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Zahnarzt Dr. Gerner

Zahnerhalt und Zahnersatz, mikroskopische Wurzelbehandlungen

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Vermischtes

Davos

05.06.11 by Wolfgang Gerner

Radtrainingslager über Christi Himmelfahrt und den Brückentag in Davos.
Donnerstag. Die 1500 Höhenmeter von Tiefencastel bis zur Passhöhe des Albula erweisen sich als zäher Brocken. Und das am ersten Tag. Die gemütliche Stunde von Davos bis Tiefencastel zum Einrollen, danach knapp 2 Stunden ab Filisur bis zum Albula-Hospiz. Die Abfahrt nach Samedan ins Oberengadin eine Art Sturzflug, Mittagessen in St-Moritz und weiter über Zernez nach Susch, dort befindet sich die Auffahrt auf den Flüela. Die ersten Meter sind ordentlich steil, im oberen Drittel gehts etwas flacher zu, dafür ziehts sichs ewig. Am Abend stehen 150 Kilometer aufm Tacho, bei einer Fahrtzeit von 6:30 h. Raimond und ich sind rechtschaffen fertig und besprechen abends bei öliger Pizza den nächsten Tag. Bald steht eine ordentliche Runde fest, die kleineren Unannehmlichkeiten des ersten Tages sollten für den zweiten Tag keine Rolle spielen.
Freitag. Der Splügen steht auf dem Programm. Dazu wird erst ins Rheintal abgefahren, um über Thusis und die Via mala nach Splügen hochzuradeln. Das Radfahren auf den teilweise gut befahrenen Hauptstraßen ist eigentlich unproblematisch, hin und wieder werden aber mit roten Hinweisschildern Nebenstrecken für Radfahren angeboten. Wir biegen ab, haben die Straße für uns alleine und kurbeln einsam das Vorderrheintal hoch. Kurz vor Splügen ein See, das rote Radelerschild weist nach links. Aus Asphalt wird Schotter, Rücksprache mit dem Kollegen: „Das geht!“ Wenig später Gegenverkehr: ein Trupp Bündner Kühe kommt uns entgegen, die Lauscher neugierig nach vorn. Kurzer Austausch mit der Anführer-Kuh, ja, es ist genug Platz für alle.
raimond
Nach Splügen-Pass ab nach Chiavenna mit prima Gelato, dann Richtung Maloja-Pass. Nach 6:30 h im Sattel noch kein Oberengadin in Sicht, dafür macht sich schlechte Laune breit. Prima dass stündlich der Postbus die Strecke fährt, Räder hintendrangehängt, wir vorne eingestiegen – wir haben nun 13 h Gesamtfahrzeit aufm Zettel und es besteht kein Grund zu meckern.
Samstag. Der dritte und letzte Tag mit einer Fahrt über den Julier nach St.Moritz und wieder, wie am Tag zuvor, mit der Rhätischen Bahn zurück nach Davos. Der Julier ist die zentrale Achse ins Oberengadin, dementsprechend ist mehr Verkehr unterwegs und gut was los auf der Passhöhe. So gäbe es die Möglichkeit, den letzten Pass mit Bratwurst und Pommes zu feiern, alleine die gefühlten 0° drängen zum Aufbruch. Am Nachmittag noch eine Runde Schwimmen im örtlichen Hallenbad, dann ab Richtung Heimat. Im Gepäck: 4 ordentliche Pässe, bei knapp 400 km und rund 6000 Höhenmeter. Raimond: „Hätte schlechter laufen können“.

Kategorie: Vermischtes Stichworte: Ausdauer

Karlyn und die Jungs

24.05.11 by Wolfgang Gerner

karlyn
Karlyn auf ihrer jährlichen Europatour – zwischen London und Paris kommt sie wieder in Stuttgart vorbei. Nach einer privaten lecture für Raimond und mich im Leo-Vetter dann einen Tag später Kurs in Echterdingen, an dem mehrere Freunde und zwei Trias teilnahmen. Und, wie gehabt, unzählige you did awesome, Tipps und Ermunterungen. Warum können zahnärztliche Fortbildungen nicht ähnlich kurzweilig sein?

