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Zahnarzt Dr. Gerner

Zahnerhalt und Zahnersatz, mikroskopische Wurzelbehandlungen

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Wolfgang Gerner

Oral-B Triumph Smartguide

31.08.07 by Wolfgang Gerner

Unter dem etwas sperrig geratenen Namen Triumph Professional Care 9900 Smartguide hat Oral-B eine Funkzahnbürste auf den Markt gebracht. Da gab´s natürlich kein halten, her damit. So geht´s: Zahnbürste funkt an Display die bisher erbrachte Putzzeit und erteilt nach dem Putzvorgang Smilies. Außerdem Infos über zu starken Anpreßdruck, die eingestellte Reinigungsstufe und, wenn es soweit ist, den fälligen Austausch der Bürste. Wird gerade nicht geputzt zeigt das Display die Uhrzeit an. Endlich ist die morgendliche Sucherei nach der Polar-Uhr vorbei … Mittlerweile ist die Zahnbürste im badezimmerlichen Einsatz und wäre da nicht diese herrliche Beschreibung unlängst in der Suedeutschen Zeitung zu lesen gewesen, ich hätte mir einen Kommentar verkniffen. Eine Neuerfindung der elektrischen Zahnbürste hat nicht stattgefunden und der Rest kann hier nachgelesen werden. Zu den diversen Reinigungsstufen schreibt Sebastian Herrmann in der SZ: „Aber diese Wahlmöglichkeiten wird nach einmaligem Ausprobieren nie wieder verwendet. Schon weil die Bürste beim Programm „Polieren“ klingt wie ein anfahrendes Moped.“ Recht hat er.

[audio:triumph-smartguide.mp3]

Kategorie: Vermischtes

Entscheidungsfindung III/Abschluß

26.08.07 by Wolfgang Gerner


Mit dem Einsetzen der Krone endet die Behandlung des linken unteren Quadranten. Dazu wurde eine Keramikkrone aus der Zahnwerkstatt von Jürgen Dieterich geordert – wie gewohnt eine elegante Symbiose aus Form und Farbe.

Kategorie: Fallbeispiele, Vermischtes

Von acht bis acht

18.08.07 by Wolfgang Gerner

„Kommt in Zeitung?“ Gut gelaunt steckt mir Busfahrer Jurij K. kurz hinter Freudenstadt seine Adresse zu. Wir sind um acht Uhr in Stuttgart gestartet, mit der Gäubahn bis Eutingen gefahren, dort wartet bereits die „S-Bahn“ Richtung Schwarzwald. In Freudenstadt rechnen wir mit einer beispiellosen Busaktion, so das Ergebnis meiner ca. 1-stündigen Recherche vom Vortag. Stattdessen fragt uns Busfahrer Jurij K. ziemlich belustigt, warum wir am Marktplatz umsteigen wollen, wenn wir doch sowieso mit ihm nach Kniebis fahren müßen. Die Tücken der elektronischen Fahrplanauskunft. Jedenfalls schließen wir mit Jurij K. direkt Freundschaft und bitten um ein Foto.

Vom Hotel Alexanderschanze aus wollen wir den Westweg Richtung Süden wandern, vorgesehen sind satte 32 Kilometer bis Hausach. Der Weg verläuft meistens als ordentlicher Trampelpfad mitten durch den Wald, ganz selten werden „ausgebaute“ Waldwege zur Streckenführung verwendet. Das ist absolut herrlich, an den 32 Kilometern ändert das aber definitv nichts. Die ziehen sich und ziehen sich und trotz knapper Pausen müßen wir unsere Ankunftszeit in Hausach im Kinzigtal laufend nach hinten verschieben. Eine kurzen aber deftigen Schauer können wir noch mit den Regenschirmen meistern, dann, 10 Kilometer vor Hausach erreicht die Laune einen neuen Tiefpunkt. Wir fallen der Abzweigung nach Oberwolfach zum Opfer, die uns eine Ersparnis von 5 Kilometern verspricht.

Statt dem Westweg weiter zu folgen nehmen wir am nächsten Morgen den Bus nach Schapach, „Ah Sie haben es passend, excellent!“ und gehen auf dem kleinen Hans-Jakob-Weg Richtung Freudenstadt. Zunächst sind rund 400 Höhenmeter fällig, dann verschwindet der Weg im Unterholz. Kurze Zeit später ist auch unsere Orientierung unauffindbar, „sag mal, stimmt eigentlich die Karte?“ Über den Mittelweg erreichen wir wieder Freudenstadt, die letzten Schritte erspart uns eine freundliche Pensionärin, die uns mit dem Wagen zum Marktplatz spediert. Tatsächlich soll auch eine knappe Stunde später eine S-Bahn Richtung Eutingen starten, so bleibt noch ausgiebig Zeit für eine Samstags-Ausgabe der SZ. Die gut gebuchte „S-Bahn“ fährt ein. „Können wir uns hier hin setzen?“ K. bittet ein Seniorenpaar freundlich um die Herausgabe zweier Plätze eines Vierers. Entrüstung kommt auf. Ob wir nicht woanders sitzen können? Im nächsten Vierer sitzen zwei Übergewichtige und rutschen verlegen zur Seite. Wunderbar, Körperkontakt mit Wildfremden hat was. Kurz darauf ist die Karosse gestopft voller Pensionäre und ihrer Fahrräder – anscheinend sind mittlerweile nicht nur Helme Ausrüstungs-Standard, sondern auch Westen mit vielen kleinen aufgenähten Taschen. Im Interregio ab Eutingen ist dann etwas mehr Platz, v.a. in der 1. Klasse. Hier sitzt kein Mensch und wir trauen uns nicht. Um acht sind wir wieder zurück in Stuttgart. Der Muskelkater morgen wird die Hölle.

