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Zahnarzt Dr. Gerner

Zahnerhalt und Zahnersatz, mikroskopische Wurzelbehandlungen

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Wolfgang Gerner

Mitten im Juni

10.06.12 by Wolfgang Gerner

23. KW, mitten im Juni. Die schönste Zeit im Jahr. Draußen ist alles satt grün, dazu ist es (überwiegend) warm und die Tage unendlich lang. Die Päonien im Garten sind in voller Blüte. Und die Fußball-EM steht an.

päonien

Montag. Ein geruhsamer Start in die Woche. Wenig spektakuläres in der Praxis, nach einer langen Trainingswoche ist ein Ruhetag fällig.
Dienstag. Die Grundstimmung vom Vortag überträgt sich auf den zweiten Tag der Woche, es sind eben noch Schulferien. Das mountainbike steht in der Praxis und damit ist auch das Feierabend-Programm besprochene Sache.
Mittwoch. Morgen ist Feiertag und damit sone Art Freitagsstimmung in der Praxis. Nach Dienstschluss geht´s noch ins Goldäckerbad.
Donnerstag und Fronleichnam. Mit Bahn und Rad nach Kirchberg/Neckar, von dort zunächst Richtung Backnang und Bottwartal, dann Schwenk nach Marbach und Neckarrems. Habhafte Radtour und weitgehende Entscheidung, nach 2010 ein weiteres Mal in Wiesbaden zu starten. Abends smokey joe angeheizt und den ersten Sack Holzkohle abgefackelt.
Freitag. Den Vormittag in der Praxis bestimmt eine anspruchsvolle Implantation, die gut verläuft und eine gewisse Müdigkeit nach sich zieht. Nach diesen großen jobs könnt man auch gut Feierabend machen. Am Nachmittag Sachen für die abendliche Kocherei besorgt, heimgefahren, Rasen mähen, Herd anwerfen.
Samstag. MIt Bahn und Rad Richtung Schwäbisch Gmünd, Ausstieg in Urbach, weiter mt dem Tria-bike entlang der Rems. Die dritte Radtour diese Woche wird ab rund 90 MInuten zäh, trotz bester Bedingungen. Und so wird auch nix aus den angestrebten 100 km: ich sitze vorher in der S-Bahn um den den fiesen Abschnitt zwischen Waiblingen und Stuttgart-Bad Cannstatt, eine wenig vergnügliche, ewige Abfolge von roten Ampeln, abzukürzen. Abends der Kick gegen die Portugiesen. Nochmal gut gegangen.
Sonntag. Morgens ein Entspannungslauf. Mittags zu den Rotenberger Wengerter und deren Weinprobe. Die Gemahlin ist zunächst wenig erbaut: als wir uns ins Auto setzen um nach Uhlbach zu fahren, regnet es prompt. Drüben, auf der anderen Seite des Neckars ist das Wetter dann riesig. Sonne satt, die einzelnen Wolken sorgen für ein sattes, intensives Licht. Die Weinprobe in den Uhlbacher Weinbergen geht so: Auf einer rund 4 km langen Strecke hat das Collegium Wirtemberg, so der Name der Weingärtner von Rotenberg und Uhlbach, 6 Stände aufgebaut, auf denen jeweils unterschiedliche Weine verkostet werden können. In der Menge von 0,1 l und zu einem fairen Preis. Bei sechs Ständen wären demnach nach Abschluss der Verkostung ein knappe Flasche Wein dahin und damit definitiv zu viel getrunken …. damit ist Maß halten angesagt. Unterm Strich baut das Collegium mit seinen rund 200 Mitgliedern auf rund 125 Hektar verschiedener Lagen eine ganze Reihe von Sorten an, die schwer untereinander vergleichbar sind. Ein Spitzenwein für mich war der 2011 Edition Wirtemberg Sauvignon blanc trocken. Ein dichter, mit einem filigranen Säuregerüst ausgestatteter Solitär, der mit einem ausgeprägten Holunder-Aroma beeindruckt. Der zweite in meiner Abfolge der 2011 Edition Wirtemberg Grauburgunder trocken, der für mich ein ähnlicher Charakterkopf war: natürlich ein wesentlich robusteres Säuregerüst mit einer deutlichen Mineralität. Zum Abschluss eine 2011 Rotenberger Schlossberg Riesling Spätlese. Für mich hart am Rande zum Desert-Wein. Anspruchsvolle Frucht, Anklänge von Honig, beinahe fleischige Textur mit langem Abgang. Großartig.

