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Zahnarzt Dr. Gerner

Zahnerhalt und Zahnersatz, mikroskopische Wurzelbehandlungen

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Wolfgang Gerner

Entscheidungsfindung II

29.10.06 by Wolfgang Gerner


„Wurzelbehandlung“ war der Überweisungsauftrag in diesem Fall, konkret ging es um die Frage nach der Wiederherstellung des ersten großen Backenzahn, „Sechser“ genannt. In der Behandlungsplanung steht zunächst der Zustand der Zahnkrone im Mittelpunkt, also derjenige Teil des Zahnes, der im Mund sichtbar ist (Bild oben). Der Zahn wurde im Rahmen einer Schmerzausschaltung anbehandelt und mit einer provisorischen Füllung versorgt. Das macht zunächst nicht gerade einen umwerfenden Eindruck, geholfen hat´s trotzdem. Vom Zerstörungsgrad der Zahnkrone her, wäre der Erhalt des Zahnes eine lösbare Aufgabe, die Wurzelbehandlung der erste Schritt dazu. Das in der Zwischenzeit angefertigte Röntgenbild (unten) kann die vorläufige Behandlungsplanung nicht untermauern: Der Defekt zum Nachbarzahn hin reicht bis annähernd an den Rand des Kieferknochens, eine Wiederherstellung der Zahnkrone zunächst mit einem Aufbau, dann mit einer Krone wird nicht möglich sein. Wir empfahlen deshalb den Zahn bei der nächsten Möglichkeit zu entfernen.

Kategorie: Fallbeispiele

Dolomiti-Lauf

22.10.06 by Wolfgang Gerner

25 sportliche Kilometer.. und allergrößten Respekt vor all denjenigen, die die anderen 25 auch noch draufpacken.

Kategorie: Vermischtes

Instrumentenfraktur

20.10.06 by Wolfgang Gerner




Was könnte Aalen, Carvoeiro (eine Stadt in Portugal) und Leinfelden verbinden? Klar, die Geschichte einer Wurzelbehandlung. Aber der Reihe nach. Vom Zahnschmerz geplagt begibt sich Patient X. in die Hände seines Zahnarztes in Aalen, der in acht Sitzungen eine Wurzelbehandlung eines unteren Backenzahnes durchführt (Bild oben). Ein Jahr später im Urlaub X. holen die Zahnschmerzen wieder ein. Der deutsche Behandler in Portugal ist auf das Thema Endodontie gut zu sprechen. In einer einstündigen Behandlungssitzung gelingt es ihm, den Zahn so zu präparieren, das X. schmerzfrei wird. Er weist auf ein abgebrochenes Instrument hin (Kreis) und rät zur Weiterbehandlung in einer „endodontolog. Praxis“ zur Entfernung des Instruments. Auf die Frage X. an wen er sich wenden könnte, empfielt der portugisische Zahnarzt Sepp Diemer in Meckenbeuren. Aus dem Urlaub zurückgekehrt sucht X. seinen Hauszahnarzt in Aalen wieder auf. Von den abgebrochenen Instrument wisse man nichts und für chirugische Eingriffe sei der örtliche Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurg zuständig. Chirurg Y. erstellt eine Panoramaufnahme und klärt auf (zweites Bild von oben/Ausschnitt). Patient X. ist in der Zwischenzeit skeptisch. Er lehnt den Eingriff ab und bemüht sich um einen Termin bei Diemer. Der ist bis auf weiteres ausgebucht und verweist auf Gerner. Unser Behandlungsvorschlag: Bestmögliche Versorgung des Zahnes soweit dies unter den gegebenen Umständen möglich ist. In der nun folgenden einstündigen Behandlungssitzung gelingt es uns zwar nicht das Fragment zu entfernen (drittes Bild von oben, unteres Bild), nach Einschätzung der klinischen Situation gehen wir aber davon aus, daß die chemomechanische Aufbereitung die Keimzahl im Wurzelkanalsystem soweit reduziert, das es zu einer Ausheilung der apikalen Läsion kommt. Time will tell.

Kategorie: Fallbeispiele

Danke!