Kategorie: Vermischtes Stichworte: Schwimmen, Sport

Hügeltour

16.05.11 by Wolfgang Gerner

Zweiundzwanzig Jahre sind eine schiere Ewigkeit im Sport, nicht das kaum ein Sportverein das 10-jährige Bestehen nicht erreichen würde, es sind die Kleinveranstaltungen die wenig Bestand haben über einen derart langen Zeitraum. Eine der erfolgreichen ist die Plüderhäuser Hügeltour, die am vergangenen Wochenende zum 22. Male veranstaltet wurde. Es handelt sich um eine RTF, also eine Radtouristikfahrt die in Plüderhausen gestartet wird und über verschiedene Kurse mit unterschiedlichen Längen und Höhenmeter geführt wird. Raimond und ich hatten uns für die große Runde entschieden und entsprechend früh die Wecker gestellt. Nämlich auf sechs, eben wie zu einem normalen Arbeitstag in der Praxis auch. Sonntags. Treffpunkt ist an der Schwabengarage, Kollege kommt pünktlich und hat ein ordentliches Schlafdefizit im Gepäck, was sich an sehr kleinen Augen und einer leicht verwaschenen Aussprache erkennen lässt. Überhaupt ist wie bei einem alten Ehepaar auf Ausflug: der eine sitzt im am Steuer, der andere kennt (meistens) den Weg. Und schmiert die Brote. Kurz vor Waiblingen läßt sich Fahrer einen snack anbieten und ist daraufhin hellwach und vor allem wieder zu verstehen.

Das wichtigste an einer RTF: das Wetter. Es soll trocken bleiben bei rund 12 Grad im Durchschnitt. Armlinge und Beinlinge an, Kärtchen kaufen und los. Die Hügeltour ist Teil der Vorbereitung auf Frankfurt, deshalb die 170er Runde mit kräftig Höhenmetern. Die Streckenführung lässt keine noch so kleinen Rampe aus, denn, Hand aufs Herz, echte Berge mit langen Anstiegen gibt das Gelände nicht her. Es geht durch den Welzheimer Wald („Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald“) Richtung Heilbronn, der Wendepunkt ist bei Untergruppenbach. Die Strecke ist annährend verkehrfrei auf wenig befahreren Sträßchen und Fahrradwegen und geht entweder rauf oder runter. Hügeltour eben. Kleine Höhepunkte auf der Runde: die Verpflegungsstellen. Radfahren macht hungrig, weshalb bedenkenfrei alles gegessen werden, was reinpasst. Belegtes Brot, danach Banane, getrocknete Aprikosen und zum Nachtisch Haribo. Und noch ein Balisto in die Tasche für den kleinen Hunger zwischendurch. Irgendwann sind wir an der Kontrollstelle in Beilstein und uns einig nach einem ewigen bergauf bergab mitten in Trollinger, Riesling und Sylvaner: bitte keine Weinberge mehr. Überhaupt machen sich gewisse Längen bemerkbar, Zipperlein tun sich auf, die Gespräche schleppen sich dahin. Und das Wetter wird auch ungnädig. Regentropfen machen die Sache nicht gemütlicher, kalt wirds. 3o Klilometer weiter ändert sich wieder die Lage. Es sind nach und nach mehr Radsportler unterwegs, die kürzeren Runde werden aufgegabelt. Das fördert die Stimmung, „schau mal den Kerl“, „was für ein tolles bike“ und „die holen wir uns“. Und irgendwann gehts wieder Richtung Berglen, die letzte Rampe vor dem Ziel. Dort scheint inzwischen die Sonne, die vertrauten Bänke im bekannten Orangeton sind aufgestellt, Weizen wird getrunken, rote Würste gegessen. Ein Kuchen zum Nachtisch, bis nächstes Jahr.

2012 wird die Hügeltour wieder auf einer komplett neuen Strecke ausgetragen, im Jahr darauf dann in der Gegenrichtung. Auch das hat Tradition in Plüderhausen: die Abwechslung. Bestimmt auch ein Grund warum nach 22. Jahre kein Ende in Sicht zu sein scheint.

huegeltour

Kategorie: Vermischtes Stichworte: Ausdauer, Sport

Notfalltraining

10.05.11 by Wolfgang Gerner

bösel

Notfalltraining in unserer Praxis und Referent Uwe Bösel ist in seinem Element. Gewürzt mit allerhand interessantem wie kuriosem aus seiner langen Praxistätigkeit macht er aus einem trögen Notfallsnack einen schmackhaftem Leckerbissen. Immer in Bewegung, aufmerksam seine Teilnehmer beobachtend vermag er gleichermassen zu begeistern wie zu fordern und für seine Sache zu gewinnen: einen einfachen und effizienten Ersthelfereinsatz wenn Not am Mann ist. In gut vier Stunden Notfalltraining herrscht nicht eine Minute Langeweile oder Desinteresse, ob es die einfache Bergeübung aus dem Patienten-WC, der kleine Notfall in Behandlungszimmer oder der Super-Gau in Form einer Reanimation ist. Bösel treibt an, bringt zum Lachen, macht nachdenklich und hat immer wieder Tipps und Tricks auf der Pfanne, die einfach sind, gut zu merken und im Ernstfall hoffentlich halten was sie versprechen. Aber soviel Vertrauen muss sein. Fazit: Klasse Referent für ein heikles weil bisweilen sehr verklausuliert diskutiertes Thema. Absolut empfehlenswert.