Kategorie: Vermischtes Stichworte: Essen und Trinken

Training 21. KW

28.05.12 by Wolfgang Gerner

Die Trainingstage der Woche. Oder vielleicht besser die Geburtstage der Woche?

Montag. Am vergangenen Wochende waren wir in München – Schwagers runder Geburtstag. Der Montag verläuft entsprechend schleppend, für den Feierabend ist das obligatorische Schwimmtraining bei den Echterdingern angesagt. Komme pünktlich aus der Praxis um tatsächlich einmal von Beginn an mitschwimmen zu können. Allerdings muss ich schon bald feststellen, wie enorm zäh ich vorwärts komme …. Das war dann wohl doch etwas wenig Futter den Nachmittag über. Nach dreißig Minuten ist Schicht, nach der Dusche direkt zum Türken auf einen Lahmacun.
Dienstag. Anne ist nach kurzem Krankenstand wieder da und damit mehr Leben in der Praxis. Einige spannende Wurzelkanalbehandlungen, darunter ein Patient mit einer recht bescheidenen Mundöffnung. Das mündet in eienr Art Geschicklichkeitsübung: mit der einen Hand den Mund immer etwas mitaufhalten, mit der anderen instrumentieren. Heimlauf bei allerbesten Abendwetter.
Mittwoch. Am Abend den Schreibkram erledigt, dann zweiter Versuch eines habhaften Schwimmtranings. Diesmal klappts und ich verlasse mit einer soliden Stunde Schwimmtraining im Gepäck das Goldäckerbad.
Donnerstag. Das Rad kommt morgens mit in die Praxis, am Nachmittag dann Hitzefahrt über die Burkhardtsmühle, Grötzingen, Nürtingen, Wendlingen, Esslingen nach Hause. Mit dabei: ein kurzer Abstecher nach Rotenberg hoch. Für den Abend ist ein highlight vorgesehen: Gemahlin hat mittags einen Grill besorgt, welcher direkt eingeweiht werden soll. Smokey Joe funktioniert großartig. Das soll sich aber erst bei der zweiten Grillerei am Samstag herausstellen, heute erreichet die Holzkohle noch keine entsprechende Betriebstemperatur. Zumindest nicht solange die salsicce auf dem Rost liegen ;-))

smoky

Freitag. Die Aktualisierung der Fachkunde im Strahlenschutz steht an. Referentin Frau Prof. Kaeppler gibt ihr Bestes, um die Veranstaltung einigermaßen kurzweilig zu gestalten, was gut gelingt. Zusätzliche Abwechslung bringt ein kurzer Sprung ins Sportbecken des Fildorado während der Mittagspause mit einer Gutschrift von einer Stunde. Und abends noch eine Einladung auf einen Geburtstag ….
Samstag. Habhafter Lauf von rund 1:45 h vebunden mit ersten Überlegungen zur Geburtstagsrede für meine Mutter, die am Sonntag 80 Jahre alt wird.
Sonntag. Frühaufsteher der ich bin, sitze ich ab sechs am Schreibtisch, um die Rede auszuarbeiten. Viellecht reicht es ja noch zu einer kurzen Rund um die Häuser, so meine Überlegung. Daraus wird dann nichts, dafür gerät die Rede sehr gut. Und auch alles andere. Abends treffen wir noch Freunde in der Stadt, um 10 fällt mir der Kopf fast auf die Tischplatte ….
Fazit. Das Training verläuft insgesamt ordentlich, langsam sollte eine Anmeldung in die Post. Meine derzeitigen Wettkampf-Favoriten sind der Stuttgart-Lauf Miitte Juni und der Wiesbadener Ironman 70.3.

Kategorie: Vermischtes Stichworte: Ausdauer, Schwimmen, Sport

Sake

15.05.12 by Wolfgang Gerner

Das Rezept im freitäglichen SZ-Magazin ist diesmal von Tim Raue, es gibt Spargel mit Radieschen. Sternekoch empfielt dazu einen Sake, erhältlich bei Uneo-Gourmet. Was für ein Zufall: am Montag sind wir mit Freunden zu einem Sake-tasting im Tatami in Tübingen verabredet, veranstaltet im Zusammenarbeit mit den beiden Uneo-Machern Jörg Müller und Yoshiko Ueno-Müller.