14.10.06 by Wolfgang Gerner

Liebe Kursteilnehmer, die beiden Tage mit Ihnen während des Endo-Intensiv-Seminars waren große Klasse – herzlichen Dank für die konstruktive Atmosphäre und gute Stimmung in Weil-am-Rhein!

Kategorie: Vermischtes

sonntags

08.10.06 by Wolfgang Gerner

Ein gewöhnlicher Sonntag beginnt mit einem entspannten Lauf ab 10 Uhr mit Freund und Mitstreiter Raimond G. Dieses Konzept hat schon seit längerer Zeit Bestand und findet an rund 45 Wochenenden des Jahres statt. Wenn Bilder-scout und Kuratorin Ute Noll jedoch zur vormittäglichen Ausstellungseröffnung einlädt, muß die Tradition schon mal hinten anstehen. In Baden-Badens elegantem Brenner´s Park-Hotel&Spa zeigt die Expertin für moderne Photokunst den Stuttgarter Photographen Reinhold Steinhilber. Seine „Ghost Towns“-Bilder sind Arbeiten der Extraklasse, Besuch absolut empfehlenswert.

Kategorie: Vermischtes

Disse

01.10.06 by Wolfgang Gerner

Vergangene Woche gab´s nach langer Zeit mal wieder einen Anruf wegen meiner „Disse“. „Disse“ ist das Kosewort für Disseration, vulgo Doktorarbeit. Während Schwager G. über „MRT gesteuerte vaskuläre Intervention: Echtzeitvisualisierung von Kathetern und Stents“ schrieb, absolut beeindruckend, der Mann ist eigentlich Physiker oder Freund D. über die „Wirkung von Glucoseoxidase- und Ferritin-gekoppelten anti-GD2-Antikörpern auf die neuroektodermale Zellinie SK-N-LO“, legte meiner einer einen ganz anderen Stoff vor: „Bernhard Christoph Faust. Eine Untersuchung zu seinem Leben und Werk unter besonderer Berücksichtigung seines Gesundheitskatechismus und seiner Dissertation über die Mißbildungen“. Ein medizinhistorisches Thema also. Bei oben angeführten Anrufer handelte es sich dann auch um einen Germanisten, der gerade über Volksaufklärung recherchiert und dabei über den guten Faust (Bild) stolpern mußte. Das hierbei auch mein Name fiel, ehrt mich.

Die „Disse“-Zeit war eine schöne Zeit. Ich hatte am Ende meines Studiums kaum irgend etwas anständiges in Sachen Faust zu Papier gebracht und mußte deshalb den Löwenteil der Arbeit während meiner Assistentenzeit erbringen. Das ganze zog sich dann auch ordentlich in die Länge, wobei hier meine Doktormutter ins Spiel kommt. Ihr habe ich wirklich viel zu verdanken. Mit einer Engelsgeduld korrigierte sie meine literarischen Unzulänglichkeiten aufs vortrefflichste, anstatt sie leichtfertig abzunicken – es sei ihr ausdrücklich verziehen, dass sie regelmäßig auf mein mangeldes Talent in Sachen Sprache hinwies. Ich trug´s mit Fassung, schließlich hatte Frau Prof. G. bereits zu Beginn der „Disse“ die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen, sich selbst bedauert und …. weitergemacht. Übrigens sah Doktormutter der ehemaligen Bundestagspräsidentin Rita Süßmuth erstaunlich ähnlich. Meine damalige Freundin und heutige Frau beschloß zu dieser Zeit, sich für Ihre erste Anstellung Erfurt herauszusuchen („Erfurt? Wo ist bitte Erfurt? Im Osten? Ich fass es nicht…“). So ergab sich für die Freitage für gewöhnlich folgendes Bild: Bis 13 Uhr arbeiten, im Eiltempo zu Landesbibliothek und bestellte Bücher abholen, im Laufschritt zum ICE um dann, meistens im Vorraum neben der Türe, mit allergrößter Neugierde die Schätze zu sichten und genüßlich zu schmökern. Wie es eben ist, wenn man glaubt zur richtigen Zeit am richtigen Ort das genau richtige zu tun.

Kategorie: Vermischtes

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