einem roots-summit gelang mir bis dato noch nicht, gut daß sich jetzt der Hirte persönlich auf den Weg machte. Man muß eben nur lang genug warten können. Seine lebhafte Präsentation war sehr kurzweilig, mit seinen zahlreichen teilweise exzellent gelösten Fällen gelang Dovgan eine eindrucksvolle Demonstration seiner Fertigkeiten. Zur Erinnerung: Dovgan arbeitet nach dem patency-Prinzip, Neugierige werfen nochmals einen Blick auf unseren Beitrag hierüber.

Kategorie: Vermischtes

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