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Zahnarzt Dr. Gerner

Zahnerhalt und Zahnersatz, mikroskopische Wurzelbehandlungen

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Vermischtes

Shanghai

02.01.12 by Wolfgang Gerner

Weihnachtsurlaub in Shanghai.

Hin und Her. Es ist faszinierend wie einfach es ist eine Stadt zu besuchen, die sich fast genau auf der anderen Hälfte der Weltkugel befindet (es sind rund 15 Stunden) – und wieviel Zeit dabei für die einzelnen Abschnitte draufgeht. Während zum Beispiel der VVS für Haustüre-Flughafen Stuttgart eine knappe Stunde braucht, erfordert der Transfer von einem Terminal in Paris´ Charles de Gaulle Flughafen zu einem anderen einen zähen Fussmarsch von 30 Minuten. Oder der Transrapid vom Flughafen Pudong an den Stadtrand von Shanghai. Hier gehts um rund 30 Kilometer, die Rakete schaffts in vielleicht 10 Minuten? Ich hab jedenfalls nicht auf die Uhr geschaut. Dafür auf die Geschwindigkeitsanzeige, auf der ziemlich schnell 298 km/h stehen. Dachte ja das Ding geht 400 Sachen. Als wir später aussteigen um auf die Metro zu wechseln, lüftet sich das Rätsels Lösung: es kommt auf die Tageszeit ob Maglev 400 km/h erreicht, oder mit 300 trödelt ….

Suppe. Die Suppe scheint hier die liebste Speise zu sein und wird zu allen Tages- und Nachtzeiten genommen. Es hätte auch eine zum Frühstück gegeben, hier habe ich aber das heißgeliebte sunny-side-up egg vorgezogen. Am Ende fällt es uns schwer eine Beste auszuwählen …. In den knapp 10 Tagen Shanghai haben wir gefühlte zwei Eimer Suppe verspeist und keine einzige bereut. Das Suppending läuft so ab: Zutaten auswählen – meist Glas- und Eiernudeln, Pak Choi, Chinakohl, Fleisch- oder Crabmeat-Bällchen, Koriander – und dem Koch geben. Der stopft die Sachen in ein kleinen Durchschlag und gart sie in einer Brühe. Das Ganze wird dann in einem mit einer Plastiktüte ausgeschlagenen Napf mit Brühe serviert. Lecker! Ob am Straßenrand oder in einer kleinen Butze mit leicht klebrigen Oberflächen, es hat immer geschmeckt. Der Einheimische lässt nach Genuss alles stehen und liegen, ein dienstbarer Geist räumt dann alles zusammen und hat gelegentlich auch einen Lappen am Mann um den Tisch abzuwischen.

Dim Sun. Shanghais Spezialität dürften wohl die mit Brühe gefüllte Taschen sein, gedämpft oder gebraten im Angebot. Die gibts überall und schmecken überall zum Reinsetzen. Meist werden sie direkt an Ort und Stelle gemacht. Einer rollt den Teig aus, der nächste packt Füllung dazu, der dritte wickelt usw. An der Kasse einen bon gekauft und angestellt, währenddessen lassen sich die Gepflogenheiten beoachten, wie die kleinen Kunstwerke zu verspeisen sind. Anscheinend gibt es keine speziellen Regeln, außer: nie mit den Fingern.

Suzhou. Nördlich von Shanghai liegt Suzhou, bekannt für seine Gärten. Hinkommen mit der Bahn – von der Shangai Station aus in rund 45 Minuten. Der Bahnhof von Suzhou liegt ausserhalb des Zentrums, Metro gibts keine. Am Taxistand kleines Durcheinander: Die Taxlerin spricht kein Wort Englisch, dem Schlangenordner gelingt es den Hotelnamen im Reiseführer zu entziffern. Mit einer Hand auf der Hupe nimmt unsere Fahrerin Kurs in Richtung Hotel. Ampeln gelten anscheind nur für Autos, Taxis, Busse und Rikschas folgen eigenen Regeln. Und Fahrräder halten sich an garnix. In einer genial fließend-organischen Fahrt schlängelt die Taxlerin zügig durch das Chaos, jeder Vehrkehrsteilnehmer besteht auf seinen Vortritt, aber alle scheinen achtzugeben, das nix schlimmes passiert. Wunderbar. Taxameter mit Bon verhindern schlimme Abweichungen vom Üblichen. Später werden wir einige Male die Rikscha nehmen, hier empfehlen sich Preisabsprachen vor der Fahrt.

