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Zahnarzt Dr. Gerner

Zahnerhalt und Zahnersatz, mikroskopische Wurzelbehandlungen

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Archiv für Februar 2006

Zähneputzen oder zahnblog?

17.02.06 by Wolfgang Gerner

wolfgang gerner

Zähneputzen oder vor dem zahnblog leiden? Dem nächsten Zahnarzt-Besuch entgegen zittern oder mutig einen Termin zur Prophylaxe vereinbaren? Donnerstag war zahnblog-Tag und die Reaktionen waren sehr unterschiedlich. Ein Fazit der verschiedenen Bewertungen könnte lauten: ein sauberer Zahn wird nicht krank. Hier stimmen wir zu und verweisen auf die Zahnfibel, von der wir gerne Exemplare an Wissensdurstige abgeben.

Kategorie: Vermischtes

Zahnerhalt?

14.02.06 by Wolfgang Gerner

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Das soll Zahnerhalt sein? Die Wiederherstellung eines angegriffen Zahnes beginnt schon mal mit dem teilweisen Verlust desselben. In diesem Fall erwischte es die gaumenwärts gelegene Wurzel eines oberen Backenzahns, Ursache war ein „drittgradiger Furkationsbefall“. Fortsetzung folgt.

Kategorie: Fallbeispiele

Auseinander gebrochen!

12.02.06 by Wolfgang Gerner

Wurzelkanalbehandlungen sind grundsätzlich ein dankbares Betätigungsfeld… und in der Mehrzahl der Behandlungsfälle können wir auch erheblich kompromitierte Zähne dauerhaft erhalten. In der Folge wagt man sich auch an Zähne, die eigentlich nicht mehr widerhergestellt werden können.

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Fraktur der Krone eines
oberen Backenzahns

Frakturen oder Brüche sind in den meisten Fällen so eine Art Totenglöckchen für den Zahn. Unter Vorbehalt des Misserfolges schloßen wir in vorliegendem Fall die Wurzelkanalbehandlung des stark angeschlagenen Zahnes ab und versorgten die Krone mit einer dentinadäsiven Aufbaufüllung. Diese sollte die beiden Teile des Zahnes („Fragmente“) über eine Klebeverbindung stabilisieren. Leider nur ein frommer Wunsch: zwei Wochen nach Abschluß unserer Behandlung brach der Zahn auseinander. Wir mußten den Zahn daraufhin entfernen – ein trauriger Höhepunkt in der vergangenen Woche.

Kategorie: Fallbeispiele, Vermischtes

ausgegraben-II

09.02.06 by Wolfgang Gerner

Zehn Tage nach dem Ausgraben steht die Nahtentfernung an. Ein schönes Ergebnis, die Wundheilung verlief optimal. Warum? Kleine Eingriffe brauchen keine großen Nebenwirkungen haben. So wie ein Elfmeter am Samstag-Nachmittag normalerweise ein Tor ist. Im Detail steckt eine gewebeschonende, „atraumatische“ OP-Technik dahinter. Und dazu atraumatisches Nahtmaterial, mit zarter Nadel und kostbarem Faden. Wir verwenden 5-0 Nahtmaterial. Das erinnert sehr stark an Angelschnur, ist aber hauchdünn. Genau hinschauen: auch an den Stellen an denen die Naht in das Zahnfleisch eindringt ist keine Rötung erkennbar. Fortsetzung folgt.

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Kategorie: Fallbeispiele

apikale Parodontitis

05.02.06 by Wolfgang Gerner

Eine apikale Parodontitis ist eine Entzündung („-itis“) des Zahnhalteapparates („Parodont“) im Bereich der Wurzelspitze („apikal“). Klingt einfach, oder? Die Ursache dieser Entzündung ist meistens ein abgestorbener Zahnnerv. Unser Zahn erhielt vor vielen Jahren eine Krone, durch die Verletzung des Zahnbeins ging das Zahnmark nebst Nerv in die ewigen Jagdgründe ein. Dabei kann der Patient von üblen Zahnschmerzen bis nullkommanull Probleme alles erleben. Hier bemerkte Patient ein Eiterbläschen am Zahnfleisch. Sowas nennen wir Zahnärzte ein Fistelmaul. Das Problem lässt sich mittels einer sorgfältigen Wurzelkanalbehandlung gut lösen. Die Kontrolle unserer Wurzelfüllung schaut ordentlich aus, das wird was. Der schwarze Fleck an der Wurzelspitze zeugt übrigens von dem Umstand, das an der -itis auch Bakterien beteiligt sind.

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Nach einem halben Jahr gibt es eine erste Kontrolle des Heilungsverlaufes. Patient, in aufgeräumter Stimmung, berichtet, daß die Eiterblase verschwunden sei und keinerlei Probleme aufgetreten seien. Das bestätigt unser Röntgenbild: der schwarze Fleck ist weg, die Entzündung ist ausgeheilt.

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Kategorie: Fallbeispiele

Katz und Hund

02.02.06 by Wolfgang Gerner

Naturheilkunde und Wurzelkanalbehandlung sind nicht zwangsläufig wie Katz und Hund. Diese Feststellung könnte aktueller Fall bestätigen. Ausgangssituation ist ein urologisches Problem, daß der naturheilkundliche Hauszahnarzt des Patienten auf den ersten Blick erkennt: klar, der obere, seitliche Schneidezahn ist wurzelbehandelt.

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Infolge der „Organbeziehung“ Schneidezähne – Blase, urogenitales Gebiet kann daraus ein Beschwerdebild resultieren – eigentlich ganz einfach. Eine neue Wurzelfüllung („Revision“) sei das mindeste empfielt er Patient und überweist in unsere Sprechstunde. Patient wundert sich zunächst darüber, denn: Schmerzen hat er definitiv keine. Im Gegenteil. Der Zahn wurde vor 25 Jahre behandelt, anschließend überkront und ist seither piccobello (Bild oben).

Aus unserer Sicht schaut die Röntgenaufnahme des Zahnes gut aus. Die Wurzelfüllung ist zwar deutlich zu kurz, der Parodontalspalt aber klar nachvollziehbar. Das heißt, es sind „keine Entzündungszeichen“ erkennbar. Der Therapieversuch wird besprochen und die Behandlung begonnen. Tatsächlich enthält Zahn nur eine recht durchschnittliche Wurzelkanalfüllung. Das läßt sich ändern. Auch auf dem Bild gut zu sehen: die Klammer mit der die Gummituchisolierung am Zahn fixiert wird (Bild mitte).

Die Kontrolle nach einem halben Jahr ist erfreulich. Was rein endodontisch, dh. aus Sicht des Wurzelbehandlers zu erwarten war. Aber, was sich in der Zwischenzeit deutlich verbessert hat ist das urologische Ärgernis: es ist annähernd weg. Worüber Patient sich freut und Wurzelbehandler staunt (Bild unten).

Kategorie: Fallbeispiele, Vermischtes

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