Sake? Premium-Sake wird aus Reis, Wasser und Hefe gebraut. Das wärs dann aber bereits am Gemeinsamkeiten – was die 1300 Brauereien an unterschiedlichen Produkten herstellen, schmeckt sehr verschieden. Je nach Reissorte, mineralreichem oder weichem Wasser sowie verwendetem Hefestamm entstehen eine Vielzahl an Aromen, charakteristisch für die jeweilige Sorte. Und für mich durchweg von der ungewöhnlichen Sorte. Was für eine Freude, mal wieder was Neues aus der Essen-und-Trinken-Ecke kennenlernen zu dürfen.

Die Verkostung. Vorgestellt wurden insgesamt fünf verschiedene Sake, der letzte ein mit japanischen Yuzu-Früchten aromatisierter Sake-Likör. In der Verkostung der vier Sake waren einerseits Aromen in mehreren Produkten zu schmecken, andererseits hatte jeder Sake eine eigene Persönlichkeit. Der Sakura Masamune „Tradition“ war für mich ein idealer Speisebegleiter, aromatisch aber sanft im Hintergrund bleibend, um von den Speisen abzulenken. Das war beim zweiten, dem Fukuju „Kobe Classic“ nicht der Fall. Hier hatte ich Eukalyptus-Noten in Nase und Gaumen, die diesem Sake eine kräftige Struktur gaben. Nicht umsonst war in der Vorstellung von einem Herrn-Sake die Rede, der angeblich von Männern bevorzugt werden soll. Für mich eher ein Solitär, der sich mehr als Digestiv eignet. Nummer drei war Urakasumi „Zen“, ein vielschichter, sanfter Sake von enormer Dichte und Körper. Hier wie im ersten und dem nachfolgenden Rihaku „Dreamy Clouds“, ein ungefilterter und daher leicht trüber Sake, Aromen von Melone, Quitte, Vogelbeere aber eben in unterschiedlicher Prägnanz von zart im Hintergrund bleibend bis strahlend hervortretend.

Fazit. Ein spannender Abend, oder wann begegnet man im einem Restaurant noch etwas annähernd fremden im Teller oder Glas? In einem Menü würde ich Sake eher bei einem fernöstlich orientiertem Gang verorten und weniger als Begleiter zu einem feinen Süppchen mit Kräuterflädle, aber das versteht sich eigentlich von selbst. Am spannendsten dürfte die Frage sein, ob Sake gut zu Sushi passt. Hier gebe ich auch weiterhin einem Pils den Vorzug: die kräftige Sojasauce ist´s, die kaum einen anderen Begleiter duldet. Das dachten sich vielleicht auch dei Heren am Nebentisch, die sich eben zwischendurch jeder ein Bierchen gönnten.

Kategorie: Vermischtes Stichworte: Essen und Trinken

Training 17 KW.

29.04.12 by Wolfgang Gerner

Was diese Woche los war. Im Training und sonst.