Praktisches. In Shanghai leben rund 20 Millionen Menschen, die einzelnen Stadteile bringens auf wenigstens 600.000 Einwohner. Demenstprechend ist etwas mehr los auf den Straßen als hierzulande. Überraschenderweise bricht aber nicht die schiere Hektik aus, es handelt sich mehr um ein geschäftiges Durcheinander. In Shanghai scheint es keine Strassen zu geben, die nicht entweder in nord-südlicher oder ost-westlicher Richtung verlaufen. Dementsprechend einfach ist die Orientierung. Und da alles zweisprachig ausgeschildert ist, findet man sich gut zurecht. Die Metro ist klasse. Unbedingt das Shanghai Museum (Bild) besuchen. Den Krabbeltiermarkt mit den Grillen anschauen. Sonntags leckerer brunch im Jade on 36. Und für den Blick von oben haben wir uns ein Zimmer im 81. Stockwerk gegönnt ;-))

shanghai

Kategorie: Vermischtes

Unsere Katze beim Tierarzt

01.12.11 by Wolfgang Gerner

Der Donnerstag-nachmittag ist seit Jahr und Tag frei und wird üblicherweise mit einer kleinen Sporteinheit gefeiert. Der Klassiker: eine Stunde schwimmen im Sonnenberger, Warmbadetag. Auf dem Heimweg dann ein kurzer Anruf zu Hause. Katja hat einen Termin beim Tierarzt vereinbart, die Katze kneift das linke Auge zusammen. Willst du gehen? Mit der Katze zu Dr. Ernst ist eine Art Hochamt, ich werde rechtzeitig heimkommen und sage deshalb zu. Nein, ich besteh darauf. Aber der Reihe nach.

Kurz vor Abflug zu Dr. Ernst. Noch ist Mieze ganz entspannt und döst auf der Decke vor sich hin obwohl die blaue Katzenkiste direkt vor ihrer Nase steht. Katja mach den Deckel auf, ich greife beherzt nach der Katze. Zähes Ringen mit vier Kilogram Fell mit Muskeln drunter. Im Sommer würden jetzt büschelweise Haare durchs Zimmer fliegen, im Winter ist das netterweise kein Thema. Im dritten Versuch ist der Deckel drauf, die Katze miaut zum Steinerweichen.

Im Wartezimmer. Die Katze miaut immer noch jämmerlich aus der Transportbox. Gegenüber sitzt ein Päarchen geschätzte MItte Dreißig mit sonem dünnen beigen vielleicht Windhund? Davor ein kleiner Arno Jacobsen Superellipsen-Tisch mit Adventskranz drauf, eine Kerze brennt. Im Hintergrund die prima Holz-Plastik mit dem Mann und dem Hund der Angst hat. Jedenfalls hat er den Hund an der Leine, sie sitzt daneben. Mit der Zeit fällt mir auf, daß der Hund etwas dunkler abgesetzte Schlappohren hat, genau im Farbton der Strähnchen des Besitzers. Zufall?

Im Behandlungszimmer. Die Box steht auf dem Untersuchungstisch, die Mitarbeiterin schließt vorsorglich das Fenster. Frau Dr. Ernst tritt ein. Ein Musterbeispiel von guter Laune, freundliche Begrüßung, Neugierde ob des Anliegens. Deckel auf, Katze raus. Sitzt auf dem kalten Tisch, keine Bewegung. Frau Dr. Ernst nimmt als erstes die Temperatur, „die ist vollkommen in Ordnung“. Dann zum Auge. Die Mieze rührt sich nicht von der Stelle, auch nicht als zum Abschluss erst Frau Dr. Ernst und dann ich mit dem Otoskop in die Lauscher schauen. Ein Schwatz nebenher:
Frau Dr. Ernst: „Holt sie sich auch Mäuse?“
ich: „Regelmäßig“
„Ja, dafür ist sie jetzt im besten Alter. Als unsere Katzen Felicitas und Charlotte in diesem Alter waren… “
Nun, Charlotte heißen zwei Kolleginnen-Töchter und unsere Lieblingszahntechnikerin hat erst im Februar diesen Jahres eine Felicitas entbunden …. Warum müssen Viecher Menschennamen haben?

