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Zahnarzt Dr. Gerner

Zahnerhalt und Zahnersatz, mikroskopische Wurzelbehandlungen

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Wolfgang Gerner

IM Regensburg: dns

31.07.10 by Wolfgang Gerner

Sonntag vor zwei Wochen dann die Abschlussrunde auf meiner Lieblingsstrecke. Über Remseck und Winnenden auf die Buocher Höhe, dann der Schurwald vom Remstal aus, zum Abschluß noch die Rampe von Reichenbach nach Baltmannsweiler. Raimond ist mit dabei und hat zwischenzeitlich seine letzten Körner gegeben – wenig später hält er wortlos an einer Bäckerei an um kurz darauf freudenstrahlend mit einem gut gefüllten Tablett auf der Straße zu erscheinen. Die 100 Kilometer gingen gut und vor allem die Anstiege gelangen mehr als ordentlich. Jetzt noch etwas Nachschlag, dann steht das tapering mit deutlich reduzierten Umfängen an. Nur noch den Ironman finishen und die zweite dicke Kerbe in den Gürtel schnitzen. So wars geplant. Am Montag darauf bin ich enorm müde und winke das abendliche Schwimmtraining durch. Darauf kommts jetzt auch nicht mehr an. Dienstag Nacht wache ich auf, der Hals kratzt. Bitte nicht. Der weitere Ablauf: Die Lypmhknoten werden dick, die Nase fängt an zu laufen und der Husten setzt ein. An Training ist nicht zu denken, auch nicht an das leichteste. Und an den Wettkampf auch nicht. Und wenn ich mirs genau überlege: die gesamte Wettkampfvorbereitung lief in einigen Phasen mehr als mühsam. Zunächst komme ich Dezember/Januar nicht in die Gänge, kann aber mit 1800 Metern beim Halb-Stunden-(Schwimm)Test eine ordentliche Leistung zu den Akten nehmen. Leider gehts so nicht weiter: die linke Schulter schmerzt, Schwimmkarenz. Der Winter will nicht aufhören, nochmal Schnee und nochmal Schnee. Und nach der ersten längeren Radeinheit im April bin ich direkt zehn Tage wegen Erkältung ausser Betrieb. Die ersten Trainingsumfänge über zehn Wochenstunden gelingen recht spät. Viel hilft viel – ich versuche die Defizite durch mehr Engagement auszugleichen und werfe dafür die Periodisierung des Trainings über den Haufen. Der Verzicht auf die Ruhetage schlägt sich zwar in Trainingsstunden nieder, gleichzeitig steigt aber auch die Müdigkeit. So mag es kein Zufall sein …. Gerner, Wolfgang (M 45): dns (did not started).

Kategorie: Vermischtes Stichworte: Ausdauer

Zugang

31.07.10 by Wolfgang Gerner

teleskop
Straight-line-access an Frontzähnen ist keine ganz uninteresante Aufgabe. Der Zugang von palatinal ist unsichtbar, dafür ist der Zahnhartsubstanzverlust erheblich – der günstigere Zugang von buccal verbietet sich aus ästhetischen Gründen. Bei Teleskopen dreht sich dieser Sachverhalt genau um: Ästhetik spielt keine Rolle und der Erhalt der ohnehin arg strapazierten Zahnhartsubstanz entscheidet über das weitere Schicksal des Zahnes. Denn, in der Regel wird in der Präparation buccal mehr abgetragen als palatinal, um genug Platz für Metall und Verblendung zu schaffen. Wird das Primärteil nun von palatinal trepaniert geht der letzte Rest des Zahnes auch verloren. In der Folge frakturieren die trepanierten Primärteile regelmäßig. Fazit: Teleskope von buccal trepanieren. Mit ausreichend Fingerspitzengefühl reicht ein Durchmesser eines 16er Torpedos aus, um den Kanaleingang zu erreichen und den Wurzelkanal aufzubereiten. Der Verschluss ist nicht ganz ohne, Composite in kleinen Portionen einbringen um Blasen zu vermeiden.

