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Zahnarzt Dr. Gerner

Zahnerhalt und Zahnersatz, mikroskopische Wurzelbehandlungen

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Vermischtes

Praktischer Arbeitskurs im Labor Boger, Reutlingen

15.10.09 by Wolfgang Gerner

Dem Vortrag Ende März 09 werden wir im Januar 2010 einen praktischen Arbeitskurs anschließen. Im Vordergrund steht die praktische Anwendung von MTwo-Feilen am Plastikblöckchen und extrahierten Zahn. Erst wird gezeigt, dann geübt. Aufbereiten in der brushing-motion, abfüllen mit einem Zentralstift oder mit dem Guttamaster. Setzen eines Glasfaserstiftes. Dazwischen kurze Theorie-inputs zu folgenden Fragen: Wie läßt sich die Bruchgefahr von NiTi-Feilen verringern, wie oft können die Feilen verwendet werden, was ist mit den Kosten für die Behandlung?

Freitag, den 22. Januar 2010, 14 Uhr 30, Dentallabor Boger, Reutlingen. Für jeden Teilnehmer stehen MTwo-Instrumente (im Preis enthalten) und ein VDW-Endo-Motor zur Verfügung. Bitte extrahierte Zähne mitbringen, für die Übungen bitte großzügig trepanieren. Interesse? Bitte mail an das zahnblog, wir leiten die Anfrage an Herrn Boger weiter.

Kategorie: Vermischtes

Wie oft waren sie beim Zahnarzt?

04.10.09 by Wolfgang Gerner

Über die Jahre hinweg kommen einige Leidensgeschichten zusammen, mit denen die Patienten dann in unserer Praxis erscheinen. Manchmal „nur“ Monate, es gab auch schon Jahre. Zahnschmerzen, Behandlung, die Freude über die Linderung der Schmerzen, das Entsetzen wenn die Schmerzen wieder auftreten, die Enttäuschung, die Angst… Allen Patienten gemeinsam: Sie wollen wissen warum das so kommen musste, was ich anders machen werde, ob es helfen wird. Lange Zeit habe ich biologisch argumentiert, die Bakterien, wissen sie, dann technisch, was ohne Kofferdam?, mittlerweile sehe ich an dieser Stelle den Mensch im Mittelpunkt. In der Behandlung setze ich dann mein Behandlungskonzpt um, ausgerichtet auf eine streng antiseptische Arbeistweise. Es hilft. Lassen die Verhältniss es zu, ist der Spuk in einer Sitzung vorbei. Wie im vorliegenden Fall. Ich lasse mir die Zusage geben, in jedem Fall per mail über den Fortgang der Dinge unterrichtet werden. Aber frühestens nach einer Woche – Heilung braucht Zeit. Frau W. schickt mir pünktlich nach sieben Tagen eine mail. Voller Dankbarkeit und Achtung vor meiner Leistung. Ich bin gerührt und freue mich. Und werde auch im nächsten Fall mein ganzes Wissen in die Waagschale werfen. Wenn es sein muss auch wieder freitags, wenn ich die Praxis schon halb abgeschlossen habe.

Kategorie: Vermischtes

Symetrieregel

19.09.09 by Wolfgang Gerner

Untere Frontzähne verfügen über einen längsovalen bis nierenförmigen Querschnitt. Zumindest im Bereich der Schmelz-Zement-Grenze. Zur Wurzelspitze hin verändert sich die Form der Wurzel immer mehr in Richtung eines runden Querschnitts. Gemäß der Symetrieregel folgt die Form des Wurzelkanals mehr oder weniger exakt der äußeren Form der Wurzel. Somit liegt entweder ein zentraler Kanal mit ovalem Querschnitt vor oder jeweils ein Kanal buccal und einer lingual, die über einen schmalen Isthmus miteinander verbunden sind. Im vorliegenden Fall war letztere Konfiguration angelegt, gut dargestellt in der exzentrischen Aufnahme (rechtes Bild), direkt von vorne geschossen (linkes Bild), kommt diese Eigenschaft röntgenologisch nicht zum Ausdruck.

Kategorie: Vermischtes

Honigum

15.09.09 by Wolfgang Gerner


Abformen bleibt auch mit modernen Materialien eine Herausforderung. Trotz vollmundiger Versprechungen der Hersteller bezüglich der sagenhaften Anfließfähigkeit, des vernachlässigbaren Reißverhaltens und vielen weiteren unverzichtbaren Eigenschaften ist ein komplett nasen- und fahnenfreier Abdruck nicht ohne weiteres erzielbar. Klasse wärs, wenn die Abformerei nicht die Bedeutung eines Hochamtes beanspruchen würde und stattdessen einigermaßen entspannt ablaufen könnte. Und letztendlich zu Abdrücken führt, die frei sind von Fahnen oder Nasen und Blasen oder abgerissenem Silikon. Seit einigen Abdrücken verblase ich das Silikon zunächst mit dem Luftbläser, bevor ich weiteres Material nachlege um schließlich den Löffel einzubringen. Das ist zwar ein zusätzlicher Arbeitsschritt, der die Abformung insgesamt nicht vereinfacht – die ersten Ergebnisse sind aber hoffnungsvoll und werden sich in weitern Abformungen hoffentlich bestätigen.