Montag. Nach wie vor ist es gefühlt saukalt und dementsprechend übersichtlich gestaltet sich das Interesse am abendlichen Schwimmtraining. Raus aus den warmen Klamotten, rein ins kalte Wasser …. nach einem anstrengenden Montag ist das nicht zu machen – das abendliche Training fällt deshalb aus.
Dienstag. Im Geschichtsverein steht der Maya-Kalender an und die damit verbundene Weltuntergangsprognose für Ende Dezember 2012. Unser Referent Herr Prof. Keller, ehemaliger Leiter des Planetarium Stuttgart, führt sehr anschaulich vor, das der Weltuntergang erst in einigen Millionen Jahren stattfindet. Nämlich dann, wenn sich die Sonne in einen roten Riesen verwandelt, die Temperaturen auf der Erde ins unermessliche steigern und damit kein höheres Leben möglich ist. Das geht für mich soweit in Ordnung.
Mittwoch. Zwei Tage ohne nenneswerte Bewegung entfachen eine enorme Vorfreude auf den Heimlaufer nach Dienstschluss. Und er wird großartig. Dazu die großartige Wetterpronose fürs Wochenende. Jubel.
Donnerstag. Das Mountainbike mit in die Praxis genommen und auf einer langen Runde bei angenehmsten Bedingungen heimgeradelt. Bellisimo. Donnerstag-Nachmittag kann ich erstmals nach dem Wochenende wieder meinen Garten inspizieren. Unser uralter Salbei, vom harten Winter arg gebeutelt, treibt endlich wieder aus. Nochmals Bellisimo. Abends mit supernetten Überweisern in die Wielandshöhe. Ein drittes Mal Bellisimo.
Freitag. Wieder mit dem Rad in der Praxis. Gemütlich über die Stadt nach Hause, unterwegs Besorgungen erledigen, denn abends sind Gäste angesagt. Gegen acht sind endlich alle Gäste eingetroffen, zur Begrüßung gibts einen Sekt. Bald ist beste Stimmung im Hause, die beiden Gemahlinnen erklären den jeweilgen Heimtransport zu verantworten und lehnen weitere Kredenzen kategorisch ab. Um halb Eins ist Schicht, die vier verabschieden sich gemeinsam. Am Steuer: die Männer ….
Samstag. Heißes Wetter ist angesagt. Bis ich mit dem Triabike loskomme, ist es kuschelige 25 Grad warm. Auf der Abfahrt ins Neckartal denke ich über den Sonneschutz nach, der unbeachtet im Badezimmer liegt. Nachmittags gibts rote Streifen wo das Jersey bzw. die Hose aufhört – très chic. Wie alt muss man werden, um eine Sommer ohne Sonnenbrand zu überstehen?
Sonntag. Morgens ein gemütlicher Lauf ums Haus, danach entspannte Wanderung auf der schwäbischen Alb bei Ochsenwang. Wie gewohnt ist unsere Grillstelle verwaist, also rasch ein Feuer gemacht für die Nürnberger vom Schwäbisch-Hällischen Metzger. Das geht auch recht flott und bald ist alles aufgegessen. Mitgriller treffen per Fahrrad ein, ein Pärchen ists. Und die beiden haben offensichtlich noch einen Strauss auszufechten und giften sich mehr oder weniger offen an. Wir machen uns vom Acker. Sobald wir ausser Sichtweite sind wird der Ton lauter und noch einige Meter später wabern einzelne Wortfetzen zu uns durch. Und die sind nicht nett. Da haben wir es besser. Nehmen die nächste Bank in Beschlag und halten Mittagsschlaf.
Fazit. Mit einer Gesamtzeit von neun Stunden bin ich diese Woche an die Obergrenze dessen angelangt, was heuer an Training machbar ist. Für einen anständigen Ironman ist das zu wenig, hier sollten nach meinem Dafürhalten die Umfänge um diese Zeit wesentlich konstanter und vor allem höher sein. Deshalb wird´s dieses Jahr wohl nix mit einer Langdistanz. In gewisser Weise erinnern mich die Umstände an 2010, wo ebenfalls nach einem Klasse Wettkampf das Jahr zuvor eine Verschnaufpause nötig war ….

Kategorie: Vermischtes

Tim Raue* und Margaux*

13.04.12 by Wolfgang Gerner

Ein Abstecher nach Berlin. Und als Experten in Sachen Heimweh lieber etwas kürzer und dafür …