Kategorie: Vermischtes

Challenge Kraichgau – Stuttgart Lauf

20.06.10 by Wolfgang Gerner

Sonntag vor zwei Wochen, Tag der Kraichgau Challenge. Ein Triathlon über die Mitteldistanz von 1,9 km Schwimmen, 90 km Rad und einem Halbmarathon. Gänsehaut vor dem Start – als ich in der schwarzen Gummipelle vor dem Schwimmstart ACDC´s Hells Bells höre und ins Wasser stapfe, wabert pure Zufriedenheit duch meinen Leib. Genau zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein. Um genau das Richtige zu tun. Das Schwimmen verläuft optimal, keine größeren Abweichungen von der kürzesten Linie und auch gegen Ende kann ich ein angemessenes Tempo halten. Auf dem Rad sinniere ich über Haßliebe und unerwiderte Liebe nach. Die Haßliebe zum Schwimmen wo das Training immer (noch) eine gewisse Überwindung einfordert sich aber in einer soliden Leistung im Wettkampf auszahlt und die unerwiderte Liebe des Rades, wo ich übe und übe, aber nicht schneller werde. Aber auch nicht langsamer, na gut. Als ich 3,5 Stunden später auf die Laufstrecke wechsle, dreht sich das Blatt schlagartig. Mittlerweile hat das Thermometer 30 Grad erreicht und über den drei Runden durch Bad Schönborn wabert eine dampfende Hitze. Der linke Fuß schmerzt bei jedem Tritt. Aber keine 21 km, oder? Zum Ende der ersten Runde flüstere ich mir Durchhalteparolen zu: “ Jetzt hast du bald die Hälfte, die restlichen 10 km holst du dir auch noch“ und ähnlichen Mist. Kilometer um Kilometer vergehen. Den Spaß habe ich offensichtlich direkt mit dem Rad abgeben müssen. Irgendwann ist das Ziel erreicht und der Rest der Aufmerksamkeit dreht sich um die Fragen, wie wir das Rad zum Auto schaffen, wo geduscht werden kann und das obligatorische Weizenbier. Eine Empfehlung für höhere Weihen ist nicht ablesbar, Ernüchterung, Entsetzen. Jede freie Minute trainiert für das? Und wie wird das erst in Regensburg?

Stuttgart-Lauf heute morgen. Vorgesehen als Abschluß einer 12 Stunden Trainingswoche für den Ironman möchte ich ordentlich durchlaufen, konzentriert und gut in mir ruhend. Die Wettervorhersage läßt auf gute Bedingungen hoffen – es dürften um die 15 Grad werden, perfektes Laufwetter. Gleich auf den ersten Kilometern finde ich einen guten Rhythmus von knapp unter 5 Minuten, den ich gut halten kann. Auf der zweiten Hälfte gelingt es mir noch etwas zuzulegen, am Ende sind es 1 Stunde 37 und ich bin rundweg zufrieden. Und freue mich über mein weitgehend Lust-und-Laune-geführtes Training, das mir einen schönen Wettkampf möglich gemacht hat. Dabei weist es lediglich einen einzigen Fixpunkt auf, nämlich die Anzahl der Trainingsstunden pro Woche. Ein weiteres Puzzleteilchen für Regensburg? Für die kommende Woche hat sich der Sommer wieder zurück gemeldet. Ich werde wieder einige Teilchen aufsammeln und weiter hoffen, am 1. August alle beisammen zu haben.

Kategorie: Vermischtes Stichworte: Sport

Kompressor

11.06.10 by Wolfgang Gerner

35a
Als ich mittags einen Kaffee beim Bäcker an der Straße vorne besorge, höre ich ein Zischen aus dem Keller und bin etwas besorgt. Das ist eher vorsichtig formuliert. Da der Kompressor sozusagen die Lebensader der Praxis ist, sind verdächtige Geräusche gleichbedeutend mit Stress pur. Später gehe ich runter um zu hören, wie das gute Stück Luft verliert. Schöner Mist. Ein Anruf bei Sanitär Schwarz, kurzes hin und her, Herr Schwarz kann vorbei kommen. Wir besprechend weitere Maßnahmen, umstöpseln auf den Kompressor von Herrn Schwarz und Instandsetzung unserer Mühle. Gut. Am Abend bleibt dann der Bohrer stecken, der Kompressor hat früher als geplant die Flügel gestreckt, nichts geht mehr. Wieder ordentlich Telefoniererei, morgen früh kommt das Austauschaggregat. Hoffentlich. Aber auf Sanitär Schwarz ist Verlass, Viertel vor Acht wird im Keller noch getüftelt, bald ist wieder Druck auf der Leitung und wir starten mit 15 Minuten Verspätung in eine Wurzelbehandlung eines unteren kleinen Backenzahnes. Müsste aufzuholen sein, obwohl die klinische Situation nicht einfach ist. Die Kontrolle zeigt eine dicke Überraschung – der Tag ist mein Freund.

