Diese Woche in unserem Praxis-Briefkasten: eine neue Zahnbürste von Oral B mit dem kraftvollen Namen Pulsar. Hier empfielt sich zunächst ein Blick in den Duden 5 „Fremdwörterbuch“: Ein Pulsar ist eine „kosmische Strahlungsquelle mit Strahlungspulsen von höchster periodischer Konstanz“. Dacht ichs mir doch.
Jedenfalls verbirgt sich hinter diesem Namen eine „schwingend-pulsierende“ Handzahnbürste mit einer Einweg-Batterie, also nicht wiederaufladbar. Das vibrierende Borsten gut Zahnbelag lösen beweisen die verschiedenen Schallzahnbürsten, die unter den erweiterten Begriff elektrische Mundpflegegeräte fallen. Im Einweg-Sektor gab es nach meinem Kentnisstand bislang nur rotierende Geräte, die im wesentlichen gleich gestaltet sind wie die Akku-Geräte aber eben deutlich billiger zu kaufen sind. Somit ist der „Neu“-Hinweis auf der Pulsar-Packung durchaus gerechtfertigt.
Im ersten Test scheint die Pulsar das Zeug zu haben, den an für sich langweiligen Vorgang des Zähneputzens gehörig aufzufrischen. Sie ist kaum schwerer als eine einfache Zahnbürste und liegt gut in der Hand. Trocken eingeschaltet vibriert der Borstenkopf ganz erheblich, im Mund relativiert sich der Effekt freilich je nach Anpressdruck. Sanft über die Zähne geschoben spürt sich die Neue gut und friedfertig an, das könnt was werden. In den kommenden Wochen wird die Pulsar vornehmlich in meinem Abendprogramm zum Einsatz kommen, die Batterie sollte nach Herstellerangaben für mindestens 3 Monate reichen. Damit dürfte eine intensive Erprobung möglich sein. Fortsetzung folgt.