Kategorie: Vermischtes

Atme tief und frei

12.08.07 by Wolfgang Gerner

Während sich die VHS gerade sechs schnittige Urlaubswochen gönnt, galt es für die Sommerzeit eine Yoga-Klasse zu finden. Und warum in die Ferne schweifen? Yoga-Lehrerin Babett hatte im Juli einen „workshop am Marienplatz“ angekündigt und herausgekommen ist mein erster Auftritt in einem Yoga-Studio. Und wahrscheinlich war´s auch nicht mein letzter. Freitag-Nachmitag hatte ich mir beim örtlichen Sportartikel-Händler noch eine lange schwarze Hose besorgt und das war gut so. Denn nach Ansicht der schönen website ds Studios war klar, daß meine ollen Laufklamotten zwar für die VHS-Übungsstunden ausreichen mögen, im moveorespiro-Studio aber bestimmt zu einer gehörigen Verlegenheit des Schülers führen könnten. Diese lange Stange im Laden mit den tausend schwarzen Turnhosen war ein Wink mit dem Zaunpfahl: Der Großteil der Stuttgarter Yoga-Eleven trägt offensichtlich schwarz und zwar anscheinend getreu der Devise: je mehr desto besser.

Moveosrespiro ist in Stuttgart´s Adlerstraße gelegen, direkt um die Ecke meines Lieblingsbades, dem „Heslacher“. Eigentlich handelt es sich nur um einen großen Raum mit großen Spiegeln, einer großen Blumenvase mit großen Lilien und großen Fenstern. Das ist eigentlich nicht viel, reicht aber aus um eine stimmungsvolle Atmosphäre zu schaffen, in der die Übungen Spaß machen. Die Schlappen warten vor der Türe, der Rest verschwindet hinter einem luftigen Vorhang. So konzentriert man sich leichter auf die Stunde und ihr Mantra: „atme tief und frei.“ Da ist nicht immer einfach, denn Lehrerin Babett, nach eigenen Worten dem „power“ im „power-Yoga“ nicht sonderlich zugeneigt, gibt einen Takt vor, bei dem sich rasch erste Anzeichen von Anstrengung auf den Gesichtern der Übenden zeigen. Auch wird im Laufe der Stunde die „eingerollte-Blatt-Quote“ steigen. Dahinter steckt folgendes: wird eine Position zu anstrengend und ist nicht mehr zu halten, soll der Schüler ins „eingerollte Blatt“ gehen, um zu entspannen. Das ist leichter gesagt als getan, man will ja schließlich a, nicht kneifen und ist b, neugierig, ob hinter dem Schmerz vielleicht doch tiefere Erkenntnisse über das Leben verborgen sind.

In den kommenden Tagen werde ich mir die Kursübersicht von moveorespiro nochmals vornehmen. Und mir passend zur Hose ein schwarzes Oberteil besorgen …..

Kategorie: Vermischtes

Stifte

07.08.07 by Wolfgang Gerner

Lektion 159: Hände weg von undankbaren Zähnen. Dazu gehören v.a. die supertief zerstörten Zähne, die nach Stiften rufen. Im aktuellen Fall haben wir vor zwei Jahren zum Stift gegriffen, um einen auf Zahnfleischniveau abgekrachten unteren Prämolaren wieder pfeilertauglich zu machen. In der aktuellen Rö-Kontrolle sieht die Sache sehr ordentlich aus. Was wegen der Überstopfung nicht hundertprozentig zu erwarten war.

Kategorie: Fallbeispiele, Vermischtes

Wurzelkanal verschwunden

29.07.07 by Wolfgang Gerner

In seltenen Fällen scheinen sich Wurzelkanäle zwischen Kronenpulpa und Wurzelspitze aufzulösen: In der Abbildung eines unteren linken kleinen Backenzahnes verschwindet der ordentliche schwarze Strich im Röntgenbild wenig unterhalb des Zahnhalses (Kreis). Hier liegen normalerweise keine Obliterationen vor, vielmehr verzweigen sich die breiten Kanäle in schmale Kanälchen. Bei untern Prämolaren ist das durchaus zu erwarten.

Und zwar mindestens einmal im Jahr. Also gut aufpassen und zunächst mit vorgebogenem Instrument den zweiten Kanal ausspähen. Dann den Zugang entsprechend ausformen und ganz gelassen zwei Kanäle aufbereiten. Zum Abschluß sich darüber freuen, dem Schlitzohr Röntgenbild nicht auf den Leim gegangen zu sein.

Kategorie: Fallbeispiele, Vermischtes

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