Tim Raue. „Klappt das mit den Stäbchen?“ frägt die junge Dame freundlich, nachdem sie uns eine ganze Reihe kleiner blauen Schälchen voller Köstlichkeiten serviert hat – ja, das klappt und los gehts in einen Abend voller aromatischer Überrraschungen und Einzigartigkeiten, die ihresgleichen suchen. Dienstag-abend nach Ostern, die Reservierungen in Tim Raue´s Restaurant halten sich in Grenzen. Die Stadt sei ausgeflogen bemerkt später Restaurantleiter und Sommelier Macionga, den Speisen tuts kein Abbruch, das team aufmerksam und entspannt.
Das Essen. Ein Spiel von Aromen und Texturen, von Formen und Farben. Gerne mit einer versteckten, im Hintergrund präsenten Schärfe, die dem Gericht gut tut und die Wahrnehmung schärft. Aber was sagt man zu Seeigeleis, zu blauem Hummer mit Passionsfrucht und Ingwer oder zur Jasmintaube? Jeder Teller kommt als Kunstwerk an den Tisch, ermahnt zu einem Augenblick der Stille und Bewunderung bevor die Neugierde die Oberhand gewinnt, Geschmack sich entfaltet und zum Abschluss der Soßenlöffel auch noch den allerletzten Fitzel des Soßenspiegels aus 20 Jahre altem Reiswein vom Porzellan kratzt.
Die Getränke. Bewundernswert, was Sommelier Macionga an den Tisch bringt. Ob eine Spätlese von der Mosel, eine Art Portwein aus Lanzarote oder ein köstlicher japanischer Sake, die Abstimmung mit den Gerichten ist fantastisch. Und immer dabei: eine Anekdote zum Wein. Ein, zwei kurze Sätze über das Besondere an dieser Flasche, ich liebe das! Ein highlight sicher die Peking Ente in der Interpretation TR die in drei unterschiedlichen Zubereitungen serviert wird und demtentsprechend auch von drei verschiedenen Weinen begleitet wird. Unglaublich.
Fazit. Die fernöstliche Handschrift Tim Raue´s ist für uns etwas ganz besonders. Sicherlich nicht Speis und Trank zu jeder Gelegenheit, mehr ein Abenteuer für Geschmack und Sinn. Und dieses Abenteuer sollte man sich nicht entgehen lassen.

Margaux. Michael Hoffmann steht für mich als der Vertreter einer spannenden Kräuter- und Gemüseküche dargestellt nicht nur in regelmäßigen Beiträgen, sondern auch in einem herrlichen Buch, welches ich seit gefühlten Ewigkeiten in meiner Küche liegen habe. Weniger um die Rezepte akribisch nachzukochen – ein Ding der Unmöglichkeit – und mehr um Anregungen für meine eigene Kocherei zu finden.
Gemüse. Das vegetarische Menü im Margaux besteht aus acht Gängen. Das ganze liest sich so: _Sellerie, Radieschen, Karotten, Gartenkräuter_Topinambur, Schnittlauch, Trockenpflaume, Quitte, Limone_Gemüse, Textur&Boullion_Birne, Bohnen, Dill, Minze, Bohnenkraut, Himbeeren_Szegediner Kohl, Paprika, Lauch, Schafsmilch_Haferwurzel, Hefe, Erdmandeln, Malz_Aubergine, Süßkartoffel, Rauch, Pak Choi, Schnittlauch, roter Rübenfond_ Zitrone, Yoghurt, Tee, Molke, Rauchmandeln. Und es isst sich so: aufregend, komplex, abenteuerlich, vielschichtig. Das Ganze in meisterlicher Präzision an den Tisch gebracht, auf bildschönem Hering-Porzellan dargeboten, in Form von glasklaren, unendlich kraftvollen Brühen, fluffigen Gelees oder sämigen Soßen, auf den Punkt gegarten Produkten oder kross getrockneten Elementen.
Die Überraschung. Der Gang Topinambur, Schnittlauch, Trockenpflaume in Kombination mit Quitte und Limone – ein fantasievolles Spiel von Texturen, Aromen, Formen und Farben. Der Fond aromatisiert mit einem Traubenkernöl das nach Marzipan schmeckt, dazu ein Pinot blanc aus dem Elsaß, der exakt die Aromen wiederspiegelt.
Michael Hoffmann. Gegen Ende des Abends frage ich unseren sehr aufmerksamen Kellner, ob auch der Chef im Hause sei. Ja, das sei er, ist die Antwort mit leichter Überraschung in der Stimme, er sei aber auch sehr scheu und zurückhaltend. Er müsse schauen, ob er etwas für uns machen könne. Nach dem letzten Gang, aber vor dem Finale aus Schokolade, Olivenöl, rosa Pfeffer, Kakao und Curry, Essig-marshmellows, Esterhasy, Cassis, Lebkuchen und rote Beete tritt Hoffmann an den Tisch. Sympathisch, authentisch und klug, mit wachsamen Augen. Wir unterhalten uns eine Weile, bis Frau Hoffmann den Küchenchef an die große Tafel abzieht. Schade, denke ich etwas traurig als er sich freundlich verabschiedet, da gäbe es noch einiges Interessantes zu erfahren ……

Kategorie: Vermischtes Stichworte: Essen und Trinken

09.04.12 by Wolfgang Gerner

Endlich: der erste Urlaub dieses Jahr steht an. Aber davor gibt´s noch einiges zu erledigen. Die Karwoche in Kurzform.

