Der Weinbau in den Stuttgarter Steillagen ist nur wenig mechanisierbar und damit zeitaufwändig und teuer. Das Gros dieser Flächen wird deshalb von Feierabend-Wengertern betrieben, die keine allzu hohen finanziellen Interessen haben. Viele haben sich Genossenschaften angeschlossen oder liefern die Trauben in einem Weingut ab. Bei den Cannstatter Weingärtnern betreiben beispielsweise lediglich 7 der 123 Genossen Weinbau im Vollerwerb, die überwiegende Mehrzahl pflegt aus Lust und Leidenschaft. Einen dieser Samstag-Sonntag-Wengerter kennenzulernen war das Ziel einer Anfrage der Stuttgarter Nachrichten. Die Anfrage wurde an mich weitergeleitet und herausgekommen ist eine wundervolle Geschichte, die mich sehr gerührt hat.
