Im Gegensatz zum letzten Jahr setzen wir heuer auf Sonne, Sand und Faulenzerei und erhalten über regelmäßige Sardiniengänger die Adresse von Rosanna und Antonio, Pensionäre und Ferienwohnungsvermieter in Personalunion.

Antonio holt uns vom Flughafen in Olbia ab, bis zur Wohnung in Porto Istana sind es 20 Minuten mit der „macchina“ und schnell wird klar, „no parlano tesdesco, sempre italino“. Wunderbar, in Verbindung mit unseren reichhaltigen Italienisch-Kenntnissen stehen uns aufgeräumte Zeiten bevor. Unmittelbar nach der Begrüßung im Haus spricht Rosanna eine Essenseinladung für den Abend aus, wir sagen zu und fragen uns, wie wir den Abend überstehen sollen. Jetzt, nach Rückkehr ins heimatliche „Stoccarda“, fragen wir uns, wie wir soviel Herzlichkeit und Gastfreundschaft verdient haben…
Porto Istana´s Strand befindet sich weitgehend in italienischer Hand, das Wasser schimmert Türkis und der Kaffee an der Bar macht unzweifelhaft süchtig. Die Tage ziehen beschaulich dahin, begleitet vom taktak der Beachball-Spieler und den allgegenwärtigen Einwanderern, die mit allerhand Tand den Strand auf und ab gehen. Mondäner gehts in Porto Rotondo zu, gut erreichbar mit dem Linienbus „numero cinque“. Der dortige Sandalenladen löst bei der Begleiterin Freundenstürme aus, Autor freut sich über den Kauf einer „giornale tedesco“. Erster Teil des Sommer-Beitrags im zahnblog.