Dann gibt es noch etwas Salbe ins linke Auge und die Empfehlung, dies zweimal täglich zu wiederholen. So müsste es in einer Woche ausgestanden sein. Kein miauen auf dem Heimweg – als ich zu Hause den Deckel wegnehme, hupft das Tier entspannt aus der Box um ganz gemütlich eine Runde um die Schränke zu schleichen. Lässt sich ausgiebig herzen. Keine schlechte Laune, kein Nachkarteln, einfach ein Traum von einer Katze.
minka

Kategorie: Vermischtes Stichworte: Katze

Saisonabschluss

12.11.11 by Wolfgang Gerner

Und dann ging alles ganz schnell. Ursprünglich sollte der Herbst noch die ein oder andere Radtour hergeben, garniert mit einem langen Lauf. Genuss ohne Vorbereitung und Pünktlichkeit. Ein sanfter Übergang in den November, der als Ruhemonat der Regenerartion vorbehalten ist mit deutlich weniger Training und wenn, dann eher Technik beinhaltet statt Ausdauer. Auf der Ober-Genusstrecke dann die unmittelbare Vollbremsung: eine Zerrung im rechten Unterschenkel aus heiterem Himmel und keine Chance, das Ziel per pedes zu erreichen. Auf der Heimfahrt mit der S-Bahn denke ich über die abgelaufene Saison nach, in der es nicht eine Kleinigkeit von Verletzung gab oder gar Unfall. Rätsle wie ich das verdient hatte, die gute Grundstimmung, die Zinktabletten? Bis sich die Zerrung wieder von alleine vom Acker macht schwimme ich mehr und feile an Wasserlage und Armzug. Und der Unterschenkel macht rasche Fortschritte. Dann ein Sprint auf die Strassenbahn, Ooops, gehe zurück zum Start. Gerade komme ich von ersten gaaanz langsamen Einstünder in Laufschuhen zurück, alles fühlt sich gut an. Noch zwei, drei gemütliche Wochen, dann beginnen die Vorbereitungen fürs neue Jahr und die Saison 2010/2011 geht endgültig zu den Akten.

Kategorie: Vermischtes Stichworte: Ausdauer

Remstal-Höhenweg IV

15.10.11 by Wolfgang Gerner

straßdorf
Während die beiden Zugbegleiterinnen auf dem morgendlichen Weg nach Schwäbisch Gmünd bei der Kontrolle beste Laune versprühen, ist der gute Mann auf der Rückfahrt nachmittags arg verschnupft. Ob ich nicht das Radabteil benutzen will, das mit dem großen weißen Rad aussen drauf gemalt? Hier wäre doch der Durchgang eingeschränkt, wo die Leute laufen sollen …. Ich halte ihm wortlos mein ticket hin, bekomme einen Stempel und gut ist´s. Da hats die ältere Dame mir gegenüber schlechter erwischt – sie findet ihre Fahrkarte nicht und bezahlt eine ordentliche Zeche.
Etappe 5. Gleich auf den ersten Metern hinter Straßdorf ein ordentlicher Verfahrer. Wo der Weg offensichtlich hinter dem Sportplatz scharf abbiegt, fahre ich geradeaus Richtung Skulpturenpfad um staunend vor einer großen Plastik anzuhalten, die nach meinem Dafürhalten so recht nicht reinpassen will in ihre Umgebung …. Übers Feld Richtung Waldstetten, bald verschwindet der Weg im Wald und es geht recht ausdauernd nach oben Richtung Kriegsebene. Die nächste Ortschaft ist Weiler in den Bergen und der Name hält was er verspricht. Hinter Weiler gehts lange bergauf – übers Himmelreich, ein Naturfreundehaus, zum Scheuelberg und eine steile Abfahrt nach Heubach hinunter, hier ist der Beginn der 6ten Etappe. Heubach liegt unterhalb der Burgruine Rosenstein. Der Weg hinauf ist nur in Teilen fahrbar, da entweder zu steil oder vertreppt oder beides. Dazu gibts noch ein Fahrrad-verboten Schild. Auf dem Bergrücken weiter nach Lautern, hier biege ich nach Mögglingen ab, verpasse den Regionalexpress um wenige Minuten und fahre deshalb noch rasch nach Schwäbisch Gmünd auf den Bahnhof.
Fazit. Das Profil dieser beiden Etappen ist gespickt mit Höhenmetern und teilweise anspruchvollen Bergaufpassagen. Da ist mir am Ende doch die Zeit raus und genug Essen hat ich auch nicht dabei, um auch die 6te Etappe ganz durchzufahren.