Kategorie: Vermischtes

Ein Freund in Rio

30.05.10 by Wolfgang Gerner

Ein Beratungstermin für Endo ist vereinbart. Manche Patienten nehmen im Behandlungszimmer Platz und warten, was da kommen mag. Andere warten auf ein Stichwort um loszulegen. Andere scheinen ihr Glück am liebsten selbst in die Hand zu nehmen und berichten was der Zahn hergibt. So vergangene Woche. Da ist dann auch ein ausführlicher Abstecher zu einem anderen Zahn ist drin oder ein Bericht von einer lang zurückliegenden Behandlung im Ausland („ein Freund in Rio“). Nach gründlichsten Ausführungen gelingt es mir den Zahn zu inspizieren, leider kommen wir zu spät, an Stelle der Zahnkrone hat sich ein schlecht gelaunter Gingivapolyp breit gemacht. Die Wiederherstellung der Krone wird aufgrund der Wurzelkaries nicht gelingen. Schlechte Nachrichten also. Unvermittelt sind wir bei den Kosten der Zahnbehandlung. Ich winke ab, nicht unser Ding, denn für den erforderlichen Zahnersatz ist der überweisende Zahnarzt zuständig. Patient sei Selbstzahler mit hoher Eigenbeteiligung. Und landet einen Augenblck später bei den enormen Kosten im Gesundheitswesen. Und den dickleibigen Menschen. Der Bluthochdruck die Medikamente und was das alles kostet. Er hätte einen Freund, berichtet Patient, den er schon viele Male von der Notwendigkeit einer Gewichtsreduktion zu überzeugen versucht hätte, leider aussichtslos. So steigen die Kosten des Gesundheitssystems laufend weiter. Und wieder das Zahnproblem. In den vergangenen Jahren sei er ja in den Genuß der Beitragsrückzahlung gekommen. Das sei ja immerhin etwas. Vielleicht könnte der Freund in Rio ….

Kategorie: Vermischtes

4 Wochen sind rum

11.05.10 by Wolfgang Gerner

Es ist spät geworden und beim Blick auf die nächsten Abfahrten der Strassenbahn steht fest, das es noch etwas dauern könnte. Zur Abwechslung mal ein Taxi? Ab zum Taxistand, rein in die erste Kutsche, ein Benz. Na bitte. Zunächst leichte Verständigungsprobleme bei der Beschreibung des Fahrtziels, ich kann leider kein türkisch. Dann, auf freier Strecke geht Fahrer vom Gas. Und dann wieder und wieder. Stop-and-go. Ungefähr jedes Mal wenn ihm ein anderes Fahrzeug entgegen kommt. Scheint schlecht zu sehen der Gute, leichte Besorgnis meinerseits. Als wir endlich angekommen sind, ist meine Laune leidlich angefressen. Tipp gibts aber trotzdem, will ja kein schlechtes Gewissen haben.

Der letzte Handyvertrag lief vor Monaten aus, eine prepaid-Karte tats auch. Aus dem Handybenutzer ohne Hingabe (entweder Akku leer war oder zuhause liegen lassen oder beides) wurde der Handyverweigerer. Insgeheim immer aufn Iphone gegeiert, aber keinen richtigen Grund gefunden, eins zu besorgen. Bis ich auf die „Fahrplan für unterwegs“-Nummer treffe, die tatsächlich das Leben leichter machen könnte. Nachgedacht. Vertrag abgeschlossen. Applet geladen. Es ist der Traum. Beispiel: Raus aus der Schwimmhalle, schauen wann die nächste S-Bahn geht. Eine knapp davon, die nächste in 25 Minuten. Geht klar. Ein gemütlicher Spaziergang, ein Drink beim Türken, passt. Keine Hetze,keine Unsicherheit, alles ganz einfach. Und natürlich Spiel geladen. Abends in der Stadtbahn gespielt, noch eins und noch eins. Im Hintergrund die Durchsagen an den Haltestellen. Irgendwann gewundert, warum ruckelt die Bahn nicht mehr? Umgeschaut, aha, schon angekommen. Gabs auch noch nie.

4 Wochen sind rum. Klasse. Freu mich jetzt ordentlich aufn Flitzer.

Kategorie: Vermischtes

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