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Zahnarzt Dr. Gerner

Zahnerhalt und Zahnersatz, mikroskopische Wurzelbehandlungen

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Wolfgang Gerner

Entscheidungsfindung III/Bitte nicht stören!

15.07.07 by Wolfgang Gerner


Einige Wochen nach der Nahtentfernung ist das Weichgewebe vollständig ausgeheilt – auch bei genauem Hinschauen sind keine Narbenzüge zu erkennen. Bei der äußerst schonenden Präparation der Gingiva mit einem sogenannten Spaltlappen wurde nur die Schleimhaut mobilisiert, die daraunter liegende Knochenhaut blieb unversehrt. Die Vorteile: Kein Verlust an befestigter Gingiva, keine postoperative Schwellung, kaum Schmerzen. Letzteres stand im vorliegenden Fall für die Patientin im Vordergrund, ging es darum, im Anschluß an unseren Eingriff ein möglichst ungestörtes verlängertes Wochenende auf Achse geniessen zu können.

Kategorie: Fallbeispiele, Vermischtes

Fünfzig Fragen – VIII

08.07.07 by Wolfgang Gerner

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Die schönsten fünf Minuten vom gestrigen Tag? In Ruhe, bei schönstem Wetter und Blick auf meinen kleinen Garten, in dem die Natur explodiert , den Tag zu beginnen.
Letzter Urlaub? Skifahren in Lech. Skifahrtechnisch leider eine Pleite aber mit sehr viel Spaß und netten Menschen verbunden.
Wie die letzte Indisponiertheit gerechtfertigt? Damit, dass die Ursache selbstverständlich dafür nur bei mir liegt, obwohl ich es irgendwie doch zunächst mal lieber gehabt hätte, wenn die anderen Schuld wären.
Der zweitschwärzeste Tag in der Praxis des Kunden? Da habe ich wohl ein hohes Verdrängungspotential. Bin zum Glück noch nie aus einer Praxis geflogen.
Italiener oder Thai? Italiener.

Christiane Silber ist Dipl.oec. troph. und seit einigen Jahren unterwegs für VDW in Sachen Endo. Das ist nicht immer ganz einfach: die „Alphatiere in den Zahnarztpraxen“ sind in der Regel abonniert auf Recht haben, gerne auch bar jeglicher Vernunft. Silber trägts mit Fassung, mit tiefem Verständnis für die Sache und einer gehörigen Portion Charme verliert sie nicht die Nerven und genießt stattdessen die Köstlichkeiten, die dieser Job eben auch für sie bereit hält.

Kategorie: Vermischtes

Kunststoffkanäle

01.07.07 by Wolfgang Gerner

Wie lernt man Wurzelkanäle aufzubereiten? Nach meiner Erfahrung sind Kunststoffkanäle das Trainingsmittel schlechthin, um sich intensiv in diesen grundlegenden Behandlungsschritt einzuarbeiten. Der unschätzbare Vorteil ist natürlich das Arbeiten unter Sicht. Die Kursteilnehmer „sehen“ sehr schnell worauf es ankommt und erkennen deshalb auch Aufbereitungsfehler. So z.b. „zip and elbow“ wie im Bild nebenan unten links dargestellt. Auf die typische Engstelle die üblicherweise am Beginn der Krümmung liegt folgt die massive Erweiterung des Wurzelkanals mit einer gehörigen Abweichung vom ursprünglichen Kanalverlauf (Kanal oben rechts). Schnell ein neues Blöckchen genommen und das ganze nochmals von vorne – Kunststoffkanal oben Mitte passiert die Aufsicht anstandslos.