Kategorie: Vermischtes

Remstal-Höhenweg III

11.10.11 by Wolfgang Gerner

höhenweg
Fürs Wochenende ist Regen angesagt. Zumindest in der Wettervorhersage von Montag. Gegen Mitte der Woche wird das Wochenendwetter besser, v.a. am Sonntag. Und so kommts. Nach Sonnenaufgang hängen noch düstere Wolken am Himmel, ab 9 kommt die Sonne durch und schenkt dem Morgen intensives Licht von dramatischer Strenge.
Etappe 1. Los gehts am Kappelberg Richtung Kernenturm und durch die Weinberge nach Stetten. Waldwege und kleinere trails. Vorbei am Weingut Beurer hoch zur Y-Burg. Hier im Gewann Pulvermächer erntet Beurer seine hervorragenden Rieslinge, sie sind u.a. hier erhältlich. Über Lobenrot zum Skulpturenpfad am Strümfelbacher Naturfreundehaus. Hier schließt sich die zweite Etappe des Höhenwegs nach Schorndorf an. Wir biegen ab zum Königsstein und fahren über Aichelberg und das Jägerhaus nach Rotenberg zurück. Martin hat hier das Auto stehen, ich bin von Stuttgart aus nach hoch geradelt. Das macht insgesamt rund 800 HM bei einer Fahrzeit von 2,5 Stunden.

Kategorie: Vermischtes

Remstal-Höhenweg II

03.10.11 by Wolfgang Gerner

kaugummi
Tag der deutschen Einheit mit strahlendem Sonnenschein und 23°. Direkt nochmals das bike rausgezogen und die Etappen 11 und 12 in der Reihenfolge 12 und 11 abgeradelt.
Etappe 12. Der Endpunkt des Höhenweges ist in Remseck – stadtauswärts dem Neckar entlang in einer knappen halben Stunde zu erreichen. Der Weg verläuft zunächst im Remstal, um dann abrupt nach Hohenacker abzuzweigen. Später gehts über die Felder nach Schwaikheim, nach der Überquerung der Bundesstraße bergauf Richtung Hanweiler Sattel und Korber Kopf zum Hörnleskopf, einer kleinen Aussichtsstelle über den Weinbergen mit einer gemütlichen Bank. Leider lümmelt hier bereits ein Wandersmann, deshalb gleich weiter am Waldrand entlang. So viel zum letztem Abschnitt des Höhenwegs, in dem vor allem die Wald- und Weinbergstücke gewinnen.
Etappe 11. Vom Hörnleskopf gehts zum Kleinheppacher Kopf, irgendwann schnalle ich, daß ich schon längers unter Esskastanien durchradle und halte an, um einige Maronen aufzusammeln. Im Zickzack runter nach Gundelsbach und wieder hoch nach Buoch. Knapp 300 Meter über dem Remstal gelegen, sagen sich in Buoch Fuchs und Has gut Nacht. Die Idylle pur. Kein Ton dringt ans Ohr, die Nase umweht von bester Luft. Jetzt einen Schmöker und ab auf die Bank… Bis die Sonne untergeht, mindestens. Stattdessen gehts weiter übers Feld Richtung Rohrbronn und weiter nach Schornbach, ich lass es am Waldrand vor dem Königstein gut sein und biege Richtung Remshalden ab.
Fazit. Wieder eine abwechslungsreiche Streckenführung vor allem in den Waldstücken, die kurzen Abstecher durch die Weinberge sind auch nicht zu verachten. In rund 3 stunden gefahren, 900 Höhenmeter dürftens gewesen sein.

Kategorie: Vermischtes Stichworte: Ausdauer

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