Kategorie: Vermischtes

Chorherrenstiftskirche Rohr

30.04.11 by Wolfgang Gerner

rohr

Sie waren Vielschaffer, die Brüder Cosmas Damian und Egid Quirin Asam. In und um Straubing, die Gäubodenmetropole mit den ungezählten Kirchtürmen, sind diverse Exponate verfügbar, teilweise weniger beachtet wie die Ursulinenkirche, andere vom großen-Kino-Format wie Weltenburg.
Der jüngere Egid Quirin erhielt 1718 den Auftrag zur Planung und Ausstattung der Chorherrenstiftskirche von Rohr – der Hochalter mit der Himmelfahrt Mariens gilt als eines seiner Hauptwerke. Hinkommen über den Große-Laaber-Radweg von Straubing aus in rund 3 Stunden. Wie gewohnt ist bei den wenig befahrenen Radwegen Fantasie und Einfallsreichtum erforderlich, um über einen längeren Zeitraum ohne Verfahrer zurecht zu kommen. Dafür ist man für sich und vermisst „Achtung!!!“ brüllende Mütter ebensowenig, wie im Schritttempo fahrende Pensionäre. Interessant: Anders als in Stuttgart und Umgebung scheint Bayern über keine Helmpflicht für Senioren zu verfügen, was der Ausflugsradelei einen herrlich unaufgeregten Charme verleiht.

Kategorie: Vermischtes

Lernprozesse in der Praxishygiene

20.03.11 by Wolfgang Gerner

In einem sehr speziellen Beitrag der zahnärztlichen Mitteilungen, der unter der Rubrick Psychologie für Zahnärzte firmiert, würzt die Autorin wissenschaftliches zum Thema Lernen mit „Lernprinzipien nach Carl Rogers“. Im Folgenden der Wortlaut unseres Leserbriefs.

Der amerikanische Psychologe Carl Rogers hat sich in seinem umfangreichen Werk auch mit Lehr- und Lernprozessen auseinandergesetzt. In Ihrem Beitrag überträgt die Psychologin Dr. Lea Höfel „Lernprinzipien Carl Rogers“ in Hygienevorschriften von Zahnarztpraxen – und wird dabei dem personzentrierten Ansatz, der Rogers Werk wie eine roter Faden durchzieht und die Basis seiner Arbeit schlechthin darstellt, nicht gerecht.

Carl Rogers (1902-1987) gilt ohne Zweifel als die herausragende Persönlichkeit in der humanistischen Psychologie, sein personzentrierter Ansatz hat wie kein anderer die Sicht auf menschliches Denken und Handeln strukturiert und erfahrbar gemacht. In seinem 1969 erschienenen Buch „Lernen in Freiheit“ beschrieb er Voraussetzungen, die Neugierde und Lernbereitschaft fördern und Bedingungen unter denen Lehrende sich entfalten können. Dort weist Rogers eindringlich auf die Bedeutung eines Klimas des Vertrauens hin, das den natürlichen Wunsch eines jeden Menschen zu lernen nährt und stärkt. Aber wie schafft man nun diese Umgebung des Vertrauens? In seinem personzentrierten Ansatz beschrieb Rogers die jedem Menschen innewohnende Fähigkeit nach positiver Weiterentwicklung, die im zugleich Bedürfnis ist: sei es weniger Unzufriedenheit, Sorge und Angst oder einfach nur mehr Erfolg in der Schule oder am Arbeitsplatz. Diese Weiterentwicklung oder „Aktualisierung“ wird aber nur in einer Atmosphäre der Angstfreiheit stattfinden, in einer Umgebung des Vertrauens, die sich durch Akzeptanz, Wertschätzung und nicht an Bedingungen geknüpfte, positiven Beachtung auszeichnet. Rogers erkannte, dass persönliche Weiterentwicklung nur in der empathischen Begegnung mit anderen erfolgt und Geringschätzung und Abwertung zu Stillstand und Rückzug in die innere Immigration führt.

Es mag dahingestellt sein, ob Hygieneprozesse in Zahnarztpraxen durch Teammitglieder verbessert werden, die „den Ekel spüren“, wie Höfel ausführt, oder Zahnärzte das „Einhalten von Vorschriften lobend kommentieren“ sollen – nach einer sorgfältigen Durchdringung der zutiefst menschlichen Gedankenwelt Carl Rogers klingt es jedensfalls nicht.

Kategorie: Personzentriert, Vermischtes Stichworte: Personzentriert

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