Kategorie: Vermischtes

12-Uhr-Position

26.06.07 by Wolfgang Gerner

Samstag-morgens ist die Welt noch in Ordnung: Der IC verlässt Stuttgart´s Hauptbahnhof annähernd pünklich und der Wiesbadener Taxifahrer ist trotz der kurzen Fahrstrecke vom Bahnhof bis zur Praxis höflich und zurückhaltend. Kollege Wolf Neddermayer (Bild) öffnet die Tür, zwei kluge blaue Augen blitzen mich freudestrahlend an. N. ist Experte in Sachen „12-Uhr-Position“ eine Behandlungsweise bei der der Rücken des Zahnarztes so schonend wie möglich belastet wird, Anlass meines Besuchs ist ein praktischer Arbeitskurs unter seiner Anleitung. Das Kontrastprogramm zu der von einem Amerikaner namens Deryl Beach entwickelten Arbeitshaltung ist das vielerorts gepflegte behandeln aus der 9-Uhr-Position heraus, Vertreter dieser Technik sind der legendäre Fritz Schön sowie, aus jüngerer Zeit Richard Hilger. Ruheständler Neddermeyer beginnt mit einem kurzen Rundgang durch seine ehemalige Praxis. Fremde Praxen anschauen ist, zurückhaltend ausgedrückt, ein recht interessanter Zeitvertreib. Im Hinterkopf läuft ein permanenter Abgleich mit der eigenen Werkstatt. Ob das Schild „Mittagspause von 12 –13 Uhr“ auch für unsere Eingangstür sinnvoll wäre? Lila lackierte Stahlrohrstühle aus dem Möbelmitnahmemarkt statt den ewigen Arne-Jacobsen? Oder vielleicht ein paar von diesen Stofforchideen auf die Rezeption die auch beim Thailänder auf der Toilette stehen? Jedenfalls gäb´s dann keinen Stress mehr mit dem fehlenden Wasser im der Blumenvase… In der Zwischenzeit ist der zweite Kursteilnehmer, Kollege T. eingetroffen, einer derart überschaubaren Gruppe durfte ich bis dato noch nicht angehören. T. ist Zahnarzt wie es im Buche steht. Armani auf der Nase, dunkel und ausdrucksstark, ein auffallender Sigelring am Finger und die obligatorische Rolex am Handgelenk. Neddermeyer beginnt mit seinen Ausführungen über die propriozeptive Sensibilität und schwerkraftkongruente und –nichtkongruente Bewegungsmuster. Mit der Erfahrung zahlreicher Kurse versehen wirkt N. sehr routiniert und sicher ohne altklug zu nerven. Die Atmosphäre ist recht angenehm, gleichwohl es Kollege T. nicht gelingt, die in unregelmäßigen Abständen auftretenden Anzeichen seiner Langeweile zu verbergen. Mittlerweile ist es fast 12 Uhr 30, ich frage vorsichtig nach den weiteren Plänen im allgemeinen und dem Mittagessen im besonderen. Kursteilnehmer T. drängt es ebenfalls zu Tisch und so finden wir uns bald in einer Suppenküche wieder – es gibt Kartoffelsuppe mit Wurst für alle. Ob das reichen wird? Auf dem Weg zurück besorge ich mir zur Sicherheit noch ein Stückchen Kuchen, T. gibt einer Zigarette den Vorzug. Nachmittags wird fleißig am Phantomkopf geübt, N. bleibt engangiert und verbindlich. Da mein Kollege T. einige Aspekte der 12-Uhr-Technik mit Sicherheit nicht in seinen Praxisalltag aufnehmen wird, gehen die praktischen Übungen weitgehend an mich und gut gelaunt präpariere ich bis zum Kursende um 15 Uhr 15 an Phantoms Kunststoffzähnen während N. die Helferin gibt.

Fazit: Ein interessanter Kurs zu einem Thema, dem sich jeder Zahnarzt in irgendeiner Form stellen sollte. Aufgrund der Teilnehmerzahl sehr intensive Betreuung, die der Bedeutung des Stoffes sehr entgegen kommt. N. bereitet die Kursinhalte sehr anschaulich auf, die praktischen Übungen waren ausreichend. Location sehr speziell, Verpflegung gewöhnungsbedürftig.

Kategorie: Vermischtes

Kofferdam und Röntgen

10.06.07 by Wolfgang Gerner

Kofferdam und Röntgen sind keine guten Freunde. Im Gegenteil: Mit angelegtem Kofferdam ist die Röntgendiagnostik oft recht mühselig. Im Frontzahngebiet sind Ausnahmen möglich. Ein oberer 2er, isoliert mittels einer Klammer 212 läßt sich gut mit einem normalen Rechtwinkelfrontzahnhalter knipsen. Watterolle als Aufbiß für die Gegenbezahnung dazwischen, fertig. Übrigens scheint Kofferdam in manchen Fällen eine ausgesprochen beruhigende Wirkung zu haben. So mußte im abgebildeten Fall die Patientin fürs Bild geweckt werden….

Kategorie: Vermischtes

Oral B Pulsar

02.06.07 by Wolfgang Gerner

Diese Woche in unserem Praxis-Briefkasten: eine neue Zahnbürste von Oral B mit dem kraftvollen Namen Pulsar. Hier empfielt sich zunächst ein Blick in den Duden 5 „Fremdwörterbuch“: Ein Pulsar ist eine „kosmische Strahlungsquelle mit Strahlungspulsen von höchster periodischer Konstanz“. Dacht ichs mir doch.

Jedenfalls verbirgt sich hinter diesem Namen eine „schwingend-pulsierende“ Handzahnbürste mit einer Einweg-Batterie, also nicht wiederaufladbar. Das vibrierende Borsten gut Zahnbelag lösen beweisen die verschiedenen Schallzahnbürsten, die unter den erweiterten Begriff elektrische Mundpflegegeräte fallen. Im Einweg-Sektor gab es nach meinem Kentnisstand bislang nur rotierende Geräte, die im wesentlichen gleich gestaltet sind wie die Akku-Geräte aber eben deutlich billiger zu kaufen sind. Somit ist der „Neu“-Hinweis auf der Pulsar-Packung durchaus gerechtfertigt.

Im ersten Test scheint die Pulsar das Zeug zu haben, den an für sich langweiligen Vorgang des Zähneputzens gehörig aufzufrischen. Sie ist kaum schwerer als eine einfache Zahnbürste und liegt gut in der Hand. Trocken eingeschaltet vibriert der Borstenkopf ganz erheblich, im Mund relativiert sich der Effekt freilich je nach Anpressdruck. Sanft über die Zähne geschoben spürt sich die Neue gut und friedfertig an, das könnt was werden. In den kommenden Wochen wird die Pulsar vornehmlich in meinem Abendprogramm zum Einsatz kommen, die Batterie sollte nach Herstellerangaben für mindestens 3 Monate reichen. Damit dürfte eine intensive Erprobung möglich sein. Fortsetzung folgt.

Kategorie: Vermischtes

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