Kategorie: Vermischtes

Katze Minka

31.08.09 by Wolfgang Gerner

Nach Ortasee dann Riviera – 30 Grad plus und das komplette Programm mit Strand, Wellen und Ombrellone. Donnerstag. Wir hatten drei Nächte gebucht und verhandeln gerade die Modalitäten der Heimfahrt über Alba und eine den Urlaub abschließende, zweitägige Wanderung entweder in den Bergen (ich) oder im Schwarzwald (die Gattin). Am Abend dann ein Anruf von unseren Pensionsgästen und Beherrschern des wilden Tieres. Die Katze hätte sich noch am Mittwoch pünktlich zu den Mahlzeiten eingefunden und sei auch ansonst sehr anhänglich und pflegeleicht. Am heutigen Donnerstag leider Fehlanzeige – es sei keine Katze mehr zu sehen gewesen. An der Riviera mach sich Nervosität breit. Wenn das wilde Tier in irgendeiner Form zuverlässig ist, dann in der Einnahme der Mahlzeiten. Die Fütterungen gegen 8 und um ca. 18 Uhr sind Pflichtprogramm, der Rest unterliegt gewissen, nicht nachvollziehbaren Katzenlaunen. Freitag. Vormittags dann ab ins Piemont. Wir versuchen uns gegenseitig die Situation schönzureden. Klar kommt die Katze heute wieder nach Hause, wieso nicht. Einer von uns fährt, der andere starrt auf das Mobiltelefon. Kein Anruf, keine sms, keine Katze. Nachmittags in Alba kehrt Zuversicht ein. Heute abend kommt mit Sicherheit die sms, dann wird alles gut. Noch etwas wandern wo auch immer, am Montag wieder in Stuttgart, ab Donnerstag arbeiten – die Welt ist dein Freund. Wir entscheiden uns für einen Zwischenstopp am Ortasee, Freitag-nachmittag noch etwas baden und abends eine Pizza in Pettenasco. Dann kommt bestimmt die alles-ok-sms und alles wird gut. Aber keine Katzen-sms weit und breit. Wir rufen an. Unsere Katzenaufpasser sind am Boden. Verzweiflung. Wir beruhigen und sind selber deutlich angefressen. Samstag. Am Samstag-morgen die Gattin in Tränen. Ich habe die halbe Nacht wachgelegen und beschlossen, am Morgen direkt heimzufahren. Eine letzte Latte mit Brioche an der Grenze hinter Cannobio, ciao bella Italia! Nachmittags sind wir wieder in Stuttgart, unsere beiden Haus- und Katzenaufpasser sind am Ende. Und wir auch. Erste Gespräche mit den Nachbarn, Patroullien in der Umgebung, Auto ausladen. Keine Katze. Sonntag. Am Morgen Abreisszettel in der Umgebung aufhängen, nachmittags Handzettel ausdrucken und verteilen, mit den Nachbarn verhandeln. Keine Katze weit und breit. Abends koche ich eine Kleinigkeit, abwechselnd starren die Gattin und ich auf die Terrassentür. Weltuntergangsstimmung. Plötzlich zeigt die Gattin auf das Fenster in meinem Rücken, den Wahnsinn in den Augen: Die Katze ist zurück. Jubel, Tränen, sms an die Katzenaufpasser. Die letzten drei Urlaubstage werden der Genuss schlechthin: Lesen, sporteln. Katze.
Zweiter und abschliessender Teil des Sommer-Beitrags im zahnblog.

Kategorie: Vermischtes Stichworte: Katze

gita in bicicletta

30.08.09 by Wolfgang Gerner

Pünktlich nach der Landesgrenze beginnt das Radio zu rauschen, eine Sendersuche ist angezeigt. Das aktivieren der scan-Funktion bringt nacheinander die stärksten zu empfangenden Sender. Einer der ersten angebotenen ist R.Maria, derzeit wird ein Rosenkranz übertragen. Der Prediger führt mit einem kratzigen Ave O Maria, die Gläubigen antworten mit Prega per noi. Bienvenuti in Italia! Italien ist ein frommes Land. Kein noch so kleines Dorf ist ohne Kirche, in einigen davon lenken braune Wegweiser die Reisenden nach einem Santuario. Dahinter verbergen sich für gewöhnlich mehr oder minder ordentliche Wallfahrtskirchen, teilweise in spektakulärer Lage. Eine dieser Kostbarkeiten ist das Santuario Madonna del Sasso, knapp 500 Meter auf einem Felsen über dem Ortasse gelegen. Für den normal-Frommen ist Madonna del Sasso nicht unbedingt eine Pflichteinheit, für den normalen ciclisti hingegegen ist der knackige Anstieg von San Maurizo d´Opalio aus auf jeden Fall eine Fahrt wert. Mit dem Rad ist diese etwas längere Rampe eine gute Vorbereitung für das Brett auf der anderen Seite des Sees, den Mottarone. Dort liegen die Verhältnisse etwas anders. Zwischen Omegna am Ostende des Lago D´Orta und dem Mottarone darüber liegen ca. 1350 Höhenmeter und eine gerüttete Anzahl steiler Passagen. Ein anderes Kaliber als mancher stramme Pass in den Alpen. Die Auffahrt besser über den Umweg Stresa und Gignese (lausiger Asphalt), runter dann über Armeno und Ortasee (Asphalt sehr ordentlich). Erster Teil des Sommer-Beitrags im zahnblog.

Kategorie: Vermischtes Stichworte: Ausdauer

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