Montag. Fröhliches Absagen und tauschen an diesem Montag – ein Klassiker. Ganz besonderes wenn Ferien anstehen. Der ein oder andere will offenbar seinen kostbaren Urlaub nicht beim Zahnarzt absitzen …. hät er auch früher drandenken können. Unsere Mannschaft behält die Sache im Griff und so ergeben sich keine Leerläufe. Mittags wird das erste Angebot für den Umbau unserer Sterilisation abgegeben. Nach Feierabend sollte die Quartalsabrechnung erledigt werden, die Gemahlin hat eine bessere Idee und so endet der Arbeitstag hier.
Dienstag. Ähnliches Chaos wie am Montag, dazu viele Wurzelbehandlungen. Abends heimlaufen bei milden Temperaturen, dazu etwas Feuchtigkeit. Im Nesenbachtal unterhalb von Kaltental ein flüchtiger Blick auf ein Stück eines gemusterten Astes auf dem Fahrradweg … besser umdrehen und draufschauen. Ein Feuersalamanders ist´s, ca 10 cm lang, der den Fahrradweg gemächlich überquert. Schnell den Guten ins Gebüsch gelupft, wär ja schad drum.
Mittwoch. Ein Hospitant in der Praxis, will bei unseren Wurzelbehandlungen zuschauen. Mittags Kermikinlays einsetzen, abends heimlaufen. Immer noch keine Quartalsabrechung erledigt.
Gründonnerstag. Letzter (halber) Tag vor den Ferien, Jubel. Die restlichen Angebote treffen ein und verbreiten gute Laune. Weniger was die Preise angeht, aber der Umstand, das alle Angefragten zumindest pünktlich Angebote abgeben macht Hoffnung. Nachmittags QA. Auf dem Heimweg ein Gang durch die Markthalle, denn abends abends wird gekocht. Der Hauptgang ist vom schwäbisch-hällischen Schwein und gerät vorzüglich. Und morgen der erste Ausschlafer.
Karfreitag. Vormittags das Mountainbike geschnappt für eine Runde um die Stadt, nachmittags kollegiale Supervision mit meinen ehemaligen Mitstreitern aus der Ausbildungsgruppe zur personzentrierten Beratung. Es ist zwar ein Unding, alle fünf um einen Tisch zu kriegen, drei werdens aber immer.
Ostersamstag. Katja und ich besorgen mein Ostergeschenk: einen 28 cm Bräter. Die B(e)raterin im Breuninger ist in bester Laune. Und kommt nochmals richtig in Fahrt als wir ihren Spass mit dem Karnickel, der sich mühelos im neuen Topf unterbringen liese mit dem Hinweis entgegnen, einen solchen hätten wir gerade gegenüber besorgt. Jetzt gibts noch Kochrezepte dazu, eine ausführliche Pflegeanweisung und das gute Gefühl, dazu zu gehören. Ausserdem sei der Topf mit zwei unterschiedlichen Preisen ausgezeichnet, bemerkt Frau gute Laune verschwörerisch, um uns mit Augenzwinkern den niedrigen Preis zuzugestehen.
Ostersonntag. Ausflug oder Sport? Ausflug. Während in Stuttgart noch knapp 10 Grad angesagt sind, steigen wir in Welzheim bei gefühlten Minustemperaturen aus dem Wagen. Wo sind die dicken Jacken? Ein paar Meter auf dem Wanderweg und es wird klar: das ist so nicht zu machen. Also umdrehen, rasch die schlechte Laune abarbeiten und in Stetten um die Y-Burg geschlendert. Und auch hier tragen alle Menschen bunte Funktionsjacken und Wollmützen. Und nachmittags ein herrliches Schläfchen aufm Sofa in, den Nachbarskindern seis gedankt, paradisischer Stille.

https://www.stuttgart-wurzelbehandlung.de/1411/

Kategorie: